EM 2008: Tag 2

Es ist vollbracht und Platz 50 ist mir für heute gewiss. In der Tat keine Glanzleistung. So tat ich es Österreich gleich, die unverdient 0:1 gegen Kroatien (Tipp 1:1) verlor. Schade. Da wäre mehr drin gewesen.

Platzierung - Tag 2

Polen hätte ich nach den letzten WM-Erfahrungen auch stärken eingeschätzt, wobei es heute wohl weniger am Können, denn eher an der Chancenverwehrtung lag. Letztlich bin ich trotz verpasster Punkte beim Tippspiel überglücklich über den deutschen 2:0-Sieg (Tipp 2:1)!! Und wieder konnte Polen nicht gegen uns gewinnen…damit wäre auch den Statistikern genüge getan. ;-)

Ich freue mich auf morgen!

EM 2008: Tag 1

Der erste Tag der EM liegt hinter uns. Und das EM-Tippspiel hat seine erste Tagestabelle.
Für mich lief es heute mal so, mal so. Von der Schweiz hatte ich heute mehr erwartet, wohingegen mein Tipp für Portugal voll aufging.

Ergebnis: Platz 19

Mal sehen, was der morgige Tag bringt…hoffentlich einen Sieg der deutschen Elf!

Rollenspiel: Ein Cthulhu-Abenteuer

In meiner Freizeit kommt es gelegentlich vor, dass ich an Pen’n'Paper Rollenspielen teilnehme. :-) Derzeit sind wir stark damit beschäftigt, Cthulhu-Abenteuer von H.P. Lovecraft zu spielen.

Zu einem Abenteuer verfasste ich einen kleinen Spielbericht, den Ihr hier lesen könnt: Spielbericht – Geister in Loch Feinn

Kurz zum Hintergrund:
Brian Black war mein Charakter, 40 Jahre alt und Redakteur bei einer Londoner Zeitung. Sollten Fragen nach der Lektüre des Spielberichts offen bleiben ist das vermutlich Absicht. ;-)
Wenn Ihr Fragen dazu habt, postet doch einfach in die Kommentare. :-)

Bullshit-/Buzzword-Bingo, die 2. – uniBingo

Direkt vorwegschicken möchte ich viele Grüße und ein Dankeschön an das uniBingo-Team, das mir sein Projekt uniBingo vorstellte.

Kürzlich berichtete ich vom Bullshit- oder auch Buzzword-Bingo, welches sich hervorragend für Meetings eignet. Wie ich heute durch einen Kommentar des Programmierer-Teams erfuhr, wird Bullshit-Bingo auch mit viel Enthusiasmus in Hörsälen an Unis gespielt.
Diese Tatsache nahm sich das Team zum Anlass, um eine kleine, aber sehr feine Web 2.0 – Applikation mit AJAX zu basteln. Die Rede ist von uniBingo.
Bis zu 15 Spieler können an der lustigen Ausstreich-Runde teilnehmen. Und das läuft so:

In 5 Schritten zum Spaß:
1. Ihr bestimmt die Anzahl der Mitspieler.
2. Ihr gebt 16 Buzzwords ein.
3. Ihr klickt auf “Bingo erstellen & ausdrucken”.
4. Ein Fenster samt generiertem PDF öffnet sich.
5. PDF ausdrucken.

Das uniBingo Eingabeformular

Besagtes PDF enhält nun neben einer Spielkarte für jeden Teilnehmer auch eine hübsche Schnittkante, die die Karten voneinander trennt.

Hier mal ein Beispiel-PDF aus den Buzzwords meines letzten Blogeintrags: Beispiel-PDF

Soweit die Grundfunktionen. Doch uniBingo kann noch mehr. :-)
Wenn Ihr Euch bei uniBingo anmeldet, habt Ihr die Möglichkeit, neue Wörter hochzuladen.
Das habe ich auch glatt mal gemacht (ich muss ja immer alles ausprobieren ;-) ) und dabei kam nun folgender Link heraus: Das IT::fsinn – Bullshot Bingo
Was mir jedoch auffiel: leider lässt sich der Name des Bingos im Nachhinein nicht mehr ändern. Gerne hätte ich das “blog.tobcast.de” in “IT::fsinn” geändert (Verbesserungsvorschlag@uniBingo-Team).

Ach ja…unter allen Einreichern von Bingos verlost uniBingo.de einen iPod nano mit 4 GByte Speicher… ;-) Also, mitmachen lohnt sich!

Zu guter Letzt möchte ich Euch noch diesen kleinen MicroButton ans Herz legen, der auf den Generator gelinkt. Einfach in die eigene Webseite einbauen!

uniBingo Buzzword Bingo Generator

Ein wenig (konstruktiv gemeinte) Kritik darf aber an dieser Stelle nicht fehlen, alldieweil sich uniBingo.de als Web 2.0 Applikation versteht. Kriterium 1 ist erfüllt: das Mitmachen, sprich der verzitierte “user generated content”. Vermissen tue ich aber Funktionen in meinem Loginbereich, wie z.B. administrative Funktionen, wie z.B. das Ändern der eigenen eMail-Adresse oder das Löschen des Accounts. Denn in meinen Augen sollte es selbstverständlich sein, dass der User sein Konto löschen kann, wenn er es nicht mehr haben möchte. Alles andere prangere ich aus Datenschutzgesichtspunkten sehr an.

Weitere Features, die ich mir vorstellen kann, wären z.B. ein Firefox-XPI, das einfach ein neues Buzzword an den eigenen uniBingo-Account schickt und dort in einer “Buzzlist” speichert. Aus dieser Liste könnte der User dann bei Gelegenheit kunterbunt Bingos zusammenstellen. Desweiteren könnte das XPI auf Knopfdruck ein zufälliges Bingo generieren und drucken. So für Zwischendurch von der Vorlesung oder dem Meeting.

Fazit
uniBingo.de ist ein genial einfacher Bingo-Generator (mit Fokus auf Vorlesungen), der tadellos seinen Dienst tut und das Erstellen von Bingo-Karten zum Kinderspiel macht. Durch seinen Mitmach-Ansatz profitiert jeder von jedem und lernt neue Buzzwords kennen. Für die Zukunft wünsche ich mir gerade für den Loginbereich noch ein paar Ergänzungen, die den Komfort und den Datenschutz eindeutig verbessern würden. Über externe Erweiterungen oder API’s (z.B. Firefox-Erweiterungen) würden sich binnen Sekunden Bingo-Karten erstellen und drucken lassen, so dass dem Spaß für Zwischendurch nichts mehr im Wege steht.
Da ich mir nach dem Schreiben des ersten Artikels Gedanken über die Programmierung eben eines solchen Dienst gemacht habe, kann ich mich nun entspannt zurücklehnen und dem Buzzword-Generator die Arbeit überlassen.

Daumen hoch!

Podcasts: Chaos Radio Express & al-Qaida

Wusstet Ihr, dass al-Qaida übersetzt unter anderem “Datenbank” bedeutet?
Es war mir bis heute nicht bewusst, dass al-Qaida mutmaßlich ein erfundener Begriff ist (von wem auch immer), um “das potenziell Böse”, dem allumfassenden “internationalen Netzwerk des Terrorismus” einen griffigen Namen zu verpassen und damit eine Wir-Die-Abgrenzung schaffen zu können.
Also, Wir (die Guten) und Die (die Bösen, in diesem Fall mit der Begrifflichkeit “al-Qaida” belegt).
Dieses Beispiel sei nur als eines von vielen angeführt, denn derartige “Kampfbegriffe”, die eine kollektive Angst auf etwas oder jemanden zu fokussieren in der Lage sind, gibt es in der heutigen Welt viele.

Gehört habe ich das Ganze in Chaos Radio Express #81 zum Thema “Neusprech im Schnüffelstaat”. Der bewusst an 1984 angelehnte Titel der Sendung macht es bereits deutlich: diese Sendung zerlegt Äußerungen von Politikern und anderen Befürwortern von Vorratsdatenspeicherung, Onlinedurchsuchung, etc. in alle Einzelteile und zeigt auf, wie wenig wirklich argumentiert wird. Viel mehr wiedersprechen sich Aussagen im gleichen Satz oder lenken vom eigentlichen Thema ab – nennen wir es an dieser Stelle mal Politsprech.

Hört mal in die Sendung rein, die gerade zum Ende hin noch ein echtes Bonbon für Wolfgang-Fans bereithält.

Wohl bekomm’s!

PHP Code Camp

Wie die Entwickler Akademie verlauten ließ, findet vom 09.-12.06.2008 das nunmehr zweite PHP Code Camp statt. Nach München geht es dieses Mal nach Berlin.

Wäre es bis Berlin nicht gar so weit und würde der Preis nicht bei 2190 T€uronen liegen, wäre ich, als PHP-Freund und -Gläubiger, ja gernstens mit von der Partie. Die Agenda (PDF) bietet wieder viele, viele Leckerbissen: Insbesondere die PHP-Security-Session mit Sebastian Bergmann, Stefan Priebsch und Arne Blankerts würde ich mir zu gerne ins Ohr tun.

Gibt’s nicht den einen oder anderen, der podcasttechnisch von dort berichten möchte? ;-) Oder wenigstens bloggend?

Datenschutz-Manifest des CCC

Der Chaos Computer Club (CCC) nahm gestern den aktuellen Datenmissbrauchskandal der Telekom zum Anlass für ein Manifest für den Datenschutz. In diesem 10 Punkte umfassenden Skript fordert der CCC neben der sofortigen Beendigung der Vorratsdatenspeicherung auch “drakonische Strafen” für “[...]das Zusammenführen verschiedener Datenbestände[...]“, das “[...]tiefgreifende Einblicke in das Leben jedes Einzelnen[...]” ermögliche und somit “[...]eine signifikante Gefahr für die freie Entfaltung der Persönlichkeit[...]” darstelle. Des Weiteren fodert der CCC tiefgreifende Änderungen im Umgang mit Daten, deren Schutz und Kontrolle durch jeden Einzelnen.

Hier kurz zusammengefasst die 10 Punkte:
1. Sofortiger Stop der Vorratsdatenspeicherung.
2. Vollständiger Verzicht auf die Erhebung und Aufzeichnung nicht benötigter Verbindungsdaten.
3. Rechtliche Sanktionierung und Einführung eines Schadenersatzanspruches für die Opfer der Datenverbrechen.
4. Persönliche Haftbarkeit von Vorständen und Geschäftsführern für Datenverbrechen ihres Unternehmens.
5. Uneingeschränktes sofortiges Auskunftsrecht der Bürger gegenüber Unternehmen bezüglich der über ihn gespeicherten Daten, deren Weitergabe und Verwendung.
6. Verarbeitung und Speicherung von Daten deutscher Bürger außerhalb des Geltungsgebietes des deutschen Datenschutzrechts nur mit aktiver Zustimmung des Betroffenen.
7. Kontrolle und Regulierung von privaten Schnüffelfirmen.
8. Die Position der Datenschutzbeauftragten muss gestärkt werden.
9. Datenschutz in Europa wirkungsvoll durchsetzen.
10. Schutz von Whistleblowern.

Mehr dazu im Manifest selber

An dieser Stelle möchte ich dem CCC meine vollste Zustimmung zu diesem Manifest aussprechen, wenngleich beim einen oder anderen Punkt der Teufel im Detail steckt. Zum Beispiel erhöhen gesonderte Kontrollinstanzen für den Datenschutz den Verwaltungsaufwand immens, obgleich es technische Lösungen hierfür gib.

Dennoch: diese Maßnahmen sind in Zeiten der Datensammelwut richtig und wichtig!

Der Schutz unserer Bürgerrechte hat an dieser Stelle oberste Priorität und darf nicht durch falsch verstandene Diplomatie und Unwissenheit der Politiker (technischer Art) gefährdet werden.
Ziel muss es auch sein, aufzuklären. Aufzuklären über die Folgen von Datenmissbrauch.
Mehr Informationen hierzu findet Ihr beim Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, die ausführlich über dieses Thema berichten.

Ihr findet das Manifest auch wichtig?
Dann berichtet davon! Schickt den Link an Eure Freunde, Familie und Kollegen, berichtet in Eurem Blog davon und macht auf die Problematik aufmerksam!

Wenn Ihr wissen möchtet, was Ihr sonst noch tun könnt, hört Euch die Audioversion von “Fight for your rights” (by netzpolitik.org @24C3) an. Sehr empfehlenswert!

Bullshit-/Buzzword-Bingo

Allseits beliebt, das Bullshit Bingo. Für alle Uneingeweihten: “Bullshit Bingo”, oder weniger provokativ ausgedrückt “Buzzword Bingo” ist eine Form des Spiels Bingo und eignet sich hervorragend für langweilige Meetings oder sonstige Veranstaltungen, auf denen viel heiße Luft produziert wird.

Jeder Teilnehmer erhält eine Karte mit diversen “Buzzwords”, die es auszustreichen gilt, wenn sie genannt werden. Sind alle Begriffe einer Karte genannt worden, hat derjenige gewonnen – und sollte eigenlich B U L L S H I T in den Raum rufen. Gut, in der Praxis dürfte das selten bis nie vorkommen, aber Spaß macht es trotzdem. :-) Daher habe ich mal einen Grundstock an Begrifflichkeiten aus einem der letzten Meetings extrahiert. Nehmt es und vergnügt Euch damit. :-)

Here we go:
- Blueprint
- Statusmeeting
- Project Charter
- Project Closure
- Process Owner
- Ressourcen
- Budget
- Outsourcen
- TelKo
- Proposal (der ist bei uns sehr beliebt :-) )
- Core Team
- Core / Non-Core Kompetenzen
- Issue List
- Risk List
- Datümer (AUA!!)
- Migration
- Synergie(-effekt)
- Projektplan
- Work Package

Habt Ihr noch mehr? Dann ab damit in die Kommentare! :-)

Sollte ich vielleicht ein Stöckchen daraus machen?!? Hm…mein erstes? Na komm…einen Versuch ist es wert. Ich reiche dieses Stöckchen also gerne an die Jungs von aptgetupdate und den Tobbi weiter und frage: Welche Buzzwords sind bei Euch besonders beliebt?

Es war mal wieder nötig…

Nachdem mein altes Toshiba Tecra S1 letzte Woche endgültig das Zeitliche segnete, wurde es Zeit für ein neues Notebook.
Die Wahl fiel relativ spontan auf das Toshiba Satellite A300-1HP, dummerweise mit vorinstalliertem Windows Vista, was ich persönlich nicht auf meinen Computern sehen will. Wenn es nur nach mir ginge, würde der neue Rechenknecht jetzt mit Ubuntu seinen Dienst verrichten, dummerweise wird auch meine Freundin das Ding mitnutzen…und die mag lieber das unsägliche BS aus Redmond. Also XP drauf.
Nachdem ich im BIOS etwas herumschrauben und die SATA-Kompatibilitätsmodus aktivieren musste, damit XP überhaupt die Festplatte erkennt, ging die Installation flott. Und nun: Updates, Updates, Update. 104 an der Zahl! Au weia! Danke, Microsoft!

Alles in allem bin ich nach nunmehr 12 Stunden Hardcore-Dauernutzung recht zufrieden. Einziger Wehrmutstropfen bis jetzt ist der RJ45-LAN-Port, der mit meinem aktuellen Kabel gelegentlich mal die Verbindung verliert. Aber das mag mitunter auch am Kabel liegen…

Ach ja…die eingebaute Webcam macht doch recht ordentliche Bilder. ;-)

Let\'s rock!

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