Geekdom

Muss ich jetzt traurig sein? Beim Geek Quiz von MSN habe ich “die luftigen Höhen des Geektums” leider verpasst. Offenbar scheine ich von Zeit zu Zeit doch noch mit beiden Beinen in der realen Welt zu stehen. Doch, das beruhigt mich ein wenig. ;-)

Wörtlich heißt es:

Unfortunately you have failed to reach the lofty heights of geekdom but a valiant effort nevertheless. You are obviously familiar with some online applications and can probably be found glued to Live Messenger, buried under a flurry of e-mails or writing intellectually sound blog-posts.

Schöner aber noch, sind die Empfehlungen, wie ich meinen Geek-Peek verbessern kann:

To improve your ranking we recommend downloading and reading the following:
Latest Hotmail Tips & Tricks
Get Live Writer and Blog more easily
Get Facebook Updates on Live Messenger
Watch free TV with Messenger

Naja, ob diese – doch recht MS-spezifischen – Maßnahmen wirklich so ratsam sind, sei jetzt mal dahingestellt. Sei’s drum. Ein Lustiges Leckerli für die Mittagspause ist es allemal. :-)

Mac OS X auf dem PC dank EFiX

Darauf haben all jene gewartet, denen Mac-Hardware zu teuer ist oder die einfach den gerade neu gekauften PC nicht gegen einen Mac hergeben wollen:

EFiX

Das Projekt, das sich derzeit noch in einer Pre-Release-Phase befindet, hat sich zum Ziel gesetzt, Mac OS X auf dem PC lauffähig zumachen. Soweit, so unspektaklär, hatte doch bereits das OSx86 Project in jüngster Vergangenheit genau dieses Ziel verfolgt – mit mäßigem Erfolg, denn die Installation funktioniert nicht auf allen Systemen und ist vergleichsweise kompliziert.
Das soll EFiX ändern. Es handelt sich dabei um einen Chip, der direkt auf das Mainboard gesteckt wird (eine USB soll in Planung sein – besonders nützlich für Notebooks) und so dem Betriebssystem eine Apple-Architektur vorgaukelt. Somit soll eine Installation von einer Original OS X DVD ohne weitere Probleme möglich sein.

Ich persönlich freu mich darüber wie ein kleines Kind, da ich mich nicht 100%ig von meinem PC trennen mag, aber gerne (u.a.) das Audioschnittprogramm Garage Band nutzen würde.

Ob Apple das Ganze freut, darf bezweifelt werden, da doch in der Vergangenheit so streng auf die Trennung zwischen PC- und Mac-Architektur geachtet wurde. Ich hoffe, dass die Apfelaner nicht auf die Idee kommen, dem Projekt mit einer Klage den Boden unter Füßen wegzureißen…

Mehr Infos zum Projekt findet Ihr unter:
http://www.efi-x.com/index.php?option=com_content&view=article&id=21&language=english

Leider liegen noch keine Informationen vor, wo dieser Chip zu beziehen ist, aber ich halte Euch auf dem Laufenden!

I Care-O-bot?

Grundsätzlich stehe ich technischen Neuerung, die unser Leben leichter oder schöner machen sehr wohlwollend gegenüber. Was mich jedoch, nicht zuletzt durch Hollywoodstreifen wie I Robot, A.I. oder Matrix, skeptisch gegenüber dieser neuen Robotergeneration stimmt, sind die Menschen, die solche Maschinen programmieren. Aus Erfahrung als Softwareentwickler kann ich sagen, dass sich zwangsläufig bei großen Softwareprojekten Fehler einschleichen, die zum Teil fatale Folgen haben können und vorher nicht absehbar sind, da die Rahmenbedingungen einfach nicht simulierbar sind, bzw. nicht jeder Fall bedacht wurde. Kurzum: Menschen machen Fehler, die sich folgerichtig auf dessen Produkte auswirken (können).

Warum also sollte ich mir einen Care-O-bot ins Haus stellen, dass über mehr und bessere Sinnesorgane verfügt als ich, von fremden Menschen programmiert wurde und zudem noch über Greifarme verfügt? Klar, so ein 1,40 Meter kleiner Wicht, der meinen Tisch wischt, mir das Abendessen bringt oder den Boden putzt hätte ich auch gerne und ich will nicht den Teufel an die Wand malen.

Aber: was, wenn Murphy’s Law zuschlägt?

Ein zugegeben konstruiertes und vielleicht auch etwas paranoides Szenario, aber versuchen wir es mal.

Also, besagter Care-O-bot (oder welcher Robbi auch immer) saust durch mein Haus und tut, was er soll. Mich bei Haushaltsaufgaben unterstützen. Eines Tages setzt durch einen Softwarebug oder Hardwaredefekt seine Sensorik aus und er kann nicht mehr feststellen, wie stark sein Greifarm zudrückt. Im besten Fall sind Sicherheitsmechanismen implementiert, die den Robbi abschalten. Im Falle Murphy’s allerdings greift sich der Robbi eine Flasche und zerdrückt sie. Scherben. Okay. Alles noch nicht so schlimm. Was aber, wenn ein solcher Robbi bewusst umprogrammiert wird. Von einem eingeweihten Programmierer, der böses im Schilde führt?
Wäre ein solcher Metallhaufen dann in der Lage, einen Mord zu begehen? Ein Roboter mit meinem Küchenmesser in der Hand, macht mir ein paar Kopfschmerzen.

Okay, genug der Schwarzmalerei. Alles rein hypothetisch. Aber theoretisch doch denkbar. Daher sollten wir technischen Neuerungen zwar offen begegnen, sie aber trotz allem kritisch hinterfragen.

Apropos hinterfragen: ab welchem Zeitpunkt würde ein Roboter eigentlich Bürgerrechte erhalten? Wenn seine KI unser Denkvermögen überschreitet? Trotz seeeehr viel Science Fiction in diesem Beitrag werden wir uns früher oder später Gedanken über diese Themen machen müssen. Besser zu früh, als zu spät.

In diesem Sinne: ich freue mich auf die technischen Möglichkeiten der Zukunft, werde sie aber stets mit einem wachsames Auge begleiten. ;-)

Bullshit-/Buzzword-Bingo, die 2. – uniBingo

Direkt vorwegschicken möchte ich viele Grüße und ein Dankeschön an das uniBingo-Team, das mir sein Projekt uniBingo vorstellte.

Kürzlich berichtete ich vom Bullshit- oder auch Buzzword-Bingo, welches sich hervorragend für Meetings eignet. Wie ich heute durch einen Kommentar des Programmierer-Teams erfuhr, wird Bullshit-Bingo auch mit viel Enthusiasmus in Hörsälen an Unis gespielt.
Diese Tatsache nahm sich das Team zum Anlass, um eine kleine, aber sehr feine Web 2.0 – Applikation mit AJAX zu basteln. Die Rede ist von uniBingo.
Bis zu 15 Spieler können an der lustigen Ausstreich-Runde teilnehmen. Und das läuft so:

In 5 Schritten zum Spaß:
1. Ihr bestimmt die Anzahl der Mitspieler.
2. Ihr gebt 16 Buzzwords ein.
3. Ihr klickt auf “Bingo erstellen & ausdrucken”.
4. Ein Fenster samt generiertem PDF öffnet sich.
5. PDF ausdrucken.

Das uniBingo Eingabeformular

Besagtes PDF enhält nun neben einer Spielkarte für jeden Teilnehmer auch eine hübsche Schnittkante, die die Karten voneinander trennt.

Hier mal ein Beispiel-PDF aus den Buzzwords meines letzten Blogeintrags: Beispiel-PDF

Soweit die Grundfunktionen. Doch uniBingo kann noch mehr. :-)
Wenn Ihr Euch bei uniBingo anmeldet, habt Ihr die Möglichkeit, neue Wörter hochzuladen.
Das habe ich auch glatt mal gemacht (ich muss ja immer alles ausprobieren ;-) ) und dabei kam nun folgender Link heraus: Das IT::fsinn – Bullshot Bingo
Was mir jedoch auffiel: leider lässt sich der Name des Bingos im Nachhinein nicht mehr ändern. Gerne hätte ich das “blog.tobcast.de” in “IT::fsinn” geändert (Verbesserungsvorschlag@uniBingo-Team).

Ach ja…unter allen Einreichern von Bingos verlost uniBingo.de einen iPod nano mit 4 GByte Speicher… ;-) Also, mitmachen lohnt sich!

Zu guter Letzt möchte ich Euch noch diesen kleinen MicroButton ans Herz legen, der auf den Generator gelinkt. Einfach in die eigene Webseite einbauen!

uniBingo Buzzword Bingo Generator

Ein wenig (konstruktiv gemeinte) Kritik darf aber an dieser Stelle nicht fehlen, alldieweil sich uniBingo.de als Web 2.0 Applikation versteht. Kriterium 1 ist erfüllt: das Mitmachen, sprich der verzitierte “user generated content”. Vermissen tue ich aber Funktionen in meinem Loginbereich, wie z.B. administrative Funktionen, wie z.B. das Ändern der eigenen eMail-Adresse oder das Löschen des Accounts. Denn in meinen Augen sollte es selbstverständlich sein, dass der User sein Konto löschen kann, wenn er es nicht mehr haben möchte. Alles andere prangere ich aus Datenschutzgesichtspunkten sehr an.

Weitere Features, die ich mir vorstellen kann, wären z.B. ein Firefox-XPI, das einfach ein neues Buzzword an den eigenen uniBingo-Account schickt und dort in einer “Buzzlist” speichert. Aus dieser Liste könnte der User dann bei Gelegenheit kunterbunt Bingos zusammenstellen. Desweiteren könnte das XPI auf Knopfdruck ein zufälliges Bingo generieren und drucken. So für Zwischendurch von der Vorlesung oder dem Meeting.

Fazit
uniBingo.de ist ein genial einfacher Bingo-Generator (mit Fokus auf Vorlesungen), der tadellos seinen Dienst tut und das Erstellen von Bingo-Karten zum Kinderspiel macht. Durch seinen Mitmach-Ansatz profitiert jeder von jedem und lernt neue Buzzwords kennen. Für die Zukunft wünsche ich mir gerade für den Loginbereich noch ein paar Ergänzungen, die den Komfort und den Datenschutz eindeutig verbessern würden. Über externe Erweiterungen oder API’s (z.B. Firefox-Erweiterungen) würden sich binnen Sekunden Bingo-Karten erstellen und drucken lassen, so dass dem Spaß für Zwischendurch nichts mehr im Wege steht.
Da ich mir nach dem Schreiben des ersten Artikels Gedanken über die Programmierung eben eines solchen Dienst gemacht habe, kann ich mich nun entspannt zurücklehnen und dem Buzzword-Generator die Arbeit überlassen.

Daumen hoch!

Datenschutz-Manifest des CCC

Der Chaos Computer Club (CCC) nahm gestern den aktuellen Datenmissbrauchskandal der Telekom zum Anlass für ein Manifest für den Datenschutz. In diesem 10 Punkte umfassenden Skript fordert der CCC neben der sofortigen Beendigung der Vorratsdatenspeicherung auch “drakonische Strafen” für “[...]das Zusammenführen verschiedener Datenbestände[...]“, das “[...]tiefgreifende Einblicke in das Leben jedes Einzelnen[...]” ermögliche und somit “[...]eine signifikante Gefahr für die freie Entfaltung der Persönlichkeit[...]” darstelle. Des Weiteren fodert der CCC tiefgreifende Änderungen im Umgang mit Daten, deren Schutz und Kontrolle durch jeden Einzelnen.

Hier kurz zusammengefasst die 10 Punkte:
1. Sofortiger Stop der Vorratsdatenspeicherung.
2. Vollständiger Verzicht auf die Erhebung und Aufzeichnung nicht benötigter Verbindungsdaten.
3. Rechtliche Sanktionierung und Einführung eines Schadenersatzanspruches für die Opfer der Datenverbrechen.
4. Persönliche Haftbarkeit von Vorständen und Geschäftsführern für Datenverbrechen ihres Unternehmens.
5. Uneingeschränktes sofortiges Auskunftsrecht der Bürger gegenüber Unternehmen bezüglich der über ihn gespeicherten Daten, deren Weitergabe und Verwendung.
6. Verarbeitung und Speicherung von Daten deutscher Bürger außerhalb des Geltungsgebietes des deutschen Datenschutzrechts nur mit aktiver Zustimmung des Betroffenen.
7. Kontrolle und Regulierung von privaten Schnüffelfirmen.
8. Die Position der Datenschutzbeauftragten muss gestärkt werden.
9. Datenschutz in Europa wirkungsvoll durchsetzen.
10. Schutz von Whistleblowern.

Mehr dazu im Manifest selber

An dieser Stelle möchte ich dem CCC meine vollste Zustimmung zu diesem Manifest aussprechen, wenngleich beim einen oder anderen Punkt der Teufel im Detail steckt. Zum Beispiel erhöhen gesonderte Kontrollinstanzen für den Datenschutz den Verwaltungsaufwand immens, obgleich es technische Lösungen hierfür gib.

Dennoch: diese Maßnahmen sind in Zeiten der Datensammelwut richtig und wichtig!

Der Schutz unserer Bürgerrechte hat an dieser Stelle oberste Priorität und darf nicht durch falsch verstandene Diplomatie und Unwissenheit der Politiker (technischer Art) gefährdet werden.
Ziel muss es auch sein, aufzuklären. Aufzuklären über die Folgen von Datenmissbrauch.
Mehr Informationen hierzu findet Ihr beim Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, die ausführlich über dieses Thema berichten.

Ihr findet das Manifest auch wichtig?
Dann berichtet davon! Schickt den Link an Eure Freunde, Familie und Kollegen, berichtet in Eurem Blog davon und macht auf die Problematik aufmerksam!

Wenn Ihr wissen möchtet, was Ihr sonst noch tun könnt, hört Euch die Audioversion von “Fight for your rights” (by netzpolitik.org @24C3) an. Sehr empfehlenswert!

Bullshit-/Buzzword-Bingo

Allseits beliebt, das Bullshit Bingo. Für alle Uneingeweihten: “Bullshit Bingo”, oder weniger provokativ ausgedrückt “Buzzword Bingo” ist eine Form des Spiels Bingo und eignet sich hervorragend für langweilige Meetings oder sonstige Veranstaltungen, auf denen viel heiße Luft produziert wird.

Jeder Teilnehmer erhält eine Karte mit diversen “Buzzwords”, die es auszustreichen gilt, wenn sie genannt werden. Sind alle Begriffe einer Karte genannt worden, hat derjenige gewonnen – und sollte eigenlich B U L L S H I T in den Raum rufen. Gut, in der Praxis dürfte das selten bis nie vorkommen, aber Spaß macht es trotzdem. :-) Daher habe ich mal einen Grundstock an Begrifflichkeiten aus einem der letzten Meetings extrahiert. Nehmt es und vergnügt Euch damit. :-)

Here we go:
- Blueprint
- Statusmeeting
- Project Charter
- Project Closure
- Process Owner
- Ressourcen
- Budget
- Outsourcen
- TelKo
- Proposal (der ist bei uns sehr beliebt :-) )
- Core Team
- Core / Non-Core Kompetenzen
- Issue List
- Risk List
- Datümer (AUA!!)
- Migration
- Synergie(-effekt)
- Projektplan
- Work Package

Habt Ihr noch mehr? Dann ab damit in die Kommentare! :-)

Sollte ich vielleicht ein Stöckchen daraus machen?!? Hm…mein erstes? Na komm…einen Versuch ist es wert. Ich reiche dieses Stöckchen also gerne an die Jungs von aptgetupdate und den Tobbi weiter und frage: Welche Buzzwords sind bei Euch besonders beliebt?

Es war mal wieder nötig…

Nachdem mein altes Toshiba Tecra S1 letzte Woche endgültig das Zeitliche segnete, wurde es Zeit für ein neues Notebook.
Die Wahl fiel relativ spontan auf das Toshiba Satellite A300-1HP, dummerweise mit vorinstalliertem Windows Vista, was ich persönlich nicht auf meinen Computern sehen will. Wenn es nur nach mir ginge, würde der neue Rechenknecht jetzt mit Ubuntu seinen Dienst verrichten, dummerweise wird auch meine Freundin das Ding mitnutzen…und die mag lieber das unsägliche BS aus Redmond. Also XP drauf.
Nachdem ich im BIOS etwas herumschrauben und die SATA-Kompatibilitätsmodus aktivieren musste, damit XP überhaupt die Festplatte erkennt, ging die Installation flott. Und nun: Updates, Updates, Update. 104 an der Zahl! Au weia! Danke, Microsoft!

Alles in allem bin ich nach nunmehr 12 Stunden Hardcore-Dauernutzung recht zufrieden. Einziger Wehrmutstropfen bis jetzt ist der RJ45-LAN-Port, der mit meinem aktuellen Kabel gelegentlich mal die Verbindung verliert. Aber das mag mitunter auch am Kabel liegen…

Ach ja…die eingebaute Webcam macht doch recht ordentliche Bilder. ;-)

Let\'s rock!

Back @ Gnome

Nach einem Ausritt in die Welt von KDE 4 mit Kubuntu KDE 4 Remix trieb es mich nach wenigen Wochen doch wieder zurück in die Arme des guten alten Gnome – also Ubuntu 8.04 LTS geladen und ab auf die Platte. Und ich bin positiv überrascht, denn gegenüber 7.04 hat sich einiges getan. Wunderbar. KDE 4 konnte mich optisch und mit einigen intelligenten Funktionen (z.B. Suche im K-Menü) zwar einerseits überzeugen, doch alles in allem gefiel mir die Bedienung nicht so gut, wie bei Gnome.

Gnome gehört auf meinem Rechner die Zukunft… ;-)

Einfach mal den Server fragen

Folgendes “Item” für IT-affine Gesellen fand ich die Tage in einem Restaurant im Düsseldorfer Medienhafen.

Ich rufe nachher mal meinen Provider an und frage, ob mein Server zu sprechen ist…
    Einfach mal den Server fragen

Die Evolution des Programmierers

Na? Und wo befindet Ihr Euch auf dem Lebensweg?

Evolution of a Programmer

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