Jun
12
Ich bin auch ein Verlierer des Tages
Ich bin auch ein Verlierer des Tages! Und ich bin stolz drauf!
IT-fsinn meint: Stoppt die Volksverhetzung durch die BILD!
Ich bin auch ein Verlierer des Tages! Und ich bin stolz drauf!
IT-fsinn meint: Stoppt die Volksverhetzung durch die BILD!
Na also, auf die SPD ist doch noch Verlass.
Bild = Angst, Hass, Titten und der Wetter- Bericht (Die Ärzte – Lasse reden)
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/657085
Wow…gibt es da doch noch Reste von Verstand? Oder darf man das kühl als “Schadensbegrenzung im Wahlkampf” verstehen?
Bei neuen Themen gibt es in den Parteien erst gar keine Ahnung, dann gibt es entgegengesetzte Meinungen die auf unvollständigen Informationen beruhen und schließlich setzt sich diejenige Meinung durch die Meinungsforschern nach helfen kann Wahlen zu gewinnen egal ob sie richtig oder falsch ist = funktionierende Demokratie
So sieht’s wohl aus. Traurig. Demokratie stell ich mir anders vor.
Wie denn und warum traurig?
Traurig insofern, dass sich Politiker lieber auf statistische Werte von irgendwelchen Umfragen verlassen, als auch harte Fakten. Ein Mittel der Wahl wären beispielsweise mehr Bürgerentscheide.
Mir ist klar, dass nicht jeder Bürger von jedem Thema Ahnung haben kann, ergo detaillierte Bürgerentscheide wirklich schwierig sind. Ein nicht unerhebliches Problem dabei ist eine objektive Information jedes einzelnen. Da wir aber eh schon in Zeiten der Volkszählung auf Daten zurückgreifen können, die eine Einordnung in Berufszweige beispielsweise möglich machen sollte, ließen sich ggf. “Kompetenzgruppen” festlegen, von denen man erwarten kann, sich zu einem bestimmten Thema ordentlich zu äußern.
Ein richtig gutes Konzept für die Praxis fällt mir da nicht ein, ohne die Freizeit jedes Bürgers nicht übermäßig mit Informationen und Wahlmöglichkeiten zu bombadieren.
Vielleicht sollte es 2x im Jahr oder so einen Bürgerentscheid zu verschiedenen Themen geben, zu denen vorher objektiv Pro’s und Kontra’s aufgelistet werden, so dass jeder recht schnell sein Kreuzchen machen kann. Keine Ahnung, ob das praktikabel ist, aber auf jeden Fall geht es mir um mehr Mitbestimmung und weniger Machtkonzentration.
Stadträte, Landtag, Bundestag, Europaparlament, Petitionen (auch online) …. es wird mehr als genug gewählt, über mangelnde Demokratie kann man sich nun wirklich nicht beschweren. Noch ein Bürgerentscheid alle 6 Monate in dem man Leute befragt die in Diesem nicht mehr Ahnung haben als bei den anderen Wahlen wäre nicht zweckdienlich. Wenn alle paar Monate irgendwas zu wählen ist dann sinkt die Wahlbeteiligung, das nimmt dann keiner mehr ernst. Demokratie ist nun wirklich mehr als genug.
Zum Thema Meinungsumfragen statt harte Fakten: In der Demokratie geht es eben darum durch Meinungsforschung den Willen des Volkes zu erfahren ihn möglichst zu repräsentieren und dafür eben die Mehrheit zu bekommen um regieren zu dürfen. Eine Regierung auf Fakten anstatt Meinungen beruht wäre keine Demokratie sondern eine Diktatur der Vernünftigen. Und die ist nicht erstrebenswert.
Von der Perspektive aus können wir uns tatsächlich nicht über zu wenig Demokratie beschweren. Dennoch ist es doch bezeichnend, dass fast jeder, mit dem man sich so unterhält, mit der Situation unzufrieden ist.
Ich gebe zu, dass ständige Volksentscheide einem massiven Abnutzungseffekt auf Dauer erliegen würden – diese Befürchtung teile ich – wie gesagt, mir fällt dazu spontan kein praktikablerer Weg ein. Sagen wir mal so: würde sich ein Teil unserer Regierung nicht als gnadenlos machtgeil und korrupt entpuppen, sondern würde seinen Job als Volksvertretung (und nicht als VolksZERtretung) mal richtig machen, dann wäre diesem Land ja schon sehr geholfen. In den letzten Jahren beobachte ich mit Sorge aber immer mehr eine “Entfremdung” der Politiker vom “echten Volk”, von der Basis. Ein Phänomen, das auch in großen Konzernen zu beobachten ist, wo letztlich der Kopf nicht mehr weiß, wo der Fuß hintreten soll, um nicht zu stolpern.
Viel zu viel haben Lobbies in der Politik das Sagen. Viel zu viele Politiker verdienen sich ein gutes Zubrot in Aufsichtsräten und sind aus meiner Sicht befangen und handeln eher im eigenen Sinne, als im Sinne des Volkes.
Und gerade in Punkto KiPo sehe ich keinen Gewinn für uns Bürger, wenn man Zensurstrukturen errichtet, die Ursachen der Kinderschändung aber verhüllt und totschweigt. Damit ist niemandem geholfen, am aller wenigsten den entsprechenden Kindern.
Wie dem auch sei: ich finde emotional geführte Debatten wie die aktuelle haben nichts in der Politik verloren. Hier geht es um Menschenrechte, hier geht es um das Wohl von Kindern – da müssen sinnvolle Lösungen her. Und um die zu finden, bedarf es Kompetenz – an der es eben mal wieder mangelt. Wie so oft.
Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: das Stichwort lautet an dieser Stelle immer wieder: Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung. Dann kann die “Intelligenz der Masse” auch sicher eine tragbare Lösung schaffen.
Der Chef der umstrittenen angeblichen “Deutschen Kinderhilfe” steht derzeit für Fragen zur Verfügung: 0170 / 160 0732
Infos über die angebliche “Kinderhilfe”: http://www.thomasmoehle.de/zensur/index.php/Kinderhilfe
Aufruf, anzurufen: http://www.kinderhilfe.de/aktuell.php?p=anzeigen&id=202
http://www.sueddeutsche.de/computer/67/472590/text/