Alt werden
Ich glaub, ich werde alt! Immer häufiger ertappe ich mich dabei, wie ich auf dem Rückweg von der Arbeit das Radio auf WDR5 tune und “interessanten Wortbeiträgen” lausche. Oha.
Aber die Musik find’ ich weiterhin schrecklich!
Ich glaub, ich werde alt! Immer häufiger ertappe ich mich dabei, wie ich auf dem Rückweg von der Arbeit das Radio auf WDR5 tune und “interessanten Wortbeiträgen” lausche. Oha.
Aber die Musik find’ ich weiterhin schrecklich!
Auch wieder so ein Wort: Effizienzreserve
Ich konnte es mir ja nicht verkneifen…nicht, wo es doch dieses Jahr auch die CeBIT geht und mein Notebook dabei sein wird.
Also bestellte ich gestern (!) bei Fonic den Surf-Stick – zu einem Einmalpreis von knapp 100 Euro. Darin enthalten sind 10 Euro Startguthaben, das man entweder versurfen oder ver-sms-en darf. Außerdem ist ein Tag surfen gratis – welchen ich gerade nutze. Denn diesen Beitrag schreibe ich auf meinem Ubuntu 9.04 inklusive Fonic-Stick.
Weiter im Text. Bereits heute(!) traf das kleine Päckchen samt Stick und SIM-Karte bei mir ein. Vorbildlich! Auch die Freischaltung der SIM-Karte auf der Fonic-Webseite klappte problemlos.
Das einzige, was mich störte war, dass mein Firefox 3 die Logindaten nicht speichern mag. Also muss ich mir meine neue Handynummer nun noch merken und immer hübsch eintippen, wenn ich beispielweise mein Guthaben online aufladen möchte.
Testweise stöpselte ich den Stick an mein Windows XP. Er wurde sauber erkannt und startete die Installation der notwendigen Software selbstständig. Nach 5 Minuten und der einmaligen Eingabe der PIN hätte ich online gehen können.
Nun stand die Herausforderung an: Stick-Installation unter Linux.
Aber auch das verlief erfreulich einfach, wenn auch nicht ganz so komfortabel wie unter Windows.
Näheres hierzu findet Ihr in diesem Forenbeitrag im Ubuntuusers-Forum.
Noch kurz etwas zu den Unterhaltskosten:
Eine Grundgebühr oder Vertragsbindung ist nicht zu entrichten und laut Fonic verfällt auch das Guthaben nicht. Für 9 Cent lassen sich auch SMS in alle Netze verschicken, was sogar bedeutend günstiger ist, als bei meinem Handy-Anbieter (kann bequem per Client geschrieben werden).
Ein normaler Surftag kostet übrigens 2,50 € und gilt von 0:00 bis 24:00 Uhr. Klassischerweise ist das, was ich nun getan habe – nämlich erst gegen 23 Uhr ins Netz zu gehen – eher dumm, da ich nun die Tagesflatrate nur eine knappe Stunde nutzen kann. Aber ich konnte einfach nicht warten…
Die Geschwindigkeit ist dabei fast wie im Kabelnetz/WLAN zu Hause, ich habe also nicht zu meckern bisher…
Fazit:
Daumen hoch! Wer ab und an mal in der Weltgeschichte herumreist, nicht offline sein möchte und nicht viel zahlen will, dem sei der Fonic-Stick wärmstens empfohlen.
Aber eins noch zum Schluß: Die Werbung von Fonic geht mir total auf den Sender! Das wäre der einzige Grund gewesen, den Stick nicht zu kaufen. Aber preislich gleichwertige Angebote gibt es derzeit nicht auf dem deutschen Markt…
Nicht im Traum hätte ich dran gedacht, dass “uns FC” nach 11 Jahren die “großen Bayern” niederringt. Mit einem sensationellen 1:2 entführten die Jungens von Christoph Daum 3 satte Punkte aus Bayern!
Karneval geht’s in Kölle eben drunter und drüber…
Wenn das kein Grund zum Feiern ist!
Prooooost!
Dass die ganzen Schäubletten in der Bundesregierung uns Erwachsene für potentielle Osamas halten, ist ja spätestens seit der Vorratsdatenspeicherung klar.
Dass nun aber auch Kinder ein Sicherheitsrisiko für die Staatssicherheit (Stichwort STASI 2.0) sind, ist neu. Der Verfassungsschutz (welche Verfassung beschützt der eigentlich??) soll nach Willen einiger CDU/CSU’ler (hier in Person von Hans-Peter Uhl) nun auch personenbezogene Daten von bis zu 12-jähigen Kindern speichern.
Also, als ich 12 war, hab ich mich mit Legobausteinen und meinen Hausaufgaben befasst. So, wie einzelne Personen die Situation in diesem Lande darstellen, sind unsere Eltern und Schulen ja geradezu im Begriff, eine Terroristenarmee heranzuziehen.
Hm, eigentlich keine schlechte Idee. Es ist Zeit, dass eine breite Masse wieder massiv die Straßen bevölkert. Schließlich sind wir ja das Volk. Wer kommt mit?
Ich könnte mich genauso gut mit einer Wand unterhalten.
Die würde mir mit ihrer Starrsinnigkeit wenigstens nicht die Worte im Munde verdrehen.
Ja ne, is kla. Ein souveräner Staat in Deutschland namens “Fürstentum Germania”? Fake oder was is hier los? Klingt alles sehr, sehr strange.
Ich sag mal so: WTF?
Bislang war ich in meinem Ubuntu immer mit dem Virenscanner ClamAV unterwegs, auch wenn das Risiko für Viren unter Linux vergleichsweise gering ist. Eine Lücke galt es aber noch zu schließen: die Integration von ClamAV in mein Mailprogramm Evolution.
Fündig wurde ich bei fedorawiki.de, möchte Euch die Vorgehensweise aber hier auch noch einmal etwas ausführlicher erläutern.
Solltet Ihr noch kein ClamAV installiert haben, könnt Ihr das per
sudo apt-get install clamav
nachholen.
Für KDE gibt es auch noch eine GUI, die Ihr per
sudo apt-get install klamav
nachinstallieren könnt. Läuft natürlich auch unter Gnome, stürzt bei mir allerdings gelegentlich mal ab.
Zunächst erstellt Ihr eine neue Datei, beispielsweise clamav4evolution.script, speichert diese an einem geeigneten Ort ab (z.B. unter /home/[username]/scripts) und macht das Skript ausführbar:
chmod +x clamav4evolution.script
Nun öffnet Ihr Evolution und legt über Bearbeiten > Nachrichtenfilter einen neuen Eingangsfilter an.
Dann verpasst Ihr dem Filter noch einen treffenden Namen und füllt mit folgenden Daten (bei An Program weiterleiten tragt Ihr Euer erstelltes Skript ein):
Das Ganze bestätigt Ihr mit OK und zu guter Letzt setzt Ihr den Filter noch ganz nach oben in der Liste:
Ein letztes Mal OK drücken…fertig.
Bin ich froh, dass ich mich nicht alleine frage:
Wo zum Henker bleibt die Revolution?