[KW21] Links der Woche

Eine kunterbunte Woche liegt linktechnisch hinter mir. Eat this:

1. Quarks & Co. berichtet am Dienstag abend in gewohnter Qualität über das, was wir (möglicherweise) alle wollen: “Sicher durch die Datenwelt“.

2. Web-Applikationen brauchen dann und wann einen Kalender. Baut man seine Applikationen so wie ich mit CakePHP, empfielt sich dieses Plugin aus der Bakery.

3. Our Art Hour…sprecht das mal flüssig, schnell und 10 Mal hintereinander…könnt Ihr nicht? Der arme Herr in diesem Video auch nicht. :-)

4. Im Peoplesource Blog gibt’s wieder Lesestoff für die Personal-interessierten unter Euch.

5. Dieses Bild aus Spanien durchzog die Timelines letzte Woche. Die Polizei ging mit von Stuttgart 21 bekannter Härte gegen friedliche Demonstranten vor.

6. Die CDU entblödet sich nicht, eine peinliche Veranstaltung namens Medianight zu veranstalten und sich ganz CDU 2.0 – like zu präsentieren. Dummerweise (für die CDU) geht das erwartungsgemäß voll in die Hose. Auf die Frage, was denn passiert, wenn das Internet mal voll ist, weiß von den Gefragten offenbar niemand so recht eine Antwort. ;-)

[KW20] Links der Woche

Wenig zu lachen gab’s für die Piratenpartei in der letzten Woche. Ob das mit dem großzügigen Versagen der Bundesregierung zu tun hat?

1. Die Politik versagt ein ums andere Mal und dann kommt dabei sowas raus: Bundeskanzlerin Merkel fordert längere Arbeitszeiten in finanziell angeschlagenen Euroländern

2. Mal was erfreuliches: Fabrice Bellard implementiert ein Linux auf JavaScript-Basis. Chapeau!

3. Stellt sich raus: die Transformers sind realer, als wir dachten. ;-)

4. In einer bis heute zweifelhaften Aktion beschlagnahmt die Polizei einen Haufen zentraler Server der Piratenpartei. Die zeitliche Nähe zur Wahl in Bremen lässt die zügig die ersten Verschwörungstheorien aus dem Boden schießen.

5. Gut so: die Piratenpartei wehrt sich.

6. Und noch ein Tipp für die Eltern oder Paten unter Euch.

[KW19] Links der Woche

Da war ja wieder einiges los in der vergangenen Woche:

1. Auch ein Mac braucht ab und an etwas Pflege: hier sind einige Tools dafür.

 

2. Der Zensus 2011 greift datenschutztechnisch ziemlich tief ins Klo und sorgt bei betroffenen für Bauchschmerzen.

 

3. Ein Lied von Reinhard Mey, nie war es aktueller und passender als heute: “Sei wachsam!”

 

4. Wem unwohl beim Ausfüllen des Zensus-Fragebogens ist, dem bietet dieser Blogartikel ein wenig Hilfe beim Ausfüllen. Meine Nachfrage des Warum auf den Kommentar “Schwachsinn!” eines meiner Follower auf Twitter bliebt leider bis heute unbeantwortet.

 

5. Online-Petition mal anders: der Onsabrücker Zoo sammelt Stimmen für den Schutz von Tieren. Ohne Frage ein genauso wichtiges Thema wie die aktuell allgegenwärtige Volkszählung.

 

6. Warum das Internet im Jahre 2022 möglicherweise nur noch einer amerikanischen Shopping Mall gleicht, erklärt Euch Uebermorgen TV – “über das Ende der Anonymität”.

[KW18] Links der Woche

Das hat mich letzte Woche bewegt:

1. Merkel macht in Sachen Osama einen auf Kreuzzug im Stile von 1984:

Heute Nacht haben die Kräfte des Friedens einen Erfolg errungen.

 

2. Die (Twitter-)Welt streitet sich über die Hintergründe von Osamas Tod:

U.S. team’s mission was to kill bin Laden, not capture

 

3. Bei meiner Suche nach einer “sicheren” Dropbox-Alternative teste ich Wuala – und deinstalliere es wieder.

 

4. Compact! sammelt wieder Stimmen gegen den erneuten Vorstoß der Bundesregierung, trotz Urteils des BVG Daten auf Vorrat speichern zu wollen.

 

5. Das US-Heimatschutzministerium geht gegen die Firefox-Erweiterung Mafiaafire vor, die gesperrte Internetseiten über alternative Links zugänglich macht.

 

6. Das ZDF-Politbarometer lässt die FDP in der Bedeutungslosigkeit versinken und listet sie nicht mal mehr.

 

7. Der Zensus 2011 klopft unsanft an die Wohnungstür – hier einige Tipps für das Leben mit dem Zensus.

 

8. Chip.de bietet ein Musterformular des Zensus 2011 zum Download an.

Anstupsen 2.0

Nettes Feature, was Facebook da hat. Anstupsen. Warum auch nicht? Man kann sich in der Tat einen kleinen Spaß daraus machen, sich im Freundekreis immer und immer wieder gegenseitig anzustupsen. Oder wie StudiVZ es nennt: gruscheln.

Wie dem auch sei, alle Social Networks haben einen entscheidenden Nachteil: sie speichern all Eure Daten, werten sie und schlagen Profit daraus. Jüngst wurde Facebook für dieses verwerfliche Verhalten mit dem BigBrother Award ausgezeichnet – der finale Tritt in den Hintern, der mich dazu veranlasste, meinen Account dort endgültig über den Jordan zu schicken.

Dennoch vermisste ich eine Funktion schnell: das Anstupsen. Denn mit einem Freund machten wir uns einen schelmischen Spaß daraus, uns gegenseitig anzustupsen – zugegeben, etwas kindisch, aber wir hatten Spaß dabei. :-)

Lange Rede, kurzer Sinn. Aus dieser kleinen Geschichte entstand “nudge me“, ein Service, mit dem Ihr ohne Datenschutzbedenken (Eure Eingaben werden nach dem Versenden des Anstupsers gelöscht) Eure Freunde anstupsen könnt. Nicht mehr und nicht weniger.

Wer’s mal sehen möchte: www.nudge-me.de

Ich wünsche fröhliches Schupsen. :-)

Stuttgart 21 und die Toten Hosen

Dass die Toten Hosen in meinem CD-Player bisweilen rauf und runter laufen, soll kein Geheimnis sein. Doch heute schrieb ich an einem Dokument für eine Uni-Projekt und lauschte parallel meiner iTunes-Mediathek. Dabei säuselte mir Campino das Lied “Dagegen” ins Ohr und meine Finger verharrten kurz über der Tastatur. Ich fühlte mich sofort an die Bilder von Stuttgart 21 erinnert…die Wasserwerfer, die sitzenden Demonstranten, die Verletzten, die Polizisten. Hört mal rein…passt wie Arsch auf Eimer.

API Dashboard: ProgrammableWeb

Aus gegebenem Anlass war ich auf der Suche nach diversen Web Services, die eine eigene API anbieten. Eine gute Übersicht mit einer riesigen Datenbank findet Ihr hier:

API Dashboard: ProgrammableWeb.

Warum Minority Report nicht nur Sience Fiction ist…

Heute scrollte eine Heise-Meldung an mir vorbei, die mich aufhorchen ließ:

US-Behörde testet neue Generation von Iris-Scannern

Die Schlagzeile an sich klingt noch nicht so spannend, der Artikel hingegen erinnerte mich stark an eine Szene aus dem Hollywood-Streifen “Minority Report”.

Money quote:

[...] eine neue Generation von Iris-Scannern testen, die in der Lage sind, verwertbare Iris-Aufnahmen auch aus einer Distanz von bis zu zwei Metern statt wie früher wenigen Zentimetern zu liefern. Eingesetzt werden sollen die schnell arbeitenden Iris-Scanner zunächst von Grenzschützern im texanischen McAllen, um illegale Einwanderer zu erfassen.

Spinnt man dieses Szenario weiter, ist der Instant-Iris-Scan innerhalb von Städten nicht weit entfernt – sehr beängstigend und ein weitaus mächtigeres Überwachungsinstrument als Videokameras. Besonders, wenn man die jüngsten Entwicklungen im Bereich der Iris-Scanner etwas näher beleuchtet. 2 Meter Lesedistanz sind dazu im direkten Vergleich erst der Anfang. Der feuchte Traum eines jeden Innenministers…

Über die Verhältnisse

Wow…so sehr ich auf ARD und ZDF als Staats- und Propaganda-Fernsehen schimpfe, heutiger Kommentar von Stephan Ueberbach zu Fr. Merkels gestriger Äußerung, man habe jahrelang über seinen Verhältnissen gelebt, trifft voll ins Schwarze. Großes Lob.  Zahlreichen Twitterstimmen entnehme ich, dass Herr Ueberbach nicht nur mir  aus der Seele spricht.

Hier einige Beispiele:

@GrmpyOldMan Straight in your face, Mrs. Merkel [...]

Oder:

@Rumbadelsol [...]Das kann man wohl so Unterschreiben, oder?[...]

Einen Screenshot des Kommentars gibt’s übrigens hier: Kommentar - Wer lebt denn hier über seine Verhältnisse? (147) Man weiß ja nie, welche Blockwarte bei der ARD so sitzen und den Finger auf der Löschtaste haben…

Moneyquote:

Liebe Bundesregierung, sehr geehrte Frau Merkel,

wen meinen Sie eigentlich, wenn Sie sagen, wir hätten jahrelang über unsere Verhältnisse gelebt?

Ich jedenfalls habe das nämlich ganz sicher nicht getan. Ich gebe nur das Geld aus, das ich habe. Ich zahle Steuern, bin gesetzlich krankenversichert und sorge privat für das Alter vor. Ich habe mich durch Ihre Abwrackprämie nicht dazu verlocken lassen, einen überflüssigen Neuwagen zu kaufen, ich bin kein Hotelier und kein Milchbauer. Und “Freibier für alle” habe ich auch noch nie verlangt.

[...]

Warum Zensursula als Präsidentin nichts taugt

Heute möchte ich Euch einen Telepolis-Artikel empfehlen, der gerade bei Twitter an mir vorbeiscrollte. Unter dem Titel “Politisches Leyen-Spiel” legt der Autor sehr detailliert dar, warum Fr. von der Leyen nicht geeignet ist, das Amt des Bundespräsidenten auszufüllen.

Absolut lesenwert. Hier nochmal der Link: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32741/1.html

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