Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Linux’

Software im BS-Vergleich

9. März 2010 2b 1 Kommentar

Linux:

  • Fast alle Software ist kostenlos,
  • dafür funktioniert einiges nicht auf Anhieb

Mac:

  • Die Software funktioniert und tut das, was sie soll,
  • dafür kostet sie horrend viel Kohle

Windows:

  • Die Software tut etwas, nur nicht das, was sie soll…
  • …und kostet obendrein noch Kohle

[Ubuntu Linux] SSH-Server-Verbindung fehlerhaft – eine Lösung

28. Juli 2009 2b Keine Kommentare

Puh, da bin ich jetzt aber froh…seit ein paar Tagen verweigerte mein Ubuntu standhaft die Zusammenarbeit mit meinem Fileserver über SSH. Datei-Sync? Nö! SSH-Login via Nautilus? Fehlanzeige.

Da der Leidensdruck mangels aktueller Dateien auf meinem Laptop jetzt aber doch stark Richtung “Ich kann so nicht arbeiten” schnellte, habe ich in einer ruhigen Minute eine Lösung zu folgender, sich mir offenbarenden Fehlermeldung gefunden:

Fehler: Überprüfung des Server-Schlüssels fehlgeschlagen Bitte wählen Sie einen anderen Betrachter und versuchen Sie es erneut.

Soll heißen: Ubuntu glaubt, jemand würde versuchen, ihm einen geklauten oder ungültigen SSH-Schlüssel unterzujubeln.
Woher Ubuntu das weiß?

Im Verzeichnis

~/.ssh/

gibt es eine Datei, die sich

known_hosts

nennt, also so viel wie “bekannte Hauptcomputer”. Hierin legt Ubuntu bekannte Schlüssel von bereits akzeptierten Hosts ab und kann so ankommende Anfragen abgleichen.

Um das Problem nun zu lösen, habe ich besagte Datei einfach gelöscht. Umbenennen tut’s im Zweifelsfall übrigens auch.

Die Folge ist, dass Ubuntu beim nächsten Verbindungsversuch, z.B. auf ssh://user123@192.168.1.42:443/ über Nautilus, den Benutzer darum bittet, den unbekannten Schlüssel zu akzeptieren (oder abzulehnen). Ist das Akzeptieren vertrauensvoll geschehen, läuft wieder alles wie am Schnürchen.

Jetzt stellte sich mir noch die Frage nach dem “Warum”, zumal bislang alles sauber funktionierte.

Kurzfassung:
Zu verdanken habe ich diesen Umstand offenbar meinem Router, der DHCP-Einstellung meines Fileservers und einem weiteren Laptop.

Aber langsam:
Bislang hörte der Fileserver auf eine IP-Adresse mit der Endziffer 20, der Rest der Rechner reihte sich dann per DCHP artig dahinter ein. Über die DCHP-Einstellung auf dem Fileserver (Debian) war die “20″ fest in der dhclient.conf verdrahtet, so dass trotz abgelaufener Lease-Time immer wieder die “20″ an ihn vergeben wurde.

Offenbar überschnitt sich aber in den letzten Tagen die Lease-Time des Fileservers mit einem Bootvorgang des oben genannten Laptops, der daraufhin die “20″ als IP-Adresse abstaubte, nun von meinen Sync-Tools  belästigt wurde, diesen aber die kalte Schulter zeigte.
Der Fileserver indes begnügte sich nach dem nächsten, allmorgendlichen Bootvorgang mit der “33″ (da die “20″ ja nun belegt war), was jedoch die gesamte IP-Adress-Landschaft in meinem kleinen Netzwerk durcheinander warf (ich nutze keinen DNS-Server…wäre wohl mal angebracht).

Die Erklärung:
Nachdem ich im Router-Log die IP-Adresse mit der Endziffer “33″ dem Fileserver zuordnen konnte, versuchte ich einen SSH-Connect auf diese Adresse – und scheiterte kläglich – eben weil Ubuntu wohl dachte, jemand wolle ihm da etwas unterschieben…

Der Fonic-Stick

26. Februar 2009 2b 1 Kommentar

Ich konnte es mir ja nicht verkneifen…nicht, wo es doch dieses Jahr auch die CeBIT geht und mein Notebook dabei sein wird.

Also bestellte ich gestern (!) bei Fonic den Surf-Stick – zu einem Einmalpreis von knapp 100 Euro. Darin enthalten sind 10 Euro Startguthaben, das man entweder versurfen oder ver-sms-en darf. Außerdem ist ein Tag surfen gratis – welchen ich gerade nutze. Denn diesen Beitrag schreibe ich auf meinem Ubuntu 9.04 inklusive Fonic-Stick.

Weiter im Text. Bereits heute(!) traf das kleine Päckchen samt Stick und SIM-Karte bei mir ein. Vorbildlich! Auch die Freischaltung der SIM-Karte auf der Fonic-Webseite klappte problemlos.
Das einzige, was mich störte war, dass mein Firefox 3 die Logindaten nicht speichern mag. Also muss ich mir meine neue Handynummer nun noch merken und immer hübsch eintippen, wenn ich beispielweise mein Guthaben online aufladen möchte.

Testweise stöpselte ich den Stick an mein Windows XP. Er wurde sauber erkannt und startete die Installation der notwendigen Software selbstständig. Nach 5 Minuten und der einmaligen Eingabe der PIN hätte ich online gehen können.

Nun stand die Herausforderung an: Stick-Installation unter Linux.

Aber auch das verlief erfreulich einfach, wenn auch nicht ganz so komfortabel wie unter Windows.

Näheres hierzu findet Ihr in diesem Forenbeitrag im Ubuntuusers-Forum.

Noch kurz etwas zu den Unterhaltskosten:

Eine Grundgebühr oder Vertragsbindung ist nicht zu entrichten und laut Fonic verfällt auch das Guthaben nicht. Für 9 Cent lassen sich auch SMS in alle Netze verschicken, was sogar bedeutend günstiger ist, als bei meinem Handy-Anbieter (kann bequem per Client geschrieben werden).
Ein normaler Surftag kostet übrigens 2,50 € und gilt von 0:00 bis 24:00 Uhr. Klassischerweise ist das, was ich nun getan habe – nämlich erst gegen 23 Uhr ins Netz zu gehen – eher dumm, da ich nun die Tagesflatrate nur eine knappe Stunde nutzen kann. Aber ich konnte einfach nicht warten… ;-) Die Geschwindigkeit ist dabei fast wie im Kabelnetz/WLAN zu Hause, ich habe also nicht zu meckern bisher…

Fazit:

Daumen hoch! Wer ab und an mal in der Weltgeschichte herumreist, nicht offline sein möchte und nicht viel zahlen will, dem sei der Fonic-Stick wärmstens empfohlen.

Aber eins noch zum Schluß: Die Werbung von Fonic geht mir total auf den Sender! Das wäre der einzige Grund gewesen, den Stick nicht zu kaufen. Aber preislich gleichwertige Angebote gibt es derzeit nicht auf dem deutschen Markt…

Frohe Weihnachten

24. Dezember 2008 2b Keine Kommentare

Ich wünsche allen treuen Leserinnen und Lesern von IT::fsinn ein geruhsames und fröhliches Weihnachtsfest.

Feiert schön und lasst Euch reichlich beschenken.

Und wem’s dabei nicht winterlich genug ist, dem empfehle ich das kleine Linuxtool xsnow, das es im Ubuntu-Repository zu finden gibt.

Einfach folgendes als root oder per sudo eingeben:

apt-get install xsnow

Und schon macht sich beim Aufruf von /usr/games/xsnow der Weihnachtsmann samt vielen, vielen Schneeflocken auf Eurem X-Desktop breit.

Ubuntu Desktop im Weihnachtslook

Ubuntu Desktop im Weihnachtslook

Frohe Weihnachten!

Ubuntu 9.04 Alpha 1 (Jaunty Jackalope)

25. November 2008 2b Keine Kommentare

Canonical, die Herausgeber von Ubuntu, haben die erste Alpha der für April 2009 angekündigten Version zum Download bereitgestellt. Leider gibt es bislang kein Desktop-Image, lediglich die Forks Kubuntu, Ubuntu Studio, Xubuntu, Mythbuntu, sowie die Alternate- und Servervariante sind verfügbar.

Kernpunkt des neuen Release soll laut der offiziellen Ankündigung zum einen die Zusammenführung mit den Änderungen an Debian sein, zum anderen die Implementierung des ARM Ports.

Ich werde mir die Installtion als VM vorerst sparen und auf die erste Beta warten.

Wenn jemand von Euch mit der Alpha erste Erfahrungen hat, gerne ich die Kommentare damit.

KategorienIT::lastig, Linux, Software Tags: ,

Ubuntu 8.10

26. Oktober 2008 2b Keine Kommentare

Das Update ist geschafft. Der gestrige Tag war mein Laptop (endlich wiedergenesen nach Flexing-Schwierigkeiten) mit der Installation der neuen Ubuntu-Version beschäftigt. Wie? Aber es sind doch noch 4 Tage?! Richtig! ABER: Wie auf der Webseite von Ubuntu beschrieben, kann der aktuelle RC schon jetzt mit folgendem kleinen Trick heruntergeladen werden:

  1. Drücke ALT+F2
  2. Starte den Befehl update-manager -d

Und schwups…beginnt die vorzeitig Installation.

Wie gesagt, mein Rechner hatte einiges zu tun, doch belohnt wurde ich mit einigen kleinen, neuen Features, wie z.B. einem kombinierten Button für das Abmelden/Ausschalten des Rechners und dem Instant Messenger Status.

Die genaue Featureliste findet Ihr in den Release Notes.

Vielleicht wurde nun auch ein kleiner Bug behoben, der folgendes beim Löschen meines Mülleimers bewirkte:

KategorienIT::lastig, Linux Tags: ,