[KW34] Links der Woche

Ein paar Urlaubslinks für Euch. Also: Kaffee nachfüllen und schmökern:

1. Eine “Dichtung zur Zeit“. Lesenswert.

2. Cool. Da entwickelt jemand offenbar ein OS, das Programme für Linux, Windows und Mac OS laufen lassen kann. Hoffentlich wird das was!

3. Wer noch nicht die neue Petition gegen die neu geplante Vorratsdatenspeicherung gezeichnet hat: schnell nachholen!

4. Die Piraten liegen in Berlin aktuell vor der FDP.

[KW32] Links der Woche

Heute wird’s hart und schmerzhaft. Und los:

1. Bundesinnenminister Friedrich sabbert mal wieder die feuchten Träume des Überwachungsstaates in die Medienlandschaft. Verbot von Anonymität im Internet? Hat da jemand von der CDU/CSU “HIER!!” geschrien? Warum kommen von den Innenministern eigentlich immer nur solche freiheitsfeindlichen Äußerungen? Kann mal bitte jemand diesen Posten inklusive der damit verbundenen Personen streichen? Danke!

2. SAP kann natürlich auch ins Klo greifen: schwere Sicherheitslücke entdeckt.

3. Ohooo…Hände hoch, wer das hat kommen sehen: ePerso kann remote missbraucht werden.

4. Die Systemrettung von Mac OS X Lion wird nun auch offiziell von Apple supportet.

5. Da bin ich aber gespannt, ob Facebook wirklich dem Erdboden gleich gemacht wird. Ich würde diesem Datensauhaufen ja keine Träne nachweinen. Das Video scheint zwar ein Fake zu sein, dennoch bin ich gespannt, was Anonymous in nächster Zeit noch so auf die Beine stellt.

6. Ohoooo…und noch mal Hände hoch, wen diese Entscheidung durch die Bundesregierung so gar nicht verwundert: weiterhin keine Kennzeichnung von Polizisten. Wo bleibt eigentlich die Revolution?!

7. Eine Petition mit dem treffenden Namen “PLEITE, ABER 1 BILLION FÜR ATOMWAFFEN ?“.

8. Mal was zum Schmunzeln. Schere – Stein – Papier und das Armageddon. :-)

9. Leseempfehlung für diesen FAZ-Artikel, der überraschend kritisch mit der CDU von heute umspringt. Fefe hat dazu noch weiterführende Links.

[KW29] Links der Woche

Puh, was für eine Woche. Aufregend war’s…und das hier sind die Links für Euch:

1. ELENA kommt vorläufig auf den Müll. Endlich. Die Frage ist nur: wie lange. Denn die Begründung waren nicht etwa Datenschutzbedenken…nein…weit gefehlt. Es lag an den mangelhaft sicherer elektronischen Unterschriftsverfahren. Es ist also schwer damit zu rechnen, dass ELENA 2.0 bald auf der Bildfläche erscheint.

2. Ach Leute. Wisst Ihr…neben Mord und Vergewaltigung ist, wenn man sich die CDU so anhört, Hacken das schlimmste Verbrechen der Neuzeit. Anoymous: weitermachen!

3. Ich komm da immer noch nicht drüber hinweg: XAMPP in einer Produktivumgebung. Sowas gibt’s auch nur in staatlichen Einrichtungen… m(

4. Machen wir’s kurz, um Euch nicht damit auf die Nerven zu gehen: Der Löwe ist los. Und hier mein Erfahrungsbericht dazu. Bitte auch die Kommentare beachten.

5. Wenn sich der Tobi mal mit Schlaf- und Kaffeemangel Gedanken über sein Leben macht, dann kommt das hier dabei raus.

6. Ein Plugin für den Firefox, das einen Ladebalken je Tab erzeugt, erblickte das Licht der Welt. Nach einem Test kann ich jedoch sagen: nur mäßig hilfreich.

7. Weia…schon wieder Schlaf- und Kaffeemangel.

8. Die Bundesliga geht bald wieder los und Ihr alle seid zum Tippspiel eingeladen!

9. VDS reloaded. Die CDU wird nicht müde, ihren 1. Platz als menschenrechtsfeindlichste Partei Deutschlands auszubauen.

So. Das wär’s dann für dieses Mal. In Anbetracht der vielen, tollen Dinge, die immer so passieren, gehe ich mich jetzt mit Kaffee betrinken. Dat hälste doch im Kopp nich aus…

Mac OS X Lion: Yet another Ersteindruck

Zugegeben: seit Lion im App Store verfügbar ist, wimmelt es auf Twitter und in Blogs nur so vor sich überschlagenden Meldungen. Diesem Mainstream möchte ich in dieser Form nicht folgen, da Lion bei weitem nicht der große Wurf zu sein scheint, den Apple stets propagiert hat. Warum das so ist? Die Antwort findet Ihr in den nun folgenden Zeilen.

Installation

Apple muss ja allein des Images wegen vieles anders machen als der Rest der Welt. Wenig überraschend also, dass die Distribution von 10.7 nicht per optischem Medium erfolgt, sondern über den App Store für knappe 24 Euro – im Gegensatz zu Windows ein Schnäppchen, im Vergleich zu Linux – naja… Keine schlechte Sache, die Auslieferung per App Store, spart es mir als Kunden den Weg in den Laden oder das lange Warten auf den Briefträger. Das einzige, worauf ich warten muss, ist der Download. Nicht ganz 4 GByte gehen für den Löwen über die Leitung, ein zur Feierabendzeit recht zeitraubendes Unterfangen. Aber als eingefleischter Informatiker bin ich das Warten auf mein Arbeitsgerät ja leidlich gewohnt.

So denn…nach einem TimeMachine-Backup und dem empfohlenen Versuch, meinen FileVault sicherheitshalber vor dem Update zu deaktivieren (dazu bei den Problemen mehr), konnte die Installation dann auch beginnen. Nach ca. 40 Minuten hatte sich der neu gestylte Fortschrittsbalken bis zu den 100% gequält, der Lüfter meines MacBook Pro jaulte unterdessen noch vor sich hin.

Startscreen Lion Installation

Startscreen Lion Installation

Einer der seltenen Neustarts des Systems war dann doch tatsächlich mal nötig und versetzte mir vorerst einen Schrecken. Mein rEFIt-Boot-Menü war verschollen. Hatte Lion nun meine für so manche Software benötigte BootCamp-Partition gehimmelt? Auch dazu später mehr.

Nach erfolgtem Neustart begrüßte mich ein in schlichtem, metallischem Grau gehaltener Login-Screen, der mich massiv an so manche Linux-Distribution erinnerte. Der Login lief problemlos, nur wenige nachbereitende Schritte waren notwendig und schon konnte ich die Neuerungen des neuen Mac OS testen.

Launchpad

Launchpad

Neuerungen, die ins Auge fallen

Oft erwähnte die Presse im Vorfeld die Neuerungen namens Launchpad und Mission Control. Zwei Screens, die dem ehemaligen Dashboard (das es noch immer gibt), sehr ähneln. Das Launchpad gleicht in der Art der Gestaltung extrem den Screens unter iOS und listet quasi alle verfügbaren Programme auf. Durch Wischen über das Trackpad lassen sich die einzelnen Screens durchscrollen und durch Festhalten der Maustaste fangen die Apps munter zu wackeln an. iOS-Nutzer werden den Sinn verstehen…nun lassen sie sich neu anordnen.

Mission Control hingegen gleicht der vormaligen Programmübersicht, dessen genauer Name mir gerade entfallen ist. Durch eine fingerbrecherische Wischgeste, bestehend aus Daumen und drei Fingern, lassen sich alle geöffneten Applikationen in einer Übersicht darstellen – dabei macht der Begriff “Übersicht” dem ganzen auch durchaus alle Ehre. Im Vergleich zur früheren Übersicht hat Apple deutlich mehr Struktur in diesen Screen gebracht.

Was mir neben diesen beiden Feature jedoch als erstes auffiel, war das “natürliche Scrollen“. Heißt: Apple hat die Scrollrichtungen invertiert. Ähnlich wie man in der Realität ein Blatt nach oben schiebt, um unten weiterzulesen, kann man selbiges nun auch unter Mac OS tun. Extremst gewöhnungsbedürftig und nachdem ich eine halbe Stunde stets in die falsche Richtung scrollte, schaltete ich das Feature wieder ab. Für mich vollkommen unbrauchbar, da es gegen alle jahrelang antrainierten Bedienungsmethoden verstößt und mir (zumindest für die erste Zeit) das Arbeiten massiv erschwert (womit wir wieder beim Thema eines meiner letzten Beiträge wären).

Auf den ersten Blick überraschend, beim zweiten Blick aber durchaus angenehm gestalten sich die Standardapplikationen Mail, iCal und Adressbuch. Wie bereits im Vorfeld klar war, hat Apple mächtig bei App Store Apps abgekupfert, so dass Apple Mail nun Sparrow sehr ähnlich sieht, sich aber etwas angenehmer bedienen lässt als die 10.6er Version. iCal und Adressbuch spendierte Apple einen Reallife-Look in Form eines Ledereinbandes, bzw. dem Aussehen eines richtigen Adressbuchs. Nett, meines Erachtens aber überflüssige Spielerei. Neue Features konnte ich auf den ersten Blick nicht erkennen. Obwohl…stopp: der Vollbildmodus. Ein Feature, das offenbar jede Applikation für sich implementieren muss, wird zumindest von den rudimentären Mac OS Applikationen angeboten. Gut umgesetzt, ob es praxistauglich ist, wird sich allerdings erst noch zeigen müssen.

Ebenfalls optisch aufgemöbelt wurde der Finder. Insgesamt wurde er etwas entschlackt, speziell die linke Menüleiste wurde stark eingedampft. Was mich jedoch nach der Installation massiv störte war eine kleine Fehlermeldung, die mir in aller Freundlichkeit mitteilte, dass mein käuflich erworbenes Tool namens TotalFinder leider nicht kompatibel sei. Ein Umstand, der mir das Tabbing und diverse andere Features, die ich zu schätzen gelernt habe, wieder entreißt. Bleibt zu hoffen, dass der Hersteller schnell ein Update nachschiebt (Wink mit dem Zaunpfahl, liebe Programmierer von binaryage).

Fehler TotalFinder

Fehler TotalFinder

Tja, und dann suchte ich zwei Funktionen, die mich im Wesentlichen haben Lion kaufen lassen: die AutoSave-Funktion und Dateiversionierung. Nie wieder den Save-Knopf drücken? Versionen ohne SVN-Repository zurückrollen? Ein Traum. Einzig: wie und wo das genau funktioniert, habe ich noch nicht herausfinden können. Ein Blogeintrag, der an mir vorbeiscrollte berichtete, dass Apple mit dem direkt angebotenen Update für iLife diese Funktion für Numbers, Writer und Keynote nachreiche, was mich darauf schließen lässt, dass es wiederum programmabhängig ist, ob das alles funktioniert oder nicht. Sehr ernüchternd, aber ich warte tapfer auf neue Erkenntnisse.

Und eine offensichtliche Funktion noch zum Schluss: beim Herunterfahren fragte mich Mac OS artig, ob es nach einem Reboot alle gerade geöffneten Fenster wiederherstellen solle…klaro…mach das! So spare ich mir den Autostart von so manchen Tools. Dumm nur: er erhöht je nach Anzahl der offenen Programme massiv die Dauer des Hochfahrens…ich fühlte mich etwas an alte Windows XP Zeiten erinnert *grusel*.

Probleme

Einige Schwierigkeiten sprach ich bereits an, einige nicht. Trotz relativ problemloser Installation traten im Nachhinein einige Schmerzen auf, die sich mit der Zeit aber hoffentlich klären werden.

Dass mein TotalFinder den Dienst quittierte, erwähnte ich ja bereits. Gut…warten wir auf ein Update, dann wird schon wieder alles gut.
Einen größeren Schock versetzte mir das fehlende rEFIt-Bootmenü, was mich zunächst glauben ließ, Lion habe sich eigenständig meiner gesamten Festplatte bemächtigt und die BootCamp-Partition ins Nirvana befördert. Dem war glücklicherweise nicht so. Im Finder fand sich die Partition noch immer und ein beherzter Griff auf die ALT-Taste beim Bootvorgang, präsentierte mir eben diese. Das Booten von Windows lief zum Glück problemlos. Nach einem erneuten Systemstart begrüßte mich zu meiner Überraschung nun auch wieder rEFIt in alter Frische. Komisch.

Eine Frage die sich mir bereits im Vorfeld stellte war, was tun, wenn der Mac mal stirbt und Lion neu installiert werden muss. Dann brauche ich doch ein Bootmedium…richtig. Zum Glück bietet ein schneller Blick in die Suchmaschine Eurer Wahl massig Lösungen dafür an. So lässt sich Lion wahlweise auf DVD oder USB-Stick bannen. Nur für den Notfall. Wissen schon.

Zu guter Letzt ein Ärgernis, über dessen Lösung ich mir noch nicht schlüssig bin. Im Vorfeld wurde mancherorts empfohlen, die Plattenverschlüsselung FileVault unter Snow Leopard zu deaktivieren. Lustige Idee, ging aber nicht. Nach einigen Minuten Gerödel teilt mir das OS mit: Sorry, geht leider nicht. Dafür benötigst Du 330 GByte freien Speicherplatz. WTF? Bei einer 500 GByte Platte? Mit einer 2 Jahre alten Snow Leopard Installation plus BootCamp? Wo soll ich da bitte 330 GByte herzaubern? Diese Option fiel also flach. Glücklicherweise wanderte der Murphy’s Law Kelch dieses Mal an mir vorüber und die Migration lief problemlos. Dumm nur, dass ich nun die neue FileFault-Funktionalität, die das gesamte Device verschlüsselt, nicht nutzen kann. Fail!

FileFault Fail

FileFault Fail

Fazit

Alles in allem macht Lion einen soliden Eindruck, bringt aber wenig revolutionäres (es sei denn die Dateiversionierung und das AutoSave tun das, was sie versprechen). Ein Update ist sicher nicht verkehrt, wer die ersten Kinderkrankheiten, gerade bei unkompatiblen Programmen, vermeiden möchte, sollte jedoch noch einige Wochen warten. Ansonsten warte ich nun auf 10.8 und möglicherweise _wirklich_ revolutionäre Features…

Update, 22.07.2011

Weitere Probleme

Heute ist bei mir Lerntag für eine Klausur angesagt. All meine Unterlagen liegen fein säuberlich in TrueCrypt-Container verpackt in meiner Dropbox…na? Dämmert es bereits?

Fehler TrueCrypt

Fehler TrueCrypt

Wie bereits mancherorts beschrieben, besteht unter Lion ein Problem zwischen TrueCrypt und MacFuse. Doch was wäre das Internet für ein nutzloser Ort, wenn nicht bereits jemand ein Lösung gefunden hätte

[KW28] Links der Woche

Ich weiß ja nicht wie’s Euch geht, aber in Zeiten der Klausurvorbereitung bin ich unfassbar schreibfaul. Daher geb ich’s Euch heute kurz und schmerzlos:

1. Disco, ein Brennprogramm für Mac OS wird kostenlos.

2. Was aus der volksnahen Verfassungreform in Island wurde, lest Ihr am besten hier.

3. Das auf Personalwirtschaft fokussierte Blog von Peoplesource hat ein Facelifting bekommen.

4. Stichwort “Diaspora”:

Niemand beging einen größeren Fehler als jener, der nichts tat, weil er nur wenig tun konnte. (Edmunde Burke (1729 – 1797))

5. Für alle Google-Plusser und RSS-Fetischisten unter Euch: so erzeugt Ihr einen RSS Feed aus Google+ Profilen.

[KW27] Links der Woche

Diese Woche fallen meine Linkempfehlungen dank Klausurvorbereitungen etwas spärlich aus. Dennoch wünsche ich wieder viel Spaß beim Anklicken.

1. Mac OS X Lion kommt wohl am 14.07. Nachdem Gerüchte bereits auf den 04.07. hindeuteten, der sich jedoch nicht bestätigte, warte ich nun gespannt auf das neue Release. Besonders angetan habeb es mir ja die integrierte Dateiversionierung und die Nie-wieder-Speichern-Autospeicher-Funktion.

2. Hier mal ein Link zu meinem Berufsfeld, dem Talent Management und angrenzenden Themen. Konkret: High Potentials.

3. Und noch mehr High Potentials. Übermorgen (13.07.) bietet die FOM zum Thema “Erfolgreiches Talentmanagement: Anleitung für High Potentials und Unternehmen” eine Veranstaltung an.

 

 

 

 

 

 

 

 

[KW25] Links der Woche

1. Activating the future: Mac OS X – IPv6-Privatsphärenerweiterungen aktivieren

2. Endlich können wir uns bald eigene TLD’s ausdenken…wie wäre es dann mit www.it-fsinn.blog?

3. Da versucht doch glatt jemand, HTML5 und CSS3 zu ersetzen. Das Ganze nennt sich AXR, scheint aber auch nicht der Stein der Weisen zu sein. Interessant ist es allerdings allemal.

4. Oh yes. Wir Freunde des Grundgesetzes sind mal wieder die bösen. Nach den Titeln Kinderschänder, Terroristen und Gefährder folgt nun dieses hier: linksliberale Fundamentalisten. Ich glaub, ich nagel mir all meine hart erstrittenen Titel die Toilettentür…

5. Told you so!

6. Eine neue Runde Fallstudien an der Uni. Diesmal darf ich zum Glück nicht mitspielen. :-)

7. Warum bekommt Island das hin und wir nicht?! Eine offene Verfassungsreform klingt für uns Deutsche glatt wie ein Traum aus 1001 Nacht.

8. Ihr seid Gründer? Oder Unternehmer? Hier mal eine Liste möglicherweise hilfreicher Do’s und Dont’s… Wenig spektakulär, aber sie verdeutlicht ganz gut die Grundlagen, die man ja im Eifer des Gefechts gerne mal vergisst.

9. Wie ich schon per Twitter kommunizierte: dies ist ein Grund, warum die EU abgeschafft gehört. Sie untergräbt unsere Grundrechte! Im Übrigen war die Aktion nicht so ganz sauber…

10. #nom!

11. Für alle Macianer unter Euch, die planen, auf Lion zu wechseln: eine Liste aller Programme, die unter Lion laufen (oder halt auch nicht).

12. Der B(U)ND hat mein Wohnzimmer verwanzt!

13. Spielt Ihr Might & Magic Heroes Kingdoms? Dann macht bei IT::fsinn-Gewinnspiel mit! Nur noch bis 30.06.2011!

14. Future now: VW bastelt an einem Autopiloten für Autos. Cool!

[KW23] Links der Woche

Die letzte Woche ging’s eindeutig technischer zu, was die Linksammlung betrifft. Die Frauen-Fussball-WM hat ja…nun ja…auch ein bisschen was damit zu tun…Spieltechnik, zum Beispiel.

1. Die Frauen-Fussball-WM steht an und mein Lieblingsblog aptgetupdate veranstaltet wieder ein Tippspiel. Wer noch mitmachen möchte: anmelden, hopp hopp!

2. Mac OS X Lion ist noch nicht final auf dem Markt, da gibt’s schon die ersten Anleitungen, das nur über den App Store erhältliche OS auf einen Silberling oder USB-Stick zu bannen. Sehr gut. Weitermachen.

3. Mir ging seit einer gefühlten Ewigkeit die miese WLAN-Verbindung bei uns im Keller gehörig auf den Sender. Zum Glück hatte ich noch einen alten Siemens-Router rumfliegen, der bereits mit DD-WRT gepimpt war und der nun als Repeater seinen Dienst tut. Da es bei der Einrichtung ein paar Hürden gibt: hier eine simple Anleitung.

4. Haben will!

[KW19] Links der Woche

Da war ja wieder einiges los in der vergangenen Woche:

1. Auch ein Mac braucht ab und an etwas Pflege: hier sind einige Tools dafür.

 

2. Der Zensus 2011 greift datenschutztechnisch ziemlich tief ins Klo und sorgt bei betroffenen für Bauchschmerzen.

 

3. Ein Lied von Reinhard Mey, nie war es aktueller und passender als heute: “Sei wachsam!”

 

4. Wem unwohl beim Ausfüllen des Zensus-Fragebogens ist, dem bietet dieser Blogartikel ein wenig Hilfe beim Ausfüllen. Meine Nachfrage des Warum auf den Kommentar “Schwachsinn!” eines meiner Follower auf Twitter bliebt leider bis heute unbeantwortet.

 

5. Online-Petition mal anders: der Onsabrücker Zoo sammelt Stimmen für den Schutz von Tieren. Ohne Frage ein genauso wichtiges Thema wie die aktuell allgegenwärtige Volkszählung.

 

6. Warum das Internet im Jahre 2022 möglicherweise nur noch einer amerikanischen Shopping Mall gleicht, erklärt Euch Uebermorgen TV – “über das Ende der Anonymität”.

Der Mac OS – PC?

Was ist denn da los? Seit Jahren schuften sich diverstes Projekte den Rücken krumm, allen voran OSx86, und nun scheint VirtualBox in Version 3.2.0 nativ Mac OS zu unterstützen. Ein Schritt in die richtige Richtung, wie ich finde. Und ein Schritt hin zur nativen Lauffähigkeit von Mac OS auf einem Standard-PC ohne EFI – ein Umstand, den sicher nicht nur ich begrüßen würde.
Stellt sich dann aber doch berechtigterweise die Frage, warum man – außer aus Designgründen – noch überteuerte Apple-Hardware kaufen sollte…

Seit meiner Exkursion ins Reich der Macs samt iPhone und MacBook Pro im letzten September fallen mir leider immer wieder Punkte auf, die Apple mehr und mehr unsympatisch erscheinen lassen. Zensur im AppStore, Restriktionen und Bevormundung wohin man schaut – was Steve sagt, ist Gesetz.
Ein Umstand, den ich als ehemaliger (und zukünftiger?) Linux-Only-User beim besten Willen nicht mit meinem Gewissen und meiner Einstellung zu freier Software vereinbaren kann.

Nun mag sich der eine oder andere fragen, weshalb ich dann eigentlich zu Apple gewechselt bin: weil es funktioniert! Es tut, was es tun soll und das recht simpel und intuitiv. Jedenfalls auffallen häufiger als Windows oder geschweige denn Linux.

Es gibt also durchaus gute Gründe für mich, Mac OS einzusetzen auch wenn die Gegenstimmen immer lauter werden.
Unglücklicherweise spielen Apples Restriktionen in Hard- und Software keine unwesentliche Rolle bei der Stabilität und Konsistenz des Gesamtwerks “Mac”.
Hingegen ist die hesterogene Systemlandschaft bei PC’s ein Problem, dass weder Windows, noch Linux je richtig in den Griff bekommen haben, obgleich alles von Release zu Release ein bisschen besser wird.

Fazit?
Ich freue mich auf die neue VirtualBox, werde sie zügig testen und bin weiterhin gespannt, ob’s jemand ohne riesige Bauarbeiten und Dongles hinbekommt, Mac OS auf einem PC zu installieren…

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