IT::fsinn » Mac
Linux:
- Fast alle Software ist kostenlos,
- dafür funktioniert einiges nicht auf Anhieb
Mac:
- Die Software funktioniert und tut das, was sie soll,
- dafür kostet sie horrend viel Kohle
Windows:
- Die Software tut etwas, nur nicht das, was sie soll…
- …und kostet obendrein noch Kohle
Seit ich mein MacBook sam Schneeleo habe, versuche ich meinen Fonic Surfstick zum Funktionieren zu bewegen. Bislang ohne Erfolg, obwohl es dazu haufenweise Anleitungen im Netz gibt. An irgendeiner Stelle hakte es dann doch.
Heute nahm ich mir aus gegebenem Anlass mal wieder 30 Minuten Zeit und warf die Suchmaschine meines Vertrauens an. Und ich fand folgenden Foreneintrag der die Lösung brauchte:
Von O2 gibt es mitlerweile eine neue Software, mit der es wieder funktioniert. Den ConnectionManager 2.1.1. Hier eine Beschreibung: http://ploin.de/robertreiz/page/blogDetail.xhtml?locale=de_DE&id=73
- Download
- Installation des O2 ConnectionManagers
- Stick einstöpseln
- O2 ConnectionManager starten
- PIN eingeben
- Verbinden
- Spaß haben
Derzeit geistern Einladungen zur neuen Beta des Twitter-Clients Kiwi durch’s Netz.
Wer auch mal einen Blick auf den Client werfen möchte, dem stelle ich gerne meine Einladungscodes zur Verfügung:
F53FB397
66FF59B7
368F8937
B66F2367
963F6B87
Gebt diesen Code unter folgender URL ein: http://kiwi-app.net/beta-test/
Frisch zurück aus den Umstellarbeiten vom alten IBM T41 samt Ubuntu Linux auf das neue MacBook Pro (der Weggang von der OpenSource-Software Linux schmerz schon sehr, wird aber durch ein “Mann, ist das einfach gelöst”-Gefühl zum Teil gelindert), tauchte nach einer knappen Woche der Nutzung und anhaltender Begeisterung über die Simplizität des gesamten Geräts das erste Problem auf, das ich bislang noch nicht zu lösen vermochte.
Das Problem
Als erstes richtete ich mir die Mail.app ein inklusive 5 altmodischen POP3-Postfächern mit jeweils unterschiedlichen Servern. Dabei waren GMX, Domaingo und Flatbooster.
Wie sich beim Versuch des Mail-Verschickens über einen SMTP-Server von Flatbooster herausstellte, verweigert die Mail.app das Versenden und verkündet nach einigen Minuten, ich solle doch mal die Verbindung zum SMTP-Server prüfen.
Gesagt, getan…wer weiß schon, ob ich den kryptischen Benutzernamen samt Passwort wirklich richtig angegeben habe und ob der Mail-Server korrekt notiert ist. Beides war aber korrekt. Daher erscheint es auch nur allzu logisch, dass ein Versenden von allen drei Flatbooster-Konten nicht möglich war, bzw. noch immer ist.
Die Fehlersuche
Die Suchmaschine meines geringsten Misstrauens brachte mich immerhin soweit, dass möglicherweise die Mail.app buggy (fehlerhaft) sei, was mir bei meinem Problem allerdings nicht wirklich half, zumal die Probleme den Suchergebnissen nach zu urteilen gehäuft bei Mail-Servern von T-Online, Arcor und AOL auftreten.
Dennoch versuchte ich mein Glück mit den in vielen Foren angepriesenen Versuchen des Konto-Löschens und -Neuanlegens - ohne Erfolg. Auch das Löschen der Outbox-Datei half nichts.
Langsam zweifelte ich dann doch an meiner Internetverbindung und testete daher den Mailversand über besagte Flatbooster-Konten mit dem Mozilla Thunderbird. Und siehe da: die Mails wurden anstandslos verschickt (und kamen sogar umgehend an!).
Große Ratlosigkeit
Sollte Apple wirklich einen derart krassen Bug in die Mail.app gebaut haben? Wenn ja, wann wird der behoben? Falls nein…ist dieses Problem anderweitig lösbar?
Für eine dauerhafte Nutzung der “Übergangslösung” mit Thunderbird fehlt mir ehrlich gesagt das Verständnis, insofern:
Die Suche geht weiter…
Lieber Apple-Support…ich werde Euch und Eure Kompetenz in nächster Zeit testen (es sei denn, einer meiner Leser hat spontan die erleuchtende Lösung parat?!)
Fortsetzung folgt…
[Update]
Wow, mit einem so schnellen Erfolg hätte ich nicht gerechnet – und das ganz ohne jeglich Support.
Ich begab mich heute noch einmal in die Weiten der weltweiten Wundertüte und stieß dabei auf das Forum von MacUser.de. Genau dort fand sich ein Eintrag, der die Lösung meines Problems beinhaltete:
Mensch Max, Du bist mein Retter! Danke!
Der Punkt war also folgender:
Die SMTP-Server von Flatbooster mögen offenbar den Authentifizierungsversuch per Passwort durch die Mail.app nicht, obwohl es in der FAQ von Flatbooster anders zu lesen ist. [Nebenbei: Das Ganze klingt für mich stark nach Open Relay, obwohl ich mir das beim besten Willen nicht vorstellen kann - oder???]
Des Rätsels Lösung bestand nun darin, die SMTP-Authentifizierung von “Passwort” auf “ohne” umzuschalten und siehe da: ich kann jetzt Mails verschicken. Ist das der Hammer?!
<Zynismus an>
Gut, verschlüsselt werden die nun nicht übertragen, aber seit das Briefgeheimnis für eMails in Deutschland nicht mehr gilt, kann ja eh jeder dahergelaufene BKA-Beamte in seiner Mittagspause unsere Mails mitlesen, sobald die Mail beim Gegenüber angekommen ist…
</Zynismus aus>
Ich hoffe, dem einen oder anderen kann mein kleines Mail.app-Abenteuer ebenfalls zum glücklichen Mailversand verhelfen.
In diesem Sinne…happy Mailing!
[Update 05.10.2009]
Sebastian hat in seinem Blog noch weitere Hinweise zu dem Flatbooster-Problem, inbesondere in Kombination mit dem iPhone.
Die Gerüchteküche brodelt. Wie entwickler.com und macnews heute berichtet, könnte es sein, dass Apple in absehbarer Zukunft einen Mac mit Mulittouchscreen auf den Markt bringt.
Die Gerüchte basieren auf einem Bericht eines LG-Besuchers, der bei einer Werksführung Multitouchpanels zu sehen bekam und dies sofort auf Apple münzte. Zugegeben: das sind sehr vage Informationen. Betrachtet man aber Apples derzeitiges Produktsortiment, ist dieser Gedanke nicht völlig abwegig. Zwar sind iPod touch und iPhone lediglich mit kleinen Displays ausgestattet, der Trend ist aber deutlich erkennbar.
Ich könnte mir also durchaus einen iMac touch innerhalb der nächsten 18 Monate vorstellen…








