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Archiv für die Kategorie ‘Software’

Der Mac OS – PC?

19. Mai 2010 2b 2 Kommentare

Was ist denn da los? Seit Jahren schuften sich diverstes Projekte den Rücken krumm, allen voran OSx86, und nun scheint VirtualBox in Version 3.2.0 nativ Mac OS zu unterstützen. Ein Schritt in die richtige Richtung, wie ich finde. Und ein Schritt hin zur nativen Lauffähigkeit von Mac OS auf einem Standard-PC ohne EFI – ein Umstand, den sicher nicht nur ich begrüßen würde.
Stellt sich dann aber doch berechtigterweise die Frage, warum man – außer aus Designgründen – noch überteuerte Apple-Hardware kaufen sollte…

Seit meiner Exkursion ins Reich der Macs samt iPhone und MacBook Pro im letzten September fallen mir leider immer wieder Punkte auf, die Apple mehr und mehr unsympatisch erscheinen lassen. Zensur im AppStore, Restriktionen und Bevormundung wohin man schaut – was Steve sagt, ist Gesetz.
Ein Umstand, den ich als ehemaliger (und zukünftiger?) Linux-Only-User beim besten Willen nicht mit meinem Gewissen und meiner Einstellung zu freier Software vereinbaren kann.

Nun mag sich der eine oder andere fragen, weshalb ich dann eigentlich zu Apple gewechselt bin: weil es funktioniert! Es tut, was es tun soll und das recht simpel und intuitiv. Jedenfalls auffallen häufiger als Windows oder geschweige denn Linux.

Es gibt also durchaus gute Gründe für mich, Mac OS einzusetzen auch wenn die Gegenstimmen immer lauter werden.
Unglücklicherweise spielen Apples Restriktionen in Hard- und Software keine unwesentliche Rolle bei der Stabilität und Konsistenz des Gesamtwerks “Mac”.
Hingegen ist die hesterogene Systemlandschaft bei PC’s ein Problem, dass weder Windows, noch Linux je richtig in den Griff bekommen haben, obgleich alles von Release zu Release ein bisschen besser wird.

Fazit?
Ich freue mich auf die neue VirtualBox, werde sie zügig testen und bin weiterhin gespannt, ob’s jemand ohne riesige Bauarbeiten und Dongles hinbekommt, Mac OS auf einem PC zu installieren…

[Kurztest] 280 Slides – Keynote-Präsentationen webbased

26. März 2010 2b Keine Kommentare

Intentionen

Ich bin ja ein großer Freund von web-basierten Diensten, jedoch auch soweit besorgt über die ungewollte Nutzung meiner Daten, dass ich keine sensiblen Daten in solche Dienste hochlade.
So oder so war ich auf der Suche nach einem Tool, mit dem man einfach online Präsentationen zusammenschrauben, aber vor allem auch zeigen kann. Einfach, um überall auch ohne lokale Softwareinstallation und plattformübergreifend mal ein paar Folien zeigen zu können.

Da mein Leidensdruck in dem Thema nicht allzu hoch war, stieß ich eher zufällig auf 280 Slides

Was ist 280 Slides?

Platt gesagt: ein Web 2.0-Dienst.
Genauer: ein Online-Dienst, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Apples Keynote im Web abzubilden und kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Im schicken Apple-Look kommt zunächst die Startseite daher und läd in großen (englischsprachigen) Lettern zum kostenlosen Testen ein. “Testen” deshalb, weil man nicht gezwungen wird, einen Account anzulegen. Dieser wird erst erforderlich, möchte man seine eigens zusammengeklickte Präsentation speichern, ein für mich nachvollziehbares und faires Verhalten.

Und dann geht’s auch schon los:

Wollen Sie…

  • …eine neue Präsentation anlegen?
  • …eine gespeicherte Präsentation öffnen (verständlicherweise nur nach Login möglich)?
  • …eine existierende Präsentation importieren?
  • …einen Rundgang durch die Software machen?

Wir erstellen eine Präsentation

Na, für den Anfang legen wir doch erst einmal eine neue Präsentation an. Obwohl angemerkt sei, dass im Test der Import einer normalen PPT-Datei (2 Folien) reibungslos funktionierte, jedoch ca. 2 Minuten in Anspruch nahm – möglicherweise lag das aber an meiner heute etwas holprigen Netzanbindung.

Bevor wir die Folien mit jeder Menge Foo füllen können, braucht unsere Folie ein Layout. 9 Standardlayouts bietet 280 Slides von Hause aus, nicht sehr viel, für den Anfang aber ausreichend. Umgehen lässt sich diese Problematik durch den Import einer eigenen Präsentation (PPTX, PPT oder ODP ).

Nach der Wahl des Layouts kann es auch schon losgehen.

Wie man es aus anderen Tools gewöhnt ist, legt man sich neue Folien mit verschiedenen Grundlayouts an, füllt sie mit Text, hinterlegt Notizen, erstellt Form-Elemente (Shapes) und baut Bilder oder Filme ein.

Letztere Punkte bieten noch ein paar nette Features:
Per Websuche oder Bibliothek lassen sich Bilder bequem suchen und einbinden. Welche Quelle für die Websuche herangezogen wird, erschloss sich mir jedoch nicht.

Per Schieberegler regelt man die Transparenz, per Icon direkt am Objekt lässt sich selbiges drehen und wenden, Text im Format verändern und einfärben. Ganz, wie man es aus Offline-Applikationen kennt.

Hat man sich doch entschlossen, einen Account anzulegen (hierfür ist lediglich die eMail-Adresse und ein Passwort notwendig), kann man ohne die Registrierungsmail bestätigen zu müssen sofort die aktuellen Folien speichern.

Kommunikationsfreudig

Wem das reine Online-Speichern dann doch zu unsicher ist, der hat noch die Möglichkeit, seine mühsam zusammengeklicken Folien lokal zu exportieren. Angeboten werden die Formate PPTX, PPT, ODP und PDF.

Wem das noch nicht reicht, dem bietet 280 Slides noch folgende Share-Optionen, ohne jedoch auf die Social Media-Schiene zu geraten:

  • veröffentlichen über SlideShare
  • versenden einer PowerPoint-Datei per eMail
  • erstellen eines Perma-Links, bzw. Embed-Code für die Integration in Webseiten

Im Hinblick auf unterwegs gehaltene Präsentationen und die häufig gestellte Frage “Kannst Du mir die Slides mal schicken?” machen diese Features absolut Sinn und funktionieren schnell und problemlos.

Film ab!

Neben allen Features habe ich Euch den wichtigsten und grundlegendsten Punkt bislang unterschlagen: die Präsentation der Folien.

Ganz im bekannten Stil lassen sich die Folien über den Button “Present” in den Vortragsmodus versetzen und bequem per Maus oder Tastatur steuern. Im Fullscreen-Modus des Browsers fällt der Unterschied zu herkömmlicher Software im Prinzip nicht auf.

Was 280 Slides nicht kann…

Die einen hassen sie, die anderen können gar nicht genug davon bekommen: Animationen und Folienübergäng. Definitiv ein Reizthema, das für ständige Diskussionen und Würgereize sorgt.

Diesen Diskussionen entzieht sich 280 Slides ganz clever: es unterstützt sie einfach nicht.

Mich persönlich stört das wenig, aber das ist natürlich Geschmackssache.

Fazit

Für Optikfetischisten, die Wert auf Effekthascherei legen, ist dieses Tool sicher nicht empfehlenswert, soviel sollte klar sein.

Dennoch lassen sich selbstgestrickte Dateien weitestgehend schmerzfrei importieren, eine Nachbearbeitung war in meinem Test allerdings bei Umlauten notwendig, da diese nicht korrekt dargestellt wurden.

In Sachen Datensparsamkeit agieren die Anbieter (zumindest vordergründig) vorbildlich, dennoch würde ich mangels klarer Datenschutzverhältnisse auf die Verwendung sensible Daten verzichten.

Alles in allem macht 280 Slides einen guten, schlanken und stabilen Eindruck, lässt sich intuitiv bedienen und ist für unterwegs genau das Richtige.

Software im BS-Vergleich

9. März 2010 2b 1 Kommentar

Linux:

  • Fast alle Software ist kostenlos,
  • dafür funktioniert einiges nicht auf Anhieb

Mac:

  • Die Software funktioniert und tut das, was sie soll,
  • dafür kostet sie horrend viel Kohle

Windows:

  • Die Software tut etwas, nur nicht das, was sie soll…
  • …und kostet obendrein noch Kohle

[AppKeys] Kiwi – ein Twitter-Client

9. Dezember 2009 2b Keine Kommentare

Derzeit geistern Einladungen zur neuen Beta des Twitter-Clients Kiwi durch’s Netz.

Bildschirmfoto 2009-12-09 um 22.04.32

Wer auch mal einen Blick auf den Client werfen möchte, dem stelle ich gerne meine Einladungscodes zur Verfügung:

F53FB397
66FF59B7
368F8937
B66F2367
963F6B87

Gebt diesen Code unter folgender URL ein: http://kiwi-app.net/beta-test/

LightWindow und AJAX

8. September 2009 2b Keine Kommentare

Heute bin ich glücklich, Euch mal wieder einen etwas technischeren Artikel präsentieren zu können.

Es geht um das Zusammenspiel zwischen dem JavaScript-basierten LightWindow (dient grob gesagt dazu, um ein Fenster im Fenster animiert anzuzeigen und zu steuern – Einsatz z.B. für Großansichten von Bildern) und AJAX-Aufrufen im Allgemeinen.

LightWindow im Einsatz

LightWindow im Einsatz beim CakePlanner

In meinem Fall habe ich eine CakePHP-Applikation, die auf Anforderung gewissen Seitenteile per AJAX austauscht. Sowohl auf der Startseite, als auch auf dem nachgeladenen Bereich sind Links verbaut, die die jeweils verlinkten Inhalte in einem LightWindow darstellen sollen.
Auf der Startseite funktionierte das beim Testen auch prächtig. Lud ich jedoch einen Seitenteil nach, wurden die LightWindow-Links unschön “ganz normal” im Browser geöffnet, anstatt im LightWindow.

Ursache: Beim Nachladen verliert LightWindow den Bezug zu den vorhandenen DOM-Objekten (z.B. den Links) und kann dann nicht mehr wie gewünscht auf ein onClick-Event reagieren.

Lösung: Nach dem Nachladen muss die jeweilige LightWindow-Instanz re-initialisiert werden.

Bei mir sah das dann so aus:


<script type="text/javascript">
myLightWindow.initialize();
</script>

Dieses Code-Snippet ziert nun den jeweiligen, nachgeladenen Bereich und siehe da: die Links wurden wieder sauber im LightWindow geöffnet.

[1] LightWindow: http://www.stickmanlabs.com/lightwindow/
[2] CakePHP: http://www.cakephp.org/
[3] CakePlanner: http://sourceforge.net/projects/cakeplanner/

[HTC Hero] Haben will!

7. Juli 2009 2b 1 Kommentar

Heute lauschte ich, wie regelmäßig, der Technikwürze und vernahm frohe Kunde vom Mobiltelefonmarkt. Das HTC Hero, ein Nachfolger des ursprünglichen G1 (Google Phone), schickt sich an, dem iPhone Konkurrenz zu machen. Und das zu einem Preis, der meine Maus hat kurz über den Bestell-Button zucken lassen. Für rund 470 Euro ist das HighEnd-Handy z.B. by Cyberport vorzubestellen – der Erscheinungstermin soll Ende Juli sein.

Aber zu den Fakten.

Neben den Quasi-Standards Bluetooth und WLAN bringt der Held HSDPA, A-GPS und einen digitalen Kompass mit. Das Highlight ist aber eher die Benutzeroberfläche. Die komplett neu geschriebene GUI (HTC Sense) bietet per MultiTouch und flotten Reaktionszeiten wahres iPhone-Feeling. Mehrere virtuelle Desktops machen das Android-Handy zu einem Multitalent und Bürohandy. Im Android Market finden sich, ähnlich dem iTunes Store, viele Apps, um das Telefon seinen eigenen Ansprüchen anzupassen – leider nur mit kostenlosem Google-Account.
Detailliebe zeigt sich bereits in den Demovideos. Das Wetter-Widget zum Beispiel simuliert dicke Regentropfen auf dem Display, wenn das Wetter entsprechend ist. Obendrein sorgt ein Scheibenwischer wieder für klare Sicht.

Weiterhin überzeugt die Bedienung, auch wenn ich sie noch nicht live testen konnte…das Showcase wirkt vielversprechend. Zu jedem Kontakt lassen sich direkt alle relevanten Informationen abrufen – eMails, Twitter-Nachrichten, SMS, Anrufe, Fotos…

Das weiße Modell biete neben der Lotus-Beschichtung des Displays eine zusätzliche Teflon-Beschichtung auf dem Gehäuse, was laut Chip-Praxistest die Haptik deutlich aufwertet.

Da ich mit meinem N78 von Anfang an unzufrieden bin (Bedienung, Haptik, Tasten, etc.), denke ich ja eh über ein neues Telefon nach. Das iPhone ist mir aber 1. zu teuer und 2. möchte ich nicht zu T-Mobile wechseln.
Ich habe also die leichte Hoffnung, dass das HTC Hero bis Ende des Jahres ohne Vertrag für unter 400 Euro zu haben ist – das ist es mein. :-)

Oder mag mir jemand ein Testmodell zur Verfügung stellen?

Helden in Strumpfhosen

7. Mai 2009 2b Keine Kommentare

Sehr geehrte Damen und Herren von Windows Live,

heute ist mir ganz überraschend ein Problem mit Ihrer Suchmaschine aufgefallen, die bisher jedoch immer zuverlässig funktionierte.

Als ich ganz unbefangen nach ein paar neuen Strumpfhosen für meine Frau suchte und in meinem jugendlichen Leichtsinn das Wort “Strumpfhose” auf Ihrer Seite suchte, teilte mir Ihr System in freundlichem #599F08-Farbton und heiterer Laune mit: “Der Suchbegriff Strumpfhose führt möglicherweise zu sexuell eindeutigen Inhalten.”

Da Strumpfhosen in der Damenwelt (zumindest hier in Deutschland und in meinem Umfeld) wie selbstverständlich als Kleidungsstück erkannt und verwendet wird, kann es sich bei dieser Meldung ganz offensichtlich nur um einen Bug handeln.
Eine andere Vermutung, die sich mir aufdrängt ist ja, dass mich Ihre Seite aufgrund meiner Herkunft nicht so gut leiden kann und mich daher etwas ärgern möchte – ich verwende nämlich Linux und den Firefox.

Da Microsoft aber als weltoffenes und tolerantes Unternehmen bekannt ist, schließe ich letztes aus. Genauso wie die geradezu absurde Idee, es könne sich dabei um Zensur handeln. Sowas passiert doch nur in China – dass weiß doch jedes Kind. In Deutschland würde das ja niemals passieren…wo kämen wir denn da hin?!

Tja, leider musste ich mir die Strumpfhosen nun über eine andere Suchmaschine suchen, die weniger prüde, ja gerade zu willig auf meine Wünsche einging. Und was soll ich sagen? Mein Frau bekommt endlich wieder etwas anzuziehen…

Hochachtungsvolle Grüße an Ihre Maintainer,
T. Kalder

PS: Ihr Feedback-Formular hat übrigens auch einen kleinen Bug. Es behauptet steif und fest, 998 Zeichen wären weder größer 1, noch kleiner als 1.000…

Eine Antwort auf mein Feedback steht noch aus.
(Zugegeben: die Story mit meiner Frau ist frei erfunden, der Rest ist dennoch erschreckend real…)

Sexuelle Strumpfhosen

[Update] – 22.05.2009

Ganz offenbar hat sich Microsoft diverse Kritiken wie meine zu Herzen genommen und den Suchbegriff “Strumpfhosen” auf Windows Live wieder entsperrt. Recht so. Eine Antwort auf meine Mail steht trotzdem noch aus (und ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass der Support so viel Spaß versteht und mir tatsächlich antwortet…schade eigentlich).

strumpfhosen-live-search_1243026297073

PHP 5.3 Beta

30. Januar 2009 2b Keine Kommentare

Das Entwicklerteam von PHP hat nun einen erste Beta des 5.3-Releases bereit gestellt, das von Testwilligen nun unter die Augen genommen werden kann.

Näheres zu den anstehenden Änderungen findet Ihr im Revision Log.

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[Umfrage] Welches PHP-Framework nutzt Ihr?

30. Januar 2009 2b Keine Kommentare

Ich für meinen Teil bin ja Fan von CakePHP, einem auf Ruby on Rails basierenden MVC-Framework mit vielen genialen Features. Da Cake in Deutschland jedoch noch keine allzu große Verbreitung gefunden hat, würde mich interessieren, was andere Webentwickler denn so in der täglichen Praxis nutzen.

Ich bin gespannt…

IE 8 Beta

27. Januar 2009 2b Keine Kommentare

Zwar bin ich bekanntermaßen ein Verfechter des Feuerfuchses, genauso gerne schaue ich mir aber auch neue oder aktualiserte Software an. Und nun hat Microsoft die erste feature-complete Beta des IE 8 bereitgestellt…

IE 8 Website

Ich werd die Beta direkt mal austesten und schauen, ob ich danach meine Windows-VM wieder zurücksetzen muss… ;-)

Eure Meinung?

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