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und Materialien:

IT::fsinn » IT::lastig

Linux:

  • Fast alle Software ist kostenlos,
  • dafür funktioniert einiges nicht auf Anhieb

Mac:

  • Die Software funktioniert und tut das, was sie soll,
  • dafür kostet sie horrend viel Kohle

Windows:

  • Die Software tut etwas, nur nicht das, was sie soll…
  • …und kostet obendrein noch Kohle

Wie schon im letzten Jahr findet auch 2010 wieder die CeBIT in Hannover statt. Unsprünglich hatte ich nicht vor, dieses Jahr wieder nach Hannover zu reisen, doch besteht dieses Jahr der glückliche Umstand, dort Bekannte auf ihrem Stand zu besuchen. Insofern nehme die Reise auch dieses Jahr wieder auf mich und nehme mir auch wieder fest vor, Euch von interessanten Themen zu berichten (das hat ja letztes Jahr vorbildlich funktioniert…*hust*). Mangels Presseausweis wird’s diesmal allerdings keinen Zutritt zum Pressezentrum geben – ich war schlicht zu faul für eine Akkreditierung und habe mich stattdessen einladen lassen. ;-)

Was sich hingegen langsam aber sicher zu bewahrheiten scheint, ist meine letztjährige Vermutung, die CeBIT würde langsam aber sicher den Bach runter gehen. Laut Veranstalter ist die Zahl der Aussteller sie niedrigste seit 20 Jahren, kein gutes Zeichen für eine IT-Messe mitten im Informationszeitalter.

Ich rechne also mit noch mehr Leerflächen als letztes Jahr, die Hoffnung, dass nun an den wirklich interessanten Ständen mal Platz zum Gucken ist, schlage ich mir dennoch aus dem Kopf. Dort wird das Gedränge ungebrochen sein.

Was steht dieses Jahr auf meiner ToSee-Liste?

Ein volles Programm wartet…also: gutes Schuhwerk an und los geht’s!

Seit ich mein MacBook sam Schneeleo habe, versuche ich meinen Fonic Surfstick zum Funktionieren zu bewegen. Bislang ohne Erfolg, obwohl es dazu haufenweise Anleitungen im Netz gibt. An irgendeiner Stelle hakte es dann doch.

Heute nahm ich mir aus gegebenem Anlass mal wieder 30 Minuten Zeit und warf die Suchmaschine meines Vertrauens an. Und ich fand folgenden Foreneintrag der die Lösung brauchte:

Von O2 gibt es mitlerweile eine neue Software, mit der es wieder funktioniert. Den ConnectionManager 2.1.1. Hier eine Beschreibung: http://ploin.de/robertreiz/page/blogDetail.xhtml?locale=de_DE&id=73

Wie schon zitiert: der O2 ConnectionManager in Version 2.1.1 (Download) bringt die Lösung.
  1. Download
  2. Installation des O2 ConnectionManagers
  3. Stick einstöpseln
  4. O2 ConnectionManager starten
  5. PIN eingeben
  6. Verbinden
  7. Spaß haben

Heute meldet heise eine beunruhigende Nachricht, in der es um eine strafrechtliche Verurteilung, u.a. wegen Nutzung eines offenen WLAN’s des Nachbarn ging. Hier der interessante Teil:

Juristisch bemerkenswert ist an der Entscheidung vor allem die Verurteilung wegen der Nutzung eines offenen WLANs. Die Staatsanwaltschaft bewertete diese Nutzung nach Anfrage von heise online als unbefugtes Nutzen eines fremden Computernetzwerks durch regelmäßiges Herstellen einer Funkverbindung per Laptop zum Internet. Das sei als Straftat nach den Paragraphen 89 und 148 des Telekommunikationsgesetzes (TKG) bewertet worden.

Eine spontane Frage, die sich mir stellte: “Was ist mit öffentlichen Hotspots?” Das sind auch nur normale, offene WLAN’s. Ist deren Nutzung nun auch verboten? Falls nein, wo verläuft die Grenze? Nennt mein Nachbar sein offenes WLAN zufällig “t-online” und befindet sich ein T-Punkt in meiner Nähe, darf ich dann davon ausgehen, dass ich das WLAN nutzen darf?

Da es sich in diesem Fall um eine Einzelfallentscheidung handelte, die mit weiteren Faktoren einherging, wage ich zu behaupten, dass aus diesem Urteil keine allgemein gültige Aussage über die Nutzung von offenen WLAN’s getroffen werden kann, eine gewissen Unsicherheit bleibt für mich als Rechts-Laien dennoch und ich hoffe auf Klärung durch entsprechende Instanzen.

Derzeit geistern Einladungen zur neuen Beta des Twitter-Clients Kiwi durch’s Netz.

Bildschirmfoto 2009-12-09 um 22.04.32

Wer auch mal einen Blick auf den Client werfen möchte, dem stelle ich gerne meine Einladungscodes zur Verfügung:

F53FB397
66FF59B7
368F8937
B66F2367
963F6B87

Gebt diesen Code unter folgender URL ein: http://kiwi-app.net/beta-test/

Och Leute….es nervt. Lasst meinen Hoster in Ruhe.
Und dann auch noch Windows 98 mit IE6…tztztz….

Norweger Angriff

Wir Menschen neigen bekanntlich zur Simplifizierung von Sachverhalten, die sich gelegentlich in realitätsfremden Modellen und Schwarz-und-Weiß-Denken niederschlagen.

Der menschlichen Natur folgend verwundern auch die widersprüchlichen Ereignisse der letzten Tage nicht weiter, lassen sie sich doch leicht nach schwarz und weiß, gut und böse, rechts oder links einsortieren.

Während in der BRD die Bundeskanzlerin mangelnden Urheberrechtsschutz im Netz kritisiert und damit von den Lobbyisten der in diesem Fall betroffenen Buchindustrie, jedoch mit Sicherheit auch der Musikindustrie freudestrahlend und mit offenen Armen empfangen werden dürfte, untersagt das rumänische Verfassungsgericht die Vorratsdatenspeicherung…ein Zustand, den wir uns in Deutschland nur wünschen können.

Und Merkel steht nicht allein auf weiter Flur: auf EU-Ebene kloppt man sich um das Telecom-Paket und

[...] Bürgerrechtler leiten aus dieser allgemeinen Formulierung die Vermutung ab, dass Nutzern künftig auch der Internetzugang ohne Gerichtsverhandlung schon im Rahmen der normalen Strafverfolgung abgeknipst werden könnte.

Justiz ohne Justiz.

Wo wir gerade bei gestohlenen, geschaffenen oder eingebildeten Werten sind: Stasi- Innenminister Schäuble gibt am Rande des “Wertekongresses” seine Meinung zu dem ihm mutmaßlich unbekannten Medium “Internet” zum Besten:

Kultur wie Marktwirtschaft gehen nicht ohne den Schutz geistigen Eigentums.

Und außerdem: das Internet dürfe kein rechtsfreier…ach…den Rest kennt Ihr sicher schon auswendig. Das wird wohl niemanden mehr wundern.

Was hingegen verwundern könnte, ist Schäubles Offenbarung, die “soziale Kontrolle werde schwächer” und biete somit keine ausreichende Sicherheit mehr. Ganz klar: da muss mehr Videoüberwachung her, Herr Schäuble! Denn wir Bürger kontrollieren uns nicht ausreichend!

Ein Punkt, in dem Schäuble und Merkel vermutlich Hand in Hand gehen können:
Damals, in der DDR, da war das viel besser! Jeder hat jeden verpfiffen, da brauchte man keine Videoüberwachung! Was das an Steuergeldern einspart…nicht auszudenken!

Ihr merkt gerade, dass meine anfangs angepriesenen Kontraste, aber auch das damit verbundende Gleichgewicht, gerade arge Schlagseite erleiden.

Denn ungeachtet den erfreulichen Meldungen aus Rumänien finanziert die EU heimlich, still und leise ein Projekt namens “Indect“.

Ich nenne es: “Big Brother“.

14,86 Millionen Euro unserer wertvollen Steuergelder verwendet man darauf, unserer Freiheit den Gar endgültig aus zu machen.

“Die Zeit” titelt dazu schlicht und ergreifend: Indect – der Traum der EU vom Polizeistaat

Ein paar pikante Details:

  • alle bestehenden Überwachungstechnologien sollen zusammengeführt werden
  • automatisierte Suchroutinen sollen im Web nach “Gewalt”, “Bedrohungen” und “abnormalem Verhalten” fahnden. Wie diese Begriffe definiert sind, bleibt jedoch offen.
  • “Indect” soll zum Werkzeug der Polizei werden, um “verschiedenste bewegliche Objekte” immer und überall zu observieren
  • …die Liste kann noch munter und erschreckend weitergeführt werden…

Besonders klar wird die Brisanz in folgendem Absatz:

In irgendeiner Weise auffällig gewordene Menschen in der Realität schnell entdecken und langfristig verfolgen zu können. Wer beispielsweise bei YouTube ein Drohvideo gepostet hat, der soll mithilfe von Überwachungskameras gesucht, via Suchmaschine identifiziert und mittels tragbarer Geräte von Polizisten verfolgt werden können.

Der Artikel ist definitiv eine Empfehlung wert. Besser, als jede Gruselgeschichte. Krasser und vor allem realistischer als “1984“.

In diesem Kontext meldet sich dankenswerterweise Telepolis mit der Schlagzeile “Kritik am Stockholm Programm” zu Wort und berichtet über die EU-Pläne zur inneren Sicherheit für die nächsten Jahre.

In der Zwischenzeit sammelten sich eine Hand von Artikel zu den Plänen, uns gottähnlich vor dem Bösen zu schützen…

Du umgibst mich von allen Seiten, und hältst deine Hand über mir.

Dass die Bibel stets eine gewisse Aktualität besitzt, beweist Andreas Bemeleit auf bedrückende Weise. Psalm 139, Vers 5 wirkt gerade zu ironisch, betrachtet man sich das heutige Kontrastprogramm zwischen Wahlversprechen und eiskalter Freiheitsberaubung unter dem Deckmantel der Strafverfolgung.

Wem es so vorkommt, dass mein wunderbares Gleichgewicht zwischen Dunkel und Hell, Schwarz und Weiß _etwas_ aus den Fugen geraten ist…ja. Das ist es.
Wir beobachten in diesem Tagen der herbsten Angriff auf unsere Freiheitsrechte seit…ja…seit wann denn…? Wenigstens seit dem 2. Weltkrieg.

Vor Tagen formulierte ich in einer Rundmail über Indect den Satz: “Beware 1984.”

Korrekterweise muss es heißen:

Fight 1984. Now.

[Update 15.10.2009]
Der aktuelle Entwurf des Stockholm Programms wurde geleakt ([download id="9"])

Wat? Wem?

Dem Kaffee!

Denn heute ist Tag des Kaffees.

In diesem Sinne:

Alles wird gut!

Alles wird gut!

Frisch zurück aus den Umstellarbeiten vom alten IBM T41 samt Ubuntu Linux auf das neue MacBook Pro (der Weggang von der OpenSource-Software Linux schmerz schon sehr, wird aber durch ein “Mann, ist das einfach gelöst”-Gefühl zum Teil gelindert), tauchte nach einer knappen Woche der Nutzung und anhaltender Begeisterung über die Simplizität des gesamten Geräts das erste Problem auf, das ich bislang noch nicht zu lösen vermochte.

Das Problem

Als erstes richtete ich mir die Mail.app ein inklusive 5 altmodischen POP3-Postfächern mit jeweils unterschiedlichen Servern. Dabei waren GMX, Domaingo und Flatbooster.
Wie sich beim Versuch des Mail-Verschickens über einen SMTP-Server von Flatbooster herausstellte, verweigert die Mail.app das Versenden und verkündet nach einigen Minuten, ich solle doch mal die Verbindung zum SMTP-Server prüfen.
Gesagt, getan…wer weiß schon, ob ich den kryptischen Benutzernamen samt Passwort wirklich richtig angegeben habe und ob der Mail-Server korrekt notiert ist. Beides war aber korrekt. Daher erscheint es auch nur allzu logisch, dass ein Versenden von allen drei Flatbooster-Konten nicht möglich war, bzw. noch immer ist.

Die Fehlersuche

Die Suchmaschine meines geringsten Misstrauens brachte mich immerhin soweit, dass möglicherweise die Mail.app buggy (fehlerhaft) sei, was mir bei meinem Problem allerdings nicht wirklich half, zumal die Probleme den Suchergebnissen nach zu urteilen gehäuft bei Mail-Servern von T-Online, Arcor und AOL auftreten.

Dennoch versuchte ich mein Glück mit den in vielen Foren angepriesenen Versuchen des Konto-Löschens und -Neuanlegens -  ohne Erfolg. Auch das Löschen der Outbox-Datei half nichts.
Langsam zweifelte ich dann doch an meiner Internetverbindung und testete daher den Mailversand über besagte Flatbooster-Konten mit dem Mozilla Thunderbird. Und siehe da: die Mails wurden anstandslos verschickt (und kamen sogar umgehend an!).

Große Ratlosigkeit

Sollte Apple wirklich einen derart krassen Bug in die Mail.app gebaut haben? Wenn ja, wann wird der behoben? Falls nein…ist dieses Problem anderweitig lösbar?

Für eine dauerhafte Nutzung der “Übergangslösung” mit Thunderbird fehlt mir ehrlich gesagt das Verständnis, insofern:

Die Suche geht weiter…

Lieber Apple-Support…ich werde Euch und Eure Kompetenz in nächster Zeit testen (es sei denn, einer meiner Leser hat spontan die erleuchtende Lösung parat?!)

Fortsetzung folgt…

[Update]
Wow, mit einem so schnellen Erfolg hätte ich nicht gerechnet – und das ganz ohne jeglich Support.
Ich begab mich heute noch einmal in die Weiten der weltweiten Wundertüte und stieß dabei auf das Forum von MacUser.de. Genau dort fand sich ein Eintrag, der die Lösung meines Problems beinhaltete:

Foreneintrag: Mail empfängt, aber sendet nicht...

Foreneintrag: Mail empfängt, aber sendet nicht...

Mensch Max, Du bist mein Retter! Danke!

Der Punkt war also folgender:

Die SMTP-Server von Flatbooster mögen offenbar den Authentifizierungsversuch per Passwort durch die Mail.app nicht, obwohl es in der FAQ von Flatbooster anders zu lesen ist. [Nebenbei: Das Ganze klingt für mich stark nach Open Relay, obwohl ich mir das beim besten Willen nicht vorstellen kann - oder???]

Des Rätsels Lösung bestand nun darin, die SMTP-Authentifizierung von “Passwort” auf “ohne” umzuschalten und siehe da: ich kann jetzt Mails verschicken. Ist das der Hammer?! ;-)

Bildschirmfoto SMTP-Config Mail.app

Bildschirmfoto SMTP-Config Mail.app

<Zynismus an>

Gut, verschlüsselt werden die nun nicht übertragen, aber seit das Briefgeheimnis für eMails in Deutschland nicht mehr gilt, kann ja eh jeder dahergelaufene BKA-Beamte in seiner Mittagspause unsere Mails mitlesen, sobald die Mail beim Gegenüber angekommen ist…

</Zynismus aus>

Ich hoffe, dem einen oder anderen kann mein kleines Mail.app-Abenteuer ebenfalls zum glücklichen Mailversand verhelfen.

In diesem Sinne…happy Mailing!

[Update 05.10.2009]

Sebastian hat in seinem Blog noch weitere Hinweise zu dem Flatbooster-Problem, inbesondere in Kombination mit dem iPhone.

Heute bin ich glücklich, Euch mal wieder einen etwas technischeren Artikel präsentieren zu können.

Es geht um das Zusammenspiel zwischen dem JavaScript-basierten LightWindow (dient grob gesagt dazu, um ein Fenster im Fenster animiert anzuzeigen und zu steuern – Einsatz z.B. für Großansichten von Bildern) und AJAX-Aufrufen im Allgemeinen.

LightWindow im Einsatz

LightWindow im Einsatz beim CakePlanner

In meinem Fall habe ich eine CakePHP-Applikation, die auf Anforderung gewissen Seitenteile per AJAX austauscht. Sowohl auf der Startseite, als auch auf dem nachgeladenen Bereich sind Links verbaut, die die jeweils verlinkten Inhalte in einem LightWindow darstellen sollen.
Auf der Startseite funktionierte das beim Testen auch prächtig. Lud ich jedoch einen Seitenteil nach, wurden die LightWindow-Links unschön “ganz normal” im Browser geöffnet, anstatt im LightWindow.

Ursache: Beim Nachladen verliert LightWindow den Bezug zu den vorhandenen DOM-Objekten (z.B. den Links) und kann dann nicht mehr wie gewünscht auf ein onClick-Event reagieren.

Lösung: Nach dem Nachladen muss die jeweilige LightWindow-Instanz re-initialisiert werden.

Bei mir sah das dann so aus:


<script type="text/javascript">
myLightWindow.initialize();
</script>

Dieses Code-Snippet ziert nun den jeweiligen, nachgeladenen Bereich und siehe da: die Links wurden wieder sauber im LightWindow geöffnet.

[1] LightWindow: http://www.stickmanlabs.com/lightwindow/
[2] CakePHP: http://www.cakephp.org/
[3] CakePlanner: http://sourceforge.net/projects/cakeplanner/