[KW03/12] Themen der Woche

Empfehlungen

  • Mein Kommilitone Jens Küsters hat einen Vortrag zum Thema “Mobiles Lernen” gehalten. Die Slides findet Ihr hier und mit etwas Glück gibt’s die dazu passende Seminararbeit auch bald in Schriftform beim GRIN Verlag gegen Einwurf kleiner Münzen zu erwerben.

Fundstücke

Gesellschaft

Messen

Politik

Politik & Technik

Technik

Tools

Web-Entwicklung

CeBIT 2012 – 1. Klasse nach Hannover

Na, das ist ja mal ein Angebot, das ich nicht ablehnen kann.

Die Bahntickets von Düsseldorf nach Hannover und zürück bietet die Bahn in 2. Klasse für 2 Personen für 177 € an. Hm. Okay. Naja.

Aber: stattdessen für 178 € 1. Klasse? Samt Handyzone und Strom? Yes!

Dann kann die CeBIT ja kommen…

CeBIT 2012 – Akkreditierung

Logo CeBIT 2012Das Jahr neigt sich dem Ende zu und die Planung für 2012 ist in vollem Gange. Natürlich steht im März wieder die CeBIT in Hannover auf dem Programm.

Und wie jedes Jahr muss auch wieder ein Presseausweis her, um Euch einen Bericht der CeBIT abliefern zu können. Was sind die Trends? Was war besonders spannend? Was eher ein Flop? Hier erfahrt Ihr es.

Kommt jemand von Euch auch dort hin? Dann sehen wir uns vielleicht in Hannover.

 

 

[KW33] Links der Woche

Ein paar Urlaubsgrüße sende ich Euch heute. Dementsprechend sommerlich sind auch die Links:

1. Mein Kommilitone Jens hat seine Seminararbeit “Agile Entwicklung von Web-Anwendungen mit Grails” veröffentlicht.

2. Ahhh…die Robotten kommen!!1!

3. Meine Seminararbeit “Realisierung von Web-Anwendungen mittels MVC-Frameworks am Beispiel CakePHP” ist nun bei GRIN erhältlich.

4. Mal was für Gründer: Top-10-Risikomanagement-Maßnahmen für StartUps

5. Und noch ein Bild von der Gamescom…ohne Worte, echt jetzt.

Diablo 3 - 3 Stunden Wartezeit

CeBIT 2011 – ein Bericht

Wie alles begann…die eTickets

 

Wie die letzten Jahre auch besuchten Markus und ich auch dieses Mal wieder die CeBIT in Hannover. Wie ein Damokles-Schwert hingen die aktuellen Streiks der Lokführer über dem Besuch. Doch glücklicherweise kamen wir bis auf einen ungeplanten Bahnwechsel sicher und relativ pünktlich in Hannover an. Der erste Höhepunkt des Tages war uns jedoch schon in Düsseldorf untergekommen…ich hatte meine Presse-Akkreditierung samt Eintrittskarte am Kühlschrank hängen lassen. Glücklicherweise hatten wir noch ein eTicket von Matrix42 frei, so dass unser Eintritt gesichert erschien…

Soweit die Theorie. Als die Überprüfung von Markus’ Ticket jedoch fehl schlug, da besagtes Ticket angeblich bereits 2 Tage vorher verwendet worden war (definitiv nicht durch uns), begann der Spaß. Ein unfassbar unflexibler Supervisor fertige uns mit der Aussage “Damit kommen sie nicht rein, das Ticket wurde bereits verwendet!” ab und ließ uns im Regen stehen. Sollten wir jetzt wieder heim fahren? War alles umsonst? Und warum konnte jemand ein Ticket benutzen, das bereits auf unseren Namen registriert war? “Das System lügt nicht!”, schwor uns der Supervisor, der aber keinesfalls super war.

Der Länge dieses Artikels werdet Ihr entnehmen, dass dem nicht so war. Die Lösung des Problems war die freundliche Damen des Presse-Schalters, die mir auf meine Beichte hin, ich habe das Ticket vergessen, ein neues ausstellte. Nach der mit einem kritischen Blick verbundenen Zustimmung des Supervisors konnten wir mit den beiden Tickets dann “ausnahmsweise” durch’s Drehkreuz. Endlich.

Nach einer unfassbar holprigen Registrierung meines eTickets auf dem iPhone, einer instabilen CeBIT-App, Darstellungsfehlern in selbiger (“FirmaXY<br>…”) und jener Ticket-Oddysee zweifelte ich schon stark daran, auf einer IT-Messe gelandet zu sein. Peinlich, liebe Organisatoren!

 

Ab in die Cloud

 

Nach dieser Hürde tauchten wir ein in die diesjährig ausgelobte Welt der Cloud, jenem ominösen Etwas, in das wir nun alle angeblich müssen. Viele Anbieter griffen das Thema auf, den einen gelang es mehr, anderen eher weniger. Letztere wirkten bemüht innovativ, warfen hier und da mit Buzzwords um sich, obgleich die vorgestellten Produkte im Vergleich zum gesprochenen Wort auf kognitive Dissonanz schließen ließ. So war ein Dienstleister, der eine iPad-CRM-App auf Basis von Lotus Notes sichtlich bemüht, die Textwüsten auf Buttons und kryptische Fehlermeldung aufgrund fehlender Formulareingaben geschickt zu umschiffen. Mit wechselhaftem Erfolg. Aber man sei ja in der Cloud. Und compliant. So stand es jedenfalls in fetten Buchstaben auf den Messestand geschrieben. Nun ja.

Aber klar ist und war es schon vorher: die Cloud liegt im Trend. Viele Dienste, ob simple Office-Anwendungen oder komplexe Unternehmenslösungen sind zunehmend als SaaS oder virtuelle Appliances in der Cloud zu finden.

Da mit das Wort langsam zum Halse raushängt, lasse ich es an dieser Stelle damit auch bewenden.

 

Apple-Hype

 

Spätestens nach der dritten durchwanderten Halle wurde mir heute eines klar: die IT-Welt fährt total auf Apple-Produkte ab. iPads, soweit das Auge reicht. Wo es vor Jahren noch etwas für Exoten war, ist die Mac OS Unterstützung der eigenen Produkte heute keine USP mehr, damit hebt man sich nicht mehr vor der Konkurrenz ab. Besonders beliebt waren dann auch Messestände mit iPhone- und iPad-Hüllen in allen Farben und Materialien.

Apropos Hüllen, apropos Apple. Was ist das klarste Zeichen für einen Hype? Wenn nach der Präsentation von EyeTV iPhone-Schutzhüllen an alle Leute verteilt werden, die ihr iPhone vorzeigen und anschließend 95% der anwesenden eine solche in Händen hält. Krass. :-)

Eines scheint mir jedoch eindeutig: auch im Unternehmensumfeld werden Macs zunehmend Einzug halten. Die IT-Industrie stellt sich von allen Seiten darauf ein und bietet entsprechende Unterstützung an. Ich bin gespannt, wie sich das im kommenden Jahr entwickeln wird. Mich würde folgende Schlagzeile jedoch nicht ernsthaft wundern:

Stadtverwaltung Buxtehude stellt IT-Infrastruktur auf Mac OS um

 

Haushalt 2.0 – Saugroboter

 

Ich bin ja ein Freund von Science Fiction. Und so war ich schon als Kind begeistert, als in einem Film Roboter sah, die eine Küche von heruntergefallenem Geschirr befreiten (war ein Film mit Doris Day, soweit ich mich da recht entsinne). Was ich als Kind toll fand, ist heute beinahe Realität: vollautomatische Staubsaugroboter, diese kleinen knuffigen Dinger, die ich am liebsten durch mein Wohnzimmer flitzen lassen würde. Und damit der Hinguck-Faktor noch höher ist, würde ich denen glatt noch ein Fell-Cover verpassen (HALLO, HERSTELLER!!! DIES IST EIN WINK MIT DEM ZAUNPFAHL!!!). :-)

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Ne, im Ernst…noch sind mit die kleinen Racker etwas zu teuer, aber über kurz oder lang werde ich mir wohl so einen kleinen Helfer zulegen.
Und übrigens…es gab eben jene auf der CeBIT zu bewundern, um den Bogen wieder zu schließen. :-)

 

Big Brother @ Cebit – Zensus 2011

 

Die CeBIT beherbergt seit Jahren eine Halle für den öffentlichen Sektor. Neben sich präsentierenden Bundesländern war diesmal auch der allseits unbeliebte Zensus 2011 vertreten. Dahin, liebe Kritiker, fließen unsere Steuergelder. In Selbstinszenierung von Überwachungsinstrumenten. Mehr sei dazu an dieser Stelle nicht gesagt.

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Blick in die Zukunft – eAutos

 

Einen positiven Eindruck hingegen hinterließ ein Stand samt kleinem Elektro-Flitzer. Vorgestellt wurden an sich Stromtankstellen, aber schön, diese Technologie überhaupt auf der CeBIT gesehen zu haben.

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Als Wermutstropfen sei jedoch erwähnt, dass es bei genau einem Stand blieb, das Thema Elektroauto also insgesamt wenig präsent war. Aber vielleicht ist eine IT-Messe dafür auch das falsche Forum…

 

Alles Jahre wieder – GData

 

Was wäre eine CeBIT ohne GData, genauer ohne den CC2, die beiden Wolfgangs und Mambo Kurt? Nix! Eben…ein Stück positiv-skurilen Charakters würde fehlen. Jedes Jahr halten die beiden Wolfgangs Live-Diskussionen auf dem GData-Stand zu aktuellen Themen ab. Auch dieses Jahr natürlich. Zwar verpassten wir die heutige Talk-Runde, immerhin liefen uns die nun in einem eigenen Büro untergebrachten IT-Urgesteine über den Weg. Tradition verpflichtet eben. :-)

 

Fundstücke

 

Auf der CeBIT gibt’s ja viel zu entdecken. Zwei Dinge fielen mir aufgrund meiner aktuellen Aufmerksamkeitsverteilung besonders ins Auge…

 

Kunterbunte Babyschnuller

 

Auf einem mir namentlich entfallenen Stand gab es allerhand technischen Spielkram, so auch diesen Babyschnuller, der eigentlich ein Thermometer ist. Hat das Baby Fieber, wird er rot, ist die Temperatur okay, ist er blau. Witzige Idee. :-)

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Laptop Tisch

 

Mein MacBook und gehen gerne miteinander ins Bett. Ich sitzend, das MacBook auf meinem Schoß (Ein Schelm, wer böses denkt :-) ). Bei Zeiten wird das Ganze aber doch etwas unangenehm, insbesondere wenn rechenintensive Prozesse die CPU glühen und meine Beine schmoren lassen. Nicht gut! Und so fiel mir folgender Laptop Tisch auf.

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Wenig spektakulär auf den ersten Blick. Doch schaut man genauer hin, kann man ihn unglaublich flexibel verstellen. Verfügbar ist er zudem in verschiedenen Designs und wahlweise auch mit integrierten Lüftern zur zusätzlichen Kühlung.

 

Tote Hose? – Ein Fazit

 

Bei all der cloudifizierten Hysterie…ich fand die CeBIT ausgesprochen schlecht besucht heute, bereits gegen 16 Uhr leerten sich die Hallen deutlich, viel eher als die letzten Jahre. Zudem bestätigten Gespräche mit Ausstellern, dass die Besucherzahl geringer ausfiel als die Jahre zuvor. Besser kaschiert als noch 2009 waren diesmal die Freiflächen, doch war dennoch ziemlich deutlich zu erkennen, dass teils halbe Hallen leer standen. Meinem Eindruck nach aber weniger, als 2009 und 2010.
Ich meine mich zu erinnern, der CeBIT den Tod in Bälde zugesprochen zu haben, den Eindruck nehme ich ein wenig zurück. Alles in allem machte sie dieses Jahr auf mich einen wenig spektakulären, aber dennoch soliden Eindruck. Die IT-Branche scheint mit Cloud Computing ein potentes Thema gefunden zu haben, das sich gerade erst aus den Kinderschuhen heraus entwickelt. Um mal einen Blick in die Glaskugel zu werfen: das Thema wird sich die kommenden Jahre setzen und festigen, als nächsten große Wurf kann ich mir neue Bedienkonzepte vorstellen. Microsoft machte mir Kinect einen meiner Meinung nach öffentlich völlig unterschätzten technischen Wurf, der die Computer UI’s nachhaltig prägen könnten.
Heute früh zweifelt ich kurz, ob die CeBIT mich 2012 wieder sehen wird, doch ich denke: I’ll be back! Und nun aber: ab in den ICE, nach Hause und die geschundenen Füße hochlegen. :-)

 

Ein Dank – Matrix42

 

So, genug der Orakelei…wie schon im letzten Jahr hatten wir aufgrund familiärer Bande die Ehre einen Blick auf die überzeugenden Produkte von Matrix42 werfen zu können (ja, Windows 7 auf dem iPad funktioniert tatsächlich, wenn auch nicht nativ). Abseits meiner Voreingenommenheit halte ich die Produkte tatsächlich für zukunftsweisend und auch die Cloud kommt keinesfalls zu kurz. Nun…an dieser Stelle also einen recht herzlichen Dank für die Gastfreundschaft (und den coolen Kugelschreiber ;-) )!

[CeBIT '10] Besucherzahlen

Heute berichtet Heise über die offiziellen Besucherzahlen der diesjährigen CeBIT.

Wenig überraschend, bestätigen die Zahlen doch meinen bisherigen Eindruck, dass die CeBIT langsam aber sicher den Bach runter geht.
An sich sehr schade, zieht man in Betracht, dass es derzeit in Deutschland keine würdige Alternative gibt.
Jedoch wurde die Messe gegenüber dem Vorjahr um einen Tag gekürzt, so dass der Besucherverlust gegenüber dem Vorjahr nicht absolut beurteilbar ist.

Nun ja…hoffentlich erholt sich die CeBIT wieder…Totgeglaubte leben ja bekanntlich länger…

Besucher-/Aussteller-Statistik (via Heise)

(Quelle: Heise)

[CeBIT '10] Eindrücke

Während sich heute treue Fanx des FollowFriday auf Twitter noch die Follower zuschusterten, begaben sich der Falkendesk und ich auf die knapp 3-stündige Reise nach Hannover, Ziel CeBIT 2010.
Dieses Jahr durfte die von mir so heiß geliebte Deutsche Bahn noch einmal ihr Glück versuchen und brachte uns zu meinem Erstaunen pünktlich und absolut entspannt zu Messe.

Wie ich bereits im Vorfeld bemerkte, war ich trotz der letztjährigen Enttäuschung recht gespannt auf die diesjährigen Neuerungen in der IT-Welt.

Und schon am Eingang erwarteten uns Produkte, die offensichtlicher, aber vor allem banaler nicht sein konnten:

iPad- und iPhone-Hüllen

iPad-Hülle

iPhone-Hüllen

Gut, der Witz war die Seglerfreundlichkeit dank stoß- und spritzwasserfester Außenhaut.

Nach dieser ersten Ernüchterung folgte wie auf Absprache ein Gratis-Kaffee von Sipgate samt umfangreicher Erläuterung der eigenen Dienstleitungen,
die ich dank mangelnder Anbindung in meinem Postleitzahlenbereich jedoch derzeit nicht nutzen kann.

Webciety

Zugegebenermaßen grenzwertig fiel eine Veranstaltung in der Webciety – zum Thema “Me@Web – Die eigene Marke im Netz” aus.
Nach einem kurzen, für mich relativ inhaltslosen Vortrag, folgte eine Diskussion auf der Bühne, unter anderem mit Sascha Lobo und Hr. Davis aus der 1&1-Werbung,
begleitet von einer Twitter-Wall im Hintergrund (#webciety).

Aus irgend einem Grund verkam die Diskussion binnen Minuten zu einem munteren babylonischen Chaos, da munter zwischen Englisch und Deutsch gewechselt wurde,
gerne auch mal mitten im Satz. Dass die Diskussion dadurch ungewollt komisch und unprofessionell wirkte, schien aber niemanden der beteiligten zu stören.
Viel unterhaltsamer unterdes war die eingeblendete TwitterWall, auf der stets beißende Kommentare an mir vorbei scrollten.

Me@Web-Vortrag

Wo wir gerade bei Vorträgen sind: Microsoft hat mal wieder keine Kosten und Mühen gescheut, bemüht dynamisch wirkende Akteure das neue Office samt OneNote-Integration zum Besten zu geben, wobei ich beim Erblicken der gnadenlos überfrachteten Oberflächen in Kombination mit den Lobhudeleien der Folien-Jockeys einen gewissen Würgereiz nicht unterdrücken konnte.
Was jedoch beeindruckend war – das muss man ihnen lassen – war die Präsentationshard- und software an sich. Durch Gesten ließen sich Folien einer unbekannten, gnadenlos bunten, aber recht hübschen Präsentationssoftware mal mehr mal weniger gut vor- und zurückschalten, ohne an den Rechner zu müssen. Dank des unerträglichen “Boah, wir sind sowas von geil!!”-Getues, speziell des männlichen Protagonisten, entschieden wir uns glücklicherweise schnell für den Weg zur Hallentür und frischen Luft.

Microsoft-Vortrag

Nach einem kurzweiligen Mittagsplausch mit Bekannten inklusive spannender Einführung in das Thema IT-Commerce bei Matrix42 ging es weiter durch die – im Vergleich zum Vorjahr – weniger besuchten und vor allem dünner besetzten Messehallen.

Große Maßstäbe

Matrox’ Stand beeindruckte zwar nicht gerade durch brennend heiße Kompetenz in Sachen Beratung, vielmehr punkteten sie durch Präsentation.

Matrox - 12fach Panel

Mit speziellen Grafikkarten lassen sich aus einem Rechner bis zu 16 Bildschirme gleichzeitig ansteuern und relativ bequem per Treiber steuern (Vollbild, Einzelbilder, etc.). Im Falle des Fotos wurden “nur” 12 Panels verbaut, die über haufenweise Kabel mit zwei parallelen Grafikkarten verbunden sind.
Auf die Frage, ob man mit einem weiteren Produkt, das das Rechnerbild auf 2 Bildschirme verteilt, auch von einem Mac aus z.B. zwei virtuelle Desktops auf den Schirmen platzieren könne, bekam ich leider nur ein Achselzucken und ein “Ich weiß gerade mal, wie man Mac schreibt.” zu hören…naja…

Die UFO’s sind los

Wow! Was hab ich gestaunt. Irgendwo, versteckt am Ende einer Halle, summte es plötzlich merklich. Bei näherem Hinsehen zeigte sich folgendes:

Drohe

Eine kleine Flugdrohne, angetrieben von 4 horizontalen Propellern.
Ausgestattet mit einer kleinen Kamera, die die Bilder live auf einen Fernseher übertrug, steuerte der Aussteller das kleine Ding mit einem iPhone und dessen Bewegungssensorik. Beeindruckend und ein echt cooles Spielzeug. ;-) Zu gerne hätte ich selbst mal Hand angelegt und den kleinen Brummer durch die Luft gesteuert.

Heise – ein Highlight

Wie sich schon letztes Jahr zeigte, ist der Stand von Heise nicht nur gut besucht, sondern auch hochinteressant.
Als wir vorbeikamen lief gerade ein Vortrag von FoeBuD-Urgestein padeluun (sorry für das schlechte Foto…das iPhone, das iPhone…), natürlich über die Vorratsdatenspeicherung.
Da wir die restlichen Hallen jedoch auch noch besuchen wollten, brachen wir den spannenden und sehr unterhaltsamen Vortrag jedoch 20 Minuten ab und schlenderten weiter.

padeluun.jpg

Landkarten und Größenwahn

Als sich unsere ersten Rundtour dem Ende neigte, viel mir noch folgendes in Auge, das den Größenwahn der Standbesitzer gut dokumentiert:

IBM Karte.jpg

Was aussieht wie eine Landkarte mit einem immensen Glossar ist auch so etwas. Dies ist die Standkarte von IBM, die allein eine halbe Messehalle für sich beanspruchten und dabei so ziemlich alles zeigten, was sie so treiben. Nur die von uns gesuchte WebMail-Lösung für Lotus Notes (ja…dieses tolle Tool ist leider bei uns im Betrieb im Einsatz) war nicht zu finden…schade.

Was mich immer wieder (nicht unbedingt positiv) beeindruckt sind diese riesigen Stände, ähnlich wie es SAP im vergangenen Jahr praktizierte (die dieses Jahr übrigens eine eigene Halle gemietet hatten, den letztjährigen Stand in Sachen Style jedoch nicht erreichen konnten). Ob sich die finanzielle Investition für einen solchen Stand wirklich rentiert? Hm…

Fazit

Da zum Abschluss des Tages noch ein kleiner Besuch bei Matrx42 geplant war, erlebten wir die Hallen vor unserer Heimreise mal im ganz leeren Zustand, da die meisten Messegäste um 18 Uhr die Hallen verlassen hatten. So wurde uns auch der Spaß zuteil, eine Live-Band am GData stand zu hören und zu erahnen, was bei den berüchtigten Messe-Parties immer so abgeht…Hut ab. :-)

Alles in allem gefiel mir die CeBIT trotz weniger Aussteller besser als letztes Jahr, was nicht zuletzt auch daran lag, dass die Freiflächen meistens cleverer kaschiert wurden und die CeBIT nicht so verlassen wirkte. Auffällig waren aber schon weiße Flecken auf dem Hallenplan, da einige Hallen leer gelassen wurden.

Einige kleine Neuigkeiten waren durchaus zu entdecken, spektakuläres war selten dabei, insofern halte ich es mir offen, nächstes Jahr noch einmal vorbei zu schauen. Denn es ist immer mal wieder schön, bekannte Persönlichkeiten, die man sonst nur aus dem Netz oder den sonstigen Medien kennt, Live und in Farbe zu sehen.

Auch bleibt festzuhalten, dass die Anreise per Bahn deutlich angenehmer ist, da sich im ICE vortrefflich am Rechner arbeiten lässt, man keine Parkplatzsorgen hat und auch so deutlich entspannter reist (sofern die Bahn den pünktlich fährt – was in diesem Fall tatsächlich so war).

[CeBIT '10] WarmUp

Wie schon im letzten Jahr findet auch 2010 wieder die CeBIT in Hannover statt. Unsprünglich hatte ich nicht vor, dieses Jahr wieder nach Hannover zu reisen, doch besteht dieses Jahr der glückliche Umstand, dort Bekannte auf ihrem Stand zu besuchen. Insofern nehme die Reise auch dieses Jahr wieder auf mich und nehme mir auch wieder fest vor, Euch von interessanten Themen zu berichten (das hat ja letztes Jahr vorbildlich funktioniert…*hust*). Mangels Presseausweis wird’s diesmal allerdings keinen Zutritt zum Pressezentrum geben – ich war schlicht zu faul für eine Akkreditierung und habe mich stattdessen einladen lassen. ;-)

Was sich hingegen langsam aber sicher zu bewahrheiten scheint, ist meine letztjährige Vermutung, die CeBIT würde langsam aber sicher den Bach runter gehen. Laut Veranstalter ist die Zahl der Aussteller sie niedrigste seit 20 Jahren, kein gutes Zeichen für eine IT-Messe mitten im Informationszeitalter.

Ich rechne also mit noch mehr Leerflächen als letztes Jahr, die Hoffnung, dass nun an den wirklich interessanten Ständen mal Platz zum Gucken ist, schlage ich mir dennoch aus dem Kopf. Dort wird das Gedränge ungebrochen sein.

Was steht dieses Jahr auf meiner ToSee-Liste?

Ein volles Programm wartet…also: gutes Schuhwerk an und los geht’s!

[CeBIT::Spätlese] Versumpft

Satz mit X, das war wohl nix. Lange dümpelte ein Beitragsentwurf zu meinem diesjährigen CeBIT-Besuch in meiner Artikelliste herum, gerieht dann aber doch in Vergessenheit. Nun, da seit der CeBIT schon bald zwei Monate ins Land gezogen sind, will ich Euch nicht mit der Wiederholung von bekannten Informationen langweilen und erspare mir das noch ausstehende heraussuchen der technischen Daten.

Zusammenfassend sei zur CeBIT nur gesagt, dass es mal schön war, die beiden Computer Club 2 – Wolfgangs life und in Farbe zu sehen, der Rest der Messe a) völlig überteuert war (Essen) und b) ein eindeutiger Ausstellermangel herrschte, weswegen ich mich der Prognose vieler anderer hingeben möchte, dass die CeBIT über kurz oder lang den Löffel abgeben wird. Daher werde ich mir im nächsten Jahr den Besuch wahrscheinlich auch schenken und überlasse es dem CC2, wieder ausführlich und gekonnt von der CeBIT zu berichten.

[CeBIT] MS-Vorträge als Videos online

Netter Fund nebenbei:

Microsoft stellt die eigenen Vorträge der CeBIT online als Video zur Verfügung, ordentlich gegliedert nach Messetagen. Vorbildlich. :-)

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