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Archiv für die Kategorie ‘Fundstücke’

Über die Verhältnisse

7. Juni 2010 2b Keine Kommentare

Wow…so sehr ich auf ARD und ZDF als Staats- und Propaganda-Fernsehen schimpfe, heutiger Kommentar von Stephan Ueberbach zu Fr. Merkels gestriger Äußerung, man habe jahrelang über seinen Verhältnissen gelebt, trifft voll ins Schwarze. Großes Lob.  Zahlreichen Twitterstimmen entnehme ich, dass Herr Ueberbach nicht nur mir  aus der Seele spricht.

Hier einige Beispiele:

@GrmpyOldMan Straight in your face, Mrs. Merkel [...]

Oder:

@Rumbadelsol [...]Das kann man wohl so Unterschreiben, oder?[...]

Einen Screenshot des Kommentars gibt’s übrigens hier: Kommentar - Wer lebt denn hier über seine Verhältnisse? (44) Man weiß ja nie, welche Blockwarte bei der ARD so sitzen und den Finger auf der Löschtaste haben…

Moneyquote:

Liebe Bundesregierung, sehr geehrte Frau Merkel,

wen meinen Sie eigentlich, wenn Sie sagen, wir hätten jahrelang über unsere Verhältnisse gelebt?

Ich jedenfalls habe das nämlich ganz sicher nicht getan. Ich gebe nur das Geld aus, das ich habe. Ich zahle Steuern, bin gesetzlich krankenversichert und sorge privat für das Alter vor. Ich habe mich durch Ihre Abwrackprämie nicht dazu verlocken lassen, einen überflüssigen Neuwagen zu kaufen, ich bin kein Hotelier und kein Milchbauer. Und “Freibier für alle” habe ich auch noch nie verlangt.

[...]

Warum Zensursula als Präsidentin nichts taugt

2. Juni 2010 2b Keine Kommentare

Heute möchte ich Euch einen Telepolis-Artikel empfehlen, der gerade bei Twitter an mir vorbeiscrollte. Unter dem Titel “Politisches Leyen-Spiel” legt der Autor sehr detailliert dar, warum Fr. von der Leyen nicht geeignet ist, das Amt des Bundespräsidenten auszufüllen.

Absolut lesenwert. Hier nochmal der Link: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32741/1.html

Der Mac OS – PC?

19. Mai 2010 2b 2 Kommentare

Was ist denn da los? Seit Jahren schuften sich diverstes Projekte den Rücken krumm, allen voran OSx86, und nun scheint VirtualBox in Version 3.2.0 nativ Mac OS zu unterstützen. Ein Schritt in die richtige Richtung, wie ich finde. Und ein Schritt hin zur nativen Lauffähigkeit von Mac OS auf einem Standard-PC ohne EFI – ein Umstand, den sicher nicht nur ich begrüßen würde.
Stellt sich dann aber doch berechtigterweise die Frage, warum man – außer aus Designgründen – noch überteuerte Apple-Hardware kaufen sollte…

Seit meiner Exkursion ins Reich der Macs samt iPhone und MacBook Pro im letzten September fallen mir leider immer wieder Punkte auf, die Apple mehr und mehr unsympatisch erscheinen lassen. Zensur im AppStore, Restriktionen und Bevormundung wohin man schaut – was Steve sagt, ist Gesetz.
Ein Umstand, den ich als ehemaliger (und zukünftiger?) Linux-Only-User beim besten Willen nicht mit meinem Gewissen und meiner Einstellung zu freier Software vereinbaren kann.

Nun mag sich der eine oder andere fragen, weshalb ich dann eigentlich zu Apple gewechselt bin: weil es funktioniert! Es tut, was es tun soll und das recht simpel und intuitiv. Jedenfalls auffallen häufiger als Windows oder geschweige denn Linux.

Es gibt also durchaus gute Gründe für mich, Mac OS einzusetzen auch wenn die Gegenstimmen immer lauter werden.
Unglücklicherweise spielen Apples Restriktionen in Hard- und Software keine unwesentliche Rolle bei der Stabilität und Konsistenz des Gesamtwerks “Mac”.
Hingegen ist die hesterogene Systemlandschaft bei PC’s ein Problem, dass weder Windows, noch Linux je richtig in den Griff bekommen haben, obgleich alles von Release zu Release ein bisschen besser wird.

Fazit?
Ich freue mich auf die neue VirtualBox, werde sie zügig testen und bin weiterhin gespannt, ob’s jemand ohne riesige Bauarbeiten und Dongles hinbekommt, Mac OS auf einem PC zu installieren…

[Kurztest] 280 Slides – Keynote-Präsentationen webbased

26. März 2010 2b Keine Kommentare

Intentionen

Ich bin ja ein großer Freund von web-basierten Diensten, jedoch auch soweit besorgt über die ungewollte Nutzung meiner Daten, dass ich keine sensiblen Daten in solche Dienste hochlade.
So oder so war ich auf der Suche nach einem Tool, mit dem man einfach online Präsentationen zusammenschrauben, aber vor allem auch zeigen kann. Einfach, um überall auch ohne lokale Softwareinstallation und plattformübergreifend mal ein paar Folien zeigen zu können.

Da mein Leidensdruck in dem Thema nicht allzu hoch war, stieß ich eher zufällig auf 280 Slides

Was ist 280 Slides?

Platt gesagt: ein Web 2.0-Dienst.
Genauer: ein Online-Dienst, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Apples Keynote im Web abzubilden und kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Im schicken Apple-Look kommt zunächst die Startseite daher und läd in großen (englischsprachigen) Lettern zum kostenlosen Testen ein. “Testen” deshalb, weil man nicht gezwungen wird, einen Account anzulegen. Dieser wird erst erforderlich, möchte man seine eigens zusammengeklickte Präsentation speichern, ein für mich nachvollziehbares und faires Verhalten.

Und dann geht’s auch schon los:

Wollen Sie…

  • …eine neue Präsentation anlegen?
  • …eine gespeicherte Präsentation öffnen (verständlicherweise nur nach Login möglich)?
  • …eine existierende Präsentation importieren?
  • …einen Rundgang durch die Software machen?

Wir erstellen eine Präsentation

Na, für den Anfang legen wir doch erst einmal eine neue Präsentation an. Obwohl angemerkt sei, dass im Test der Import einer normalen PPT-Datei (2 Folien) reibungslos funktionierte, jedoch ca. 2 Minuten in Anspruch nahm – möglicherweise lag das aber an meiner heute etwas holprigen Netzanbindung.

Bevor wir die Folien mit jeder Menge Foo füllen können, braucht unsere Folie ein Layout. 9 Standardlayouts bietet 280 Slides von Hause aus, nicht sehr viel, für den Anfang aber ausreichend. Umgehen lässt sich diese Problematik durch den Import einer eigenen Präsentation (PPTX, PPT oder ODP ).

Nach der Wahl des Layouts kann es auch schon losgehen.

Wie man es aus anderen Tools gewöhnt ist, legt man sich neue Folien mit verschiedenen Grundlayouts an, füllt sie mit Text, hinterlegt Notizen, erstellt Form-Elemente (Shapes) und baut Bilder oder Filme ein.

Letztere Punkte bieten noch ein paar nette Features:
Per Websuche oder Bibliothek lassen sich Bilder bequem suchen und einbinden. Welche Quelle für die Websuche herangezogen wird, erschloss sich mir jedoch nicht.

Per Schieberegler regelt man die Transparenz, per Icon direkt am Objekt lässt sich selbiges drehen und wenden, Text im Format verändern und einfärben. Ganz, wie man es aus Offline-Applikationen kennt.

Hat man sich doch entschlossen, einen Account anzulegen (hierfür ist lediglich die eMail-Adresse und ein Passwort notwendig), kann man ohne die Registrierungsmail bestätigen zu müssen sofort die aktuellen Folien speichern.

Kommunikationsfreudig

Wem das reine Online-Speichern dann doch zu unsicher ist, der hat noch die Möglichkeit, seine mühsam zusammengeklicken Folien lokal zu exportieren. Angeboten werden die Formate PPTX, PPT, ODP und PDF.

Wem das noch nicht reicht, dem bietet 280 Slides noch folgende Share-Optionen, ohne jedoch auf die Social Media-Schiene zu geraten:

  • veröffentlichen über SlideShare
  • versenden einer PowerPoint-Datei per eMail
  • erstellen eines Perma-Links, bzw. Embed-Code für die Integration in Webseiten

Im Hinblick auf unterwegs gehaltene Präsentationen und die häufig gestellte Frage “Kannst Du mir die Slides mal schicken?” machen diese Features absolut Sinn und funktionieren schnell und problemlos.

Film ab!

Neben allen Features habe ich Euch den wichtigsten und grundlegendsten Punkt bislang unterschlagen: die Präsentation der Folien.

Ganz im bekannten Stil lassen sich die Folien über den Button “Present” in den Vortragsmodus versetzen und bequem per Maus oder Tastatur steuern. Im Fullscreen-Modus des Browsers fällt der Unterschied zu herkömmlicher Software im Prinzip nicht auf.

Was 280 Slides nicht kann…

Die einen hassen sie, die anderen können gar nicht genug davon bekommen: Animationen und Folienübergäng. Definitiv ein Reizthema, das für ständige Diskussionen und Würgereize sorgt.

Diesen Diskussionen entzieht sich 280 Slides ganz clever: es unterstützt sie einfach nicht.

Mich persönlich stört das wenig, aber das ist natürlich Geschmackssache.

Fazit

Für Optikfetischisten, die Wert auf Effekthascherei legen, ist dieses Tool sicher nicht empfehlenswert, soviel sollte klar sein.

Dennoch lassen sich selbstgestrickte Dateien weitestgehend schmerzfrei importieren, eine Nachbearbeitung war in meinem Test allerdings bei Umlauten notwendig, da diese nicht korrekt dargestellt wurden.

In Sachen Datensparsamkeit agieren die Anbieter (zumindest vordergründig) vorbildlich, dennoch würde ich mangels klarer Datenschutzverhältnisse auf die Verwendung sensible Daten verzichten.

Alles in allem macht 280 Slides einen guten, schlanken und stabilen Eindruck, lässt sich intuitiv bedienen und ist für unterwegs genau das Richtige.

Fonic Surfstick & Mac OS X Snow Leopard

21. Februar 2010 2b Keine Kommentare

Seit ich mein MacBook sam Schneeleo habe, versuche ich meinen Fonic Surfstick zum Funktionieren zu bewegen. Bislang ohne Erfolg, obwohl es dazu haufenweise Anleitungen im Netz gibt. An irgendeiner Stelle hakte es dann doch.

Heute nahm ich mir aus gegebenem Anlass mal wieder 30 Minuten Zeit und warf die Suchmaschine meines Vertrauens an. Und ich fand folgenden Foreneintrag der die Lösung brauchte:

Von O2 gibt es mitlerweile eine neue Software, mit der es wieder funktioniert. Den ConnectionManager 2.1.1. Hier eine Beschreibung: http://ploin.de/robertreiz/page/blogDetail.xhtml?locale=de_DE&id=73

Wie schon zitiert: der O2 ConnectionManager in Version 2.1.1 (Download) bringt die Lösung.
  1. Download
  2. Installation des O2 ConnectionManagers
  3. Stick einstöpseln
  4. O2 ConnectionManager starten
  5. PIN eingeben
  6. Verbinden
  7. Spaß haben

CSU: “Raubkopien sind legal”

13. Februar 2010 2b Keine Kommentare

Okay, der Titel ist irreführend und provokant, aaaber:

Bayerns Justizministerin Beate Merk (CSU) entblödet sich laut Heise nicht, die Anstiftungen zur Hehlerei für legal zu erklären, weil Daten ja keine Sache seien:

Da Daten anders als Autos oder Handys keine Sachen sind, kann man sie nicht stehlen. Und wo es keine gestohlene Ware gibt, da gibt es auch keine Hehlerei.” Ebenso widerspricht die Juristin der Auffassung, mit dem Ankauf würde der Staat andere zum Datendiebstahl anstiften: “Die deutschen Steuerbehörden haben ja gerade keine Belohnung dafür versprochen, dass sich der Informant diese Bankdaten rechtswidrig beschafft; die hatte er ja schon, als er erstmals auf die Behörden zukam.”

Nichts anderes erwarte ich von einer CSU-Politikerin.

Aber wisst Ihr was? Wir sollten Frau Merk dankbar sein, denn da Daten ja nicht gestohlen werden können, ist das Filesharing von Filmen, Games und Apps über das Web ja ganz sicher auch kein Diebstahl und damit legal. Muahaha!

Aber dass das nicht stimmt, dafür fällt Ihnen bestimmt auch wieder ein gerade passendes Argument ein. Nicht wahr, Frau Merk? Schämen Sie sich eigentlich nicht, uns so boshaft zu verarschen?!

6, setzen!

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[WeRfdib] Heise und die Erleger

1. Februar 2010 2b Keine Kommentare

Heute ein Beitrag aus der Rubrik “Wer einen Rechtschreibfehler findet, darf ihn behalten” – präsentiert von Heise:

[AppKeys] Kiwi – ein Twitter-Client

9. Dezember 2009 2b Keine Kommentare

Derzeit geistern Einladungen zur neuen Beta des Twitter-Clients Kiwi durch’s Netz.

Bildschirmfoto 2009-12-09 um 22.04.32

Wer auch mal einen Blick auf den Client werfen möchte, dem stelle ich gerne meine Einladungscodes zur Verfügung:

F53FB397
66FF59B7
368F8937
B66F2367
963F6B87

Gebt diesen Code unter folgender URL ein: http://kiwi-app.net/beta-test/

FSinn – Nur fliegen ist schöner

12. November 2009 2b 1 Kommentar

So langsam sehe ich mich genötigt, hier eine Kleinigkeit klarzustellen, denn gefühlte 50% aller Google Hits, die hier landen, suchen nach dem Begriff “FSInn”.

Grund genug, mal nachzuforschen, was es denn damit auf sich hat…

Und siehe da: FSInn ist ein Flugsimulator eine Erweiterung für den Flightsimulator 2004, der teilweise sogar von Flugschulen eingesetzt wird.

Liebe Piloten und Flugschüler,
hier geht’s mehr um Politik und IT, weniger ums Fliegen.
Seid aber trotzdem herzlich willkommen!

Auf friedliche Co-Existenz. ;-)

[Update]

Danke für die Richtigstellung, Jürgen!

Vonwegen Norwegen

19. Oktober 2009 2b Keine Kommentare

Och Leute….es nervt. Lasst meinen Hoster in Ruhe.
Und dann auch noch Windows 98 mit IE6…tztztz….

Norweger Angriff