Direkt vorwegschicken möchte ich viele Grüße und ein Dankeschön an das uniBingo-Team, das mir sein Projekt uniBingo vorstellte.
Kürzlich berichtete ich vom Bullshit- oder auch Buzzword-Bingo, welches sich hervorragend für Meetings eignet. Wie ich heute durch einen Kommentar des Programmierer-Teams erfuhr, wird Bullshit-Bingo auch mit viel Enthusiasmus in Hörsälen an Unis gespielt.
Diese Tatsache nahm sich das Team zum Anlass, um eine kleine, aber sehr feine Web 2.0 – Applikation mit AJAX zu basteln. Die Rede ist von uniBingo.
Bis zu 15 Spieler können an der lustigen Ausstreich-Runde teilnehmen. Und das läuft so:
In 5 Schritten zum Spaß:
1. Ihr bestimmt die Anzahl der Mitspieler.
2. Ihr gebt 16 Buzzwords ein.
3. Ihr klickt auf “Bingo erstellen & ausdrucken”.
4. Ein Fenster samt generiertem PDF öffnet sich.
5. PDF ausdrucken.

Besagtes PDF enhält nun neben einer Spielkarte für jeden Teilnehmer auch eine hübsche Schnittkante, die die Karten voneinander trennt.
Hier mal ein Beispiel-PDF aus den Buzzwords meines letzten Blogeintrags: Beispiel-PDF
Soweit die Grundfunktionen. Doch uniBingo kann noch mehr. 
Wenn Ihr Euch bei uniBingo anmeldet, habt Ihr die Möglichkeit, neue Wörter hochzuladen.
Das habe ich auch glatt mal gemacht (ich muss ja immer alles ausprobieren
) und dabei kam nun folgender Link heraus: Das IT::fsinn – Bullshot Bingo
Was mir jedoch auffiel: leider lässt sich der Name des Bingos im Nachhinein nicht mehr ändern. Gerne hätte ich das “blog.tobcast.de” in “IT::fsinn” geändert (Verbesserungsvorschlag@uniBingo-Team).
Ach ja…unter allen Einreichern von Bingos verlost uniBingo.de einen iPod nano mit 4 GByte Speicher…
Also, mitmachen lohnt sich!
Zu guter Letzt möchte ich Euch noch diesen kleinen MicroButton ans Herz legen, der auf den Generator gelinkt. Einfach in die eigene Webseite einbauen!

Ein wenig (konstruktiv gemeinte) Kritik darf aber an dieser Stelle nicht fehlen, alldieweil sich uniBingo.de als Web 2.0 Applikation versteht. Kriterium 1 ist erfüllt: das Mitmachen, sprich der verzitierte “user generated content”. Vermissen tue ich aber Funktionen in meinem Loginbereich, wie z.B. administrative Funktionen, wie z.B. das Ändern der eigenen eMail-Adresse oder das Löschen des Accounts. Denn in meinen Augen sollte es selbstverständlich sein, dass der User sein Konto löschen kann, wenn er es nicht mehr haben möchte. Alles andere prangere ich aus Datenschutzgesichtspunkten sehr an.
Weitere Features, die ich mir vorstellen kann, wären z.B. ein Firefox-XPI, das einfach ein neues Buzzword an den eigenen uniBingo-Account schickt und dort in einer “Buzzlist” speichert. Aus dieser Liste könnte der User dann bei Gelegenheit kunterbunt Bingos zusammenstellen. Desweiteren könnte das XPI auf Knopfdruck ein zufälliges Bingo generieren und drucken. So für Zwischendurch von der Vorlesung oder dem Meeting.
Fazit
uniBingo.de ist ein genial einfacher Bingo-Generator (mit Fokus auf Vorlesungen), der tadellos seinen Dienst tut und das Erstellen von Bingo-Karten zum Kinderspiel macht. Durch seinen Mitmach-Ansatz profitiert jeder von jedem und lernt neue Buzzwords kennen. Für die Zukunft wünsche ich mir gerade für den Loginbereich noch ein paar Ergänzungen, die den Komfort und den Datenschutz eindeutig verbessern würden. Über externe Erweiterungen oder API’s (z.B. Firefox-Erweiterungen) würden sich binnen Sekunden Bingo-Karten erstellen und drucken lassen, so dass dem Spaß für Zwischendurch nichts mehr im Wege steht.
Da ich mir nach dem Schreiben des ersten Artikels Gedanken über die Programmierung eben eines solchen Dienst gemacht habe, kann ich mich nun entspannt zurücklehnen und dem Buzzword-Generator die Arbeit überlassen.
Daumen hoch!