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Archiv für die Kategorie ‘Test’

[HTC Hero] Haben will!

7. Juli 2009 2b 1 Kommentar

Heute lauschte ich, wie regelmäßig, der Technikwürze und vernahm frohe Kunde vom Mobiltelefonmarkt. Das HTC Hero, ein Nachfolger des ursprünglichen G1 (Google Phone), schickt sich an, dem iPhone Konkurrenz zu machen. Und das zu einem Preis, der meine Maus hat kurz über den Bestell-Button zucken lassen. Für rund 470 Euro ist das HighEnd-Handy z.B. by Cyberport vorzubestellen – der Erscheinungstermin soll Ende Juli sein.

Aber zu den Fakten.

Neben den Quasi-Standards Bluetooth und WLAN bringt der Held HSDPA, A-GPS und einen digitalen Kompass mit. Das Highlight ist aber eher die Benutzeroberfläche. Die komplett neu geschriebene GUI (HTC Sense) bietet per MultiTouch und flotten Reaktionszeiten wahres iPhone-Feeling. Mehrere virtuelle Desktops machen das Android-Handy zu einem Multitalent und Bürohandy. Im Android Market finden sich, ähnlich dem iTunes Store, viele Apps, um das Telefon seinen eigenen Ansprüchen anzupassen – leider nur mit kostenlosem Google-Account.
Detailliebe zeigt sich bereits in den Demovideos. Das Wetter-Widget zum Beispiel simuliert dicke Regentropfen auf dem Display, wenn das Wetter entsprechend ist. Obendrein sorgt ein Scheibenwischer wieder für klare Sicht.

Weiterhin überzeugt die Bedienung, auch wenn ich sie noch nicht live testen konnte…das Showcase wirkt vielversprechend. Zu jedem Kontakt lassen sich direkt alle relevanten Informationen abrufen – eMails, Twitter-Nachrichten, SMS, Anrufe, Fotos…

Das weiße Modell biete neben der Lotus-Beschichtung des Displays eine zusätzliche Teflon-Beschichtung auf dem Gehäuse, was laut Chip-Praxistest die Haptik deutlich aufwertet.

Da ich mit meinem N78 von Anfang an unzufrieden bin (Bedienung, Haptik, Tasten, etc.), denke ich ja eh über ein neues Telefon nach. Das iPhone ist mir aber 1. zu teuer und 2. möchte ich nicht zu T-Mobile wechseln.
Ich habe also die leichte Hoffnung, dass das HTC Hero bis Ende des Jahres ohne Vertrag für unter 400 Euro zu haben ist – das ist es mein. :-)

Oder mag mir jemand ein Testmodell zur Verfügung stellen?

Der Fonic-Stick

26. Februar 2009 2b 1 Kommentar

Ich konnte es mir ja nicht verkneifen…nicht, wo es doch dieses Jahr auch die CeBIT geht und mein Notebook dabei sein wird.

Also bestellte ich gestern (!) bei Fonic den Surf-Stick – zu einem Einmalpreis von knapp 100 Euro. Darin enthalten sind 10 Euro Startguthaben, das man entweder versurfen oder ver-sms-en darf. Außerdem ist ein Tag surfen gratis – welchen ich gerade nutze. Denn diesen Beitrag schreibe ich auf meinem Ubuntu 9.04 inklusive Fonic-Stick.

Weiter im Text. Bereits heute(!) traf das kleine Päckchen samt Stick und SIM-Karte bei mir ein. Vorbildlich! Auch die Freischaltung der SIM-Karte auf der Fonic-Webseite klappte problemlos.
Das einzige, was mich störte war, dass mein Firefox 3 die Logindaten nicht speichern mag. Also muss ich mir meine neue Handynummer nun noch merken und immer hübsch eintippen, wenn ich beispielweise mein Guthaben online aufladen möchte.

Testweise stöpselte ich den Stick an mein Windows XP. Er wurde sauber erkannt und startete die Installation der notwendigen Software selbstständig. Nach 5 Minuten und der einmaligen Eingabe der PIN hätte ich online gehen können.

Nun stand die Herausforderung an: Stick-Installation unter Linux.

Aber auch das verlief erfreulich einfach, wenn auch nicht ganz so komfortabel wie unter Windows.

Näheres hierzu findet Ihr in diesem Forenbeitrag im Ubuntuusers-Forum.

Noch kurz etwas zu den Unterhaltskosten:

Eine Grundgebühr oder Vertragsbindung ist nicht zu entrichten und laut Fonic verfällt auch das Guthaben nicht. Für 9 Cent lassen sich auch SMS in alle Netze verschicken, was sogar bedeutend günstiger ist, als bei meinem Handy-Anbieter (kann bequem per Client geschrieben werden).
Ein normaler Surftag kostet übrigens 2,50 € und gilt von 0:00 bis 24:00 Uhr. Klassischerweise ist das, was ich nun getan habe – nämlich erst gegen 23 Uhr ins Netz zu gehen – eher dumm, da ich nun die Tagesflatrate nur eine knappe Stunde nutzen kann. Aber ich konnte einfach nicht warten… ;-) Die Geschwindigkeit ist dabei fast wie im Kabelnetz/WLAN zu Hause, ich habe also nicht zu meckern bisher…

Fazit:

Daumen hoch! Wer ab und an mal in der Weltgeschichte herumreist, nicht offline sein möchte und nicht viel zahlen will, dem sei der Fonic-Stick wärmstens empfohlen.

Aber eins noch zum Schluß: Die Werbung von Fonic geht mir total auf den Sender! Das wäre der einzige Grund gewesen, den Stick nicht zu kaufen. Aber preislich gleichwertige Angebote gibt es derzeit nicht auf dem deutschen Markt…

Dropbox. Fluch oder Segen?

17. Oktober 2008 2b Keine Kommentare

Ich bin mal wieder zwiegespalten.
Heute früh las ich in der Linux User einen Artikel über den Onlinedienst Dropbox, eine Art Onlinespeicher, das mit Linux, Mac OS und Windows alle gängigen Plattformen unterstützt.
Momentan befindet sich der Dienst in einen Public Beta, bei der man 2 GByte Speicher erhält, wenn man sich anmeldet. Nach der Beta wird es wohl nur noch 1 GByte sein.

Da ich ja immer alles ausprobieren muss, habe ich mir direkt den Windows-Client installiert (es folgt auch noch die Linux-Variante), was erfreulicherweise ganz ohne Admin-Rechte funktionierte.
Recht nahtlos integriert sich der Client in die Systemumgebung und agiert schnell und unauffällig im Hintergrund. Schiebt man Dateien in den Dropbox-Ordner, werden diese automatisch ins Netz gesynct.

Und da kommen auch schon meine Bedenken hoch:
Wer garantiert mir, dass weder der Anbieter, noch sonst wer meine Daten lesen kann?
Laut Linux User verschlüsselt Dropbox die Daten vor dem Upload, so dass zumindest der Transfer sicher ist. Gut. Doch besteht derzeit noch keine Möglichkeit, die Daten mit einem eigenen Schlüssel zu versehen, so dass die Jungs und Mädels von Dropbox theoretisch meine Daten lesen können.
Und das hält mich momentan noch davon ab, private, unverschlüsselte Daten dort hochzuladen…

Da kommt mir aber eine Idee…wie wäre es, die Daten per TrueCrypt in einer verschlüsselten Partition zu verschlüsseln und dann bei Dropbox hochzuladen…

Ich bin mal eben weg…ich muss da was testen. ;-)

Neues von Gnome 2.24

7. August 2008 2b Keine Kommentare

Wie TecChannel heute berichtet, gibt es sowohl gute, als auch schlechte Nachrichten von der angekündigten Gnome-Version 2.24.

In der Roadmap kündigten die Entwickler an, dass es drei weitere Tools in die neue Release schaffen werden. Empathy, Project Hamster und PolicyKit.

Empathy ist eine umfangreiche IM-Widgetsammlung, die unter anderem die Integration in den Desktop verstärken soll.

Project Hamster hätte ich gerne in einer Windows-Version, um es im Büro nutzen zu können. Denn Project Hamster misst die verbrauchte Arbeitszeit für selbstdefinierbare Themen. In nennen Balkendiagrammen lassen sich die Zeiten später auswerten. Für den Privatbereich also eher ungebräuchlich – wer möchte meinen Arbeitgeber davon überzeugen, Linux als Standard zu benutzen? :-)

Mit PolicyKit lassen sich regelbasierte Rechte an Anwender vergeben, dessen Nutzen sich bei Privatanwendern auch eher im Rahmen hält.

Erst für die Version 2.26 angekündigt sind nun aber doch Conduit und WebKit. Gerade um Conduit tut es mir sehr leid, da ich noch immer auf der Suche nach einem zuverlässigen, am besten vollautomatischen und benutzerfreundlichen Syncronisationstool bin, das mir nicht nur meine Dateien, sondern auch Kontakte, eMails und Kalendereinträge abgleicht. Ob das Sync-Tool Conduit dies zu leisten vermag, wird sich zeigen…die Screenshots stimmen mich aber positiv. Da sich Conduit schon jetzt per Paketverwaltung nachinstallieren lässt, werde ich es direkt mal einem Testlauf unterziehen.

Mit WebKit, einer Open-Source-Browser-Engine kann ich persönlich wiederum nicht viel anfangen. Ich vermute, sie wird ihren Dienst in Zukunft unsichtbar unter der Gnome-Haube verrichten…

Technorati : , , , ,
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Zooomr : , , , ,
Flickr : , , , ,

Zoundry Raven – Blogging mal anders

4. August 2008 2b Keine Kommentare

Ich berichtete bei Zeiten über die doch eher lausige Funktionsfähigkeit von Wordpress auf meinem Webspace. Der WYSIWYG-Editor verweigert seinen Dienst und deutsche Lokalisierung ist ebenfalls – freundlich ausgedrückt – lückenhaft (was aber offenbar an meinem Webspace liegt).

Da kam mir ein Tool namens Zoundry Raven gerade recht.

Das Windows-Tool bietet die Möglichkeit, offline Blogeinträge in einem komfortablen WYSIWYG-Editor zu verfassen und dann auf einen oder mehrere Blogs zu posten.
Der Rabe unterstützt dabei vielerlei Blogsysteme, eine Liste darüber konnte ich allerdings nicht finden. Ledglich folgender Screenshot zeigt die offenbar unterstützten Bloggingsysteme:

zoundry_raven_blogsysteme.jpg

Wer mir alle Namen der Bloggingsysteme nennen kann, bekommt ein Fleißkärtchen von mir. :-)

Was mich besondern glücklich stimmte, war die Tatsache, dass sich Zoundry Raven auch als Portable App, also als portable Applikation installieren lässt.
Das ist besonders für solche Rechner praktisch, die über keine Administrationsrechte verfügen oder aber für mobile Zeitgenossen, die gerne alle wichtigen Programme auf einem USB-Stick in der Hosentasche mit sich tragen.

Zunächst trübte die englische GUI das Gesamtbild ein wenig, die sich aber offenbar auf Deutsch umrüsten lässt. Hinzu kommt noch eine optionale Rechtschreibprüfung, die bei der Aktivierung im Konfigurationsmenü automatisch aus dem Internet heruntergeladen und installiert wird.

Mit diesem netten, kleinen Editor lassen sich also nicht nur schnell und komfortable Blogposts erstellen, sondern diese werden auch in einer Art Baumstruktur nebst Tags und Kategorie verwaltet.

Mein Fazit:

Daumen hoch und Runterlad-Befehl!

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Synästhesie

21. Juli 2008 2b Keine Kommentare

Belächelt wurde ich von der einen oder anderen Seite. Belächelt, da mir z.B. die 4 für mich grün, die 3 rot, die 5 und der Dienstag blau erscheinen. Seit ich denken kann, ist das bei mir so, hatte jedoch weder positive, noch negative Auswirkungen auf mein Leben. Bis heute suche ich nach einer Möglichkeit, diese “Fähigkeit” mehr oder minder sinnvoll einzusetzen – bislang erfolglos. :-)

Nun war meine Schwester so nett und schickte mir den Link zu einem Wikipedia-Artikel, der sich genau mit diesem Thema befasst, für das es sogar einen Wissenschaftlichen Namen gibt: Synästhesie.

Unter dem Artikel findet sich noch der eine oder andere nette Link, unter anderem ein Synästhesie-Test, bei dem Ihr testen könnt, wie wahrscheinlich es ist, dass Ihr ein “Synnie” seid. Ganz zuverlässig ist der Test laut Aussage des Herausgebers nicht, so dass “Synnies” durchaus schlecht und “Nicht-Synnies” gut abschneiden könnten. Wie dem auch sein, bei Ergebnis lag bei 78%…was auch immer mir das jetzt sagen soll.

Gibt es unter Euch vielleicht den einen oder anderen, der schon eine sinnvolle Nutzung für die Synästhesie gefunden hat? Sowas darf doch nicht ungenutzt bleiben… ;-)

Google-Werbung filtern

15. Juli 2008 2b Keine Kommentare

(Beinahe) jeder kennt sie: Sie ist groß, sie ist mächtig, sie ist reich, sie wächst und sie sammelt Wissen. Denn Wissen ist Macht. Die Rede ist von der Datenkrake Google.
Alleine mit dem Suchen nach Informationen und dem geschickten Platzieren von Werbung verdient Google sehr, sehr viel Geld. Doch viele stört eben jene Finanzquelle, die Werbung. Mich zum Beispiel. Und erst recht stören mich Spam-Suchergebnisse, die mich bei der Informationsfindung behindern.

Und genau da eilt mir das Firefox-Plugin Filtertechnics Googlefilter zur Hilfe. Es blockiert sehr effektiv zum einen die Werbeseiten auf der rechten Seite der Google-Suchergebnisse, zum anderen aber auch – und das ist der eigentlich Clou – Suchergebnisse, die es als Spam bewertet. Damit werden die Suchergebnisse deutlich übersichtlicher und enthalten weniger Werbung (das Wort “keine” an dieser Stelle zu gebrauchen, erscheint mir dann doch noch etwas zu hoch gegriffen :-) ).

Screenshot Google

Screenshot Google

Doch gerade der Spam- und Werbewirtschaft liegt dieses XPI offenbar schwer im Magen, werden sie doch so der Möglichkeit beraubt, sich dem potenziellen Kunden förmlich aufzudrängen. Wie ich kürzlich las (die Quelle ist mir leider entfallen, ich meine aber, dass es in der Linux User war), wurden in der Vergangenheit sogar Klagen vor Gericht gegen das Programm erhoben – glücklicherweise ohne Erfolg.

Derzeit teste ich das kleine Plugin noch im Suchmaschinen-Alltag, das Google zusätzlich mit noch einigen netten Features aufwertet (z.B. Vorschaubilder). Bisher bin ich sehr angetan von den Suchergebnissen, nicht zuletzt weil mir das Plugin zusätzlich die Möglichkeit bietet, weiteren Spam zu melden, den es selbst nicht erkannte.

Eine (teilweise) kritische Bemerkung sei dennoch erlaubt:
Mit diesem Plugin vertraue ich einem kleinen Programm (und damit dem Hersteller) und dessen Suchergebnissen, die unter Umständen zu stark gefiltert werden können und mir so ggf. Informationen unterschlagen. Glücklicherweise bietet mir der Googlefilter einen Link zur “Originalseite” (also das Original von Google) an, so dass ich Ergebnisse problemlos vergleichen kann. Ob nun Google auch noch meine Suchergebnisse zensiert, sei nun einmal als Frage im Raum stehengelassen…

Nun ja…und wem’s denn so gar nicht gefallen mag, dem strahlt frohen Mutes der “Deinstallieren”-Button entgegen…

Bullshit-/Buzzword-Bingo, die 2. – uniBingo

5. Juni 2008 2b Keine Kommentare

Direkt vorwegschicken möchte ich viele Grüße und ein Dankeschön an das uniBingo-Team, das mir sein Projekt uniBingo vorstellte.

Kürzlich berichtete ich vom Bullshit- oder auch Buzzword-Bingo, welches sich hervorragend für Meetings eignet. Wie ich heute durch einen Kommentar des Programmierer-Teams erfuhr, wird Bullshit-Bingo auch mit viel Enthusiasmus in Hörsälen an Unis gespielt.
Diese Tatsache nahm sich das Team zum Anlass, um eine kleine, aber sehr feine Web 2.0 – Applikation mit AJAX zu basteln. Die Rede ist von uniBingo.
Bis zu 15 Spieler können an der lustigen Ausstreich-Runde teilnehmen. Und das läuft so:

In 5 Schritten zum Spaß:
1. Ihr bestimmt die Anzahl der Mitspieler.
2. Ihr gebt 16 Buzzwords ein.
3. Ihr klickt auf “Bingo erstellen & ausdrucken”.
4. Ein Fenster samt generiertem PDF öffnet sich.
5. PDF ausdrucken.

Das uniBingo Eingabeformular

Besagtes PDF enhält nun neben einer Spielkarte für jeden Teilnehmer auch eine hübsche Schnittkante, die die Karten voneinander trennt.

Hier mal ein Beispiel-PDF aus den Buzzwords meines letzten Blogeintrags: Beispiel-PDF

Soweit die Grundfunktionen. Doch uniBingo kann noch mehr. :-)
Wenn Ihr Euch bei uniBingo anmeldet, habt Ihr die Möglichkeit, neue Wörter hochzuladen.
Das habe ich auch glatt mal gemacht (ich muss ja immer alles ausprobieren ;-) ) und dabei kam nun folgender Link heraus: Das IT::fsinn – Bullshot Bingo
Was mir jedoch auffiel: leider lässt sich der Name des Bingos im Nachhinein nicht mehr ändern. Gerne hätte ich das “blog.tobcast.de” in “IT::fsinn” geändert (Verbesserungsvorschlag@uniBingo-Team).

Ach ja…unter allen Einreichern von Bingos verlost uniBingo.de einen iPod nano mit 4 GByte Speicher… ;-) Also, mitmachen lohnt sich!

Zu guter Letzt möchte ich Euch noch diesen kleinen MicroButton ans Herz legen, der auf den Generator gelinkt. Einfach in die eigene Webseite einbauen!

uniBingo Buzzword Bingo Generator

Ein wenig (konstruktiv gemeinte) Kritik darf aber an dieser Stelle nicht fehlen, alldieweil sich uniBingo.de als Web 2.0 Applikation versteht. Kriterium 1 ist erfüllt: das Mitmachen, sprich der verzitierte “user generated content”. Vermissen tue ich aber Funktionen in meinem Loginbereich, wie z.B. administrative Funktionen, wie z.B. das Ändern der eigenen eMail-Adresse oder das Löschen des Accounts. Denn in meinen Augen sollte es selbstverständlich sein, dass der User sein Konto löschen kann, wenn er es nicht mehr haben möchte. Alles andere prangere ich aus Datenschutzgesichtspunkten sehr an.

Weitere Features, die ich mir vorstellen kann, wären z.B. ein Firefox-XPI, das einfach ein neues Buzzword an den eigenen uniBingo-Account schickt und dort in einer “Buzzlist” speichert. Aus dieser Liste könnte der User dann bei Gelegenheit kunterbunt Bingos zusammenstellen. Desweiteren könnte das XPI auf Knopfdruck ein zufälliges Bingo generieren und drucken. So für Zwischendurch von der Vorlesung oder dem Meeting.

Fazit
uniBingo.de ist ein genial einfacher Bingo-Generator (mit Fokus auf Vorlesungen), der tadellos seinen Dienst tut und das Erstellen von Bingo-Karten zum Kinderspiel macht. Durch seinen Mitmach-Ansatz profitiert jeder von jedem und lernt neue Buzzwords kennen. Für die Zukunft wünsche ich mir gerade für den Loginbereich noch ein paar Ergänzungen, die den Komfort und den Datenschutz eindeutig verbessern würden. Über externe Erweiterungen oder API’s (z.B. Firefox-Erweiterungen) würden sich binnen Sekunden Bingo-Karten erstellen und drucken lassen, so dass dem Spaß für Zwischendurch nichts mehr im Wege steht.
Da ich mir nach dem Schreiben des ersten Artikels Gedanken über die Programmierung eben eines solchen Dienst gemacht habe, kann ich mich nun entspannt zurücklehnen und dem Buzzword-Generator die Arbeit überlassen.

Daumen hoch!

Zeit-, Ziel- und Selbstmanagement Softwaretest – Teil III: uOrganized

11. Mai 2008 2b Keine Kommentare

In Teil 3 meines kleinen GTD-Softwaretests kommt heute das von mir in der 30-Tage-Demo getestet uOrganized an die Reihe.

Heute möchte ich das Ergebnis direkt vorweg nehmen: auch uOrganized ist nichts für mich.

Warum?

Nachteil 1 ist der Preis von 29,95 Dollar, der mir angesichts von mindestens gleichwertiger Freeware nicht gerechtfertigt erscheint. Ob des enthaltenen Supports mag dies eine Option für Updatefanatiker darstellen, meine Erfahrungen mit Freeware zeigten jedoch, dass Support in der Regel nicht notwendig ist und sich auch wunderbar über einschlägige Foren regeln lässt.

Nachteil 2 stellt der für mich zu schmale Funktionsumfang der Software dar. Dazu gleich mehr.

Positiv fiel mir jedoch die Oberfläche auf, die ähnlich wie bei Chandler (ich berichtete in Teil 2) sehr übersichtlich und nett gestaltet ausfällt. Viele Icons und Symbole weisen mir schnell den Weg zum Ziel.

Im ersten Schritt empfiehlt es sich, eine neue Datenbank anzulegen. Dies ermöglicht bei Multinutzersystemen auch eine einfache Handhabung von mehreren Termindatenbanken. Diese Aktion erledigt sich schnell und unbürokratisch über die Menüleiste.
Die Standarddatenbank wurde nun aus der Übersicht geworfen und durch die eigene ersetzt.

Die GUI bietet die üblichen Menü- und Symbolleisten, die sich wie gewohnt im oberen Bereich des Bildschirms befinden.
Zur Linken macht sich eine Baumstruktur breit, die zunächst (in der Standarddatenbank) nur Standardeinträge wie “Home”, “Office” samt Unterpunkten “Free-time” oder “Appointments” enthält.
Dank weniger Buttons und des überschaubaren Kontextmenüs lassen sich unliebsame Einträge jedoch schnell löschen und durch eine eigene Struktur ersetzen. Um der Übersicht noch ein wenig auf die Sprünge zu helfen, lässt sich jeder Ordner mit einem eigenen Symbol versehen.
Auf der rechten Seite findet sich dann eine Übersicht aller Aufgaben und Termine, die in den einzelnen Ordnern anstehen oder vielleicht auch schon erledigt sind. Letztere werden einfach durchgestrichen dargestellt. Wichtige oder dringende Aufgaben stellt uOrganized in einem leuchtenden Rot dar.

Das Anlegen neuer Aufgaben erledigt sich mit wahlweise wenigen oder vielen Angaben zur Aufgabe. Vom Fälligkeitsdatum über Erinnerungen bis zu detaillierten Beschreibungen und einer Kategorisierung ist alles notwendige vorhanden. Die neue Aufgabe erscheint im Anschluss in der Aufgabenübersicht, die sich über die Symbolleiste bequem anpassen lässt. Ob nur heutige oder künftige Aufgaben – hier sollte jeder Benutzer seine passende Ansicht finden.
Über weitere Filter lassen sich erledigte Aufgaben ein- oder ausblenden und nach diversen Kriterien gruppieren – z.B. nach Ordner, Datum oder Priorität.

Da sich uOrganized vom Start an in der Trayleiste einnistet, ist auch stets für einen schnell Zugriff auf die Termine, wie auch für pünktliche Erinnerungen gesorgt.

All diese Funktionen überzeugten mich durchaus – wäre da nicht mein Wunsch nach dem Zeit-, Ziel- und Selbstmanagement. Ziele zu verfolgen viel mit mit uOrganized sehr schwer, da zwar auch periodische Aufgaben erstellt werden können, jedoch keine eindeutige Zielverwaltung zulässt.
Ergo: Ich versuchte, wie beim Chandler-Test, mit der Ordnerübersicht zu spielen und sowohl Aufgaben, als auch Ziele in “Privat” und “Beruflich” zu unterteilen. Das Ergebnis war eine monströse Ordnerstruktur, die zwar meine gewünschte Strutur einigermaßen abbildete, jedoch vollkommen unübersichtlich geworden war. Eine Vereinfachung hätte meine gewünschte Struktur leider wieder zum Einsturz gebracht. Da gefiel mir das Tagging-System von Chandler doch etwas besser.

Positiv möchte ich uOrganized noch zu Gute halten, dass es stabil lief und im Dauerbetrieb keine Probleme bereitete, was erfahrungsgemäß nicht immer so sein muss.

Um es noch einmal zu betonen: uOrganized ist für die Aufgabenplanung sehr gut geeignet, keine Frage. Doch für meine Selbstorganisation ist es leider nicht geeignet, da einfach zu wenige Funktionen enthalten sind. Nette Features, wie das Umstellen des Themes machen einen guten Eindruck, können jedoch nicht über die für mich fehlenden Funktionen hinwegtäuschen.
Vermisst habe ich über dies eine umfangreiche Exportfunktion, die mir persönlich sehr wichtig ist.

Pro’s
- übersichtliche Oberfläche
- einfache Bedienung
- viele kleine, nette Features (z.B. Themes)
- stabil im Dauereinsatz
- Multinutzerunterstützung
- Alarmunterstützung
- flexible Ordnerstruktur

Contra’s
- keine Passwortsicherheit
- 29,95 Dollar
- keine Abbildung von Zielen
- unübersichtliche Ordnerstruktur bei viele Unterorndern
- kein Tagging
- Exportfunktionen begrenzt

Fazit
Auch dieses Mal war die getestete Software wieder nichts für mich. Aber auch hier gilt: für Nutzer, die lediglich ihre Aufgaben verwalten möchten und dafür mit einer separaten Software arbeiten möchten, ist uOrganized durchaus empfehlenswert, wenngleich der Preis aus meiner Sicht nicht ganz gerechtfertigt erscheint.

So geht meine Suche also weiter…mehr dazu in Teil 4. Hoffentlich mit etwas mehr Erfolg!

Zeit-, Ziel- und Selbstmanagement Softwaretest – Teil II: Chandler (Vorabversion)

29. April 2008 2b Keine Kommentare

Heute präsentiere ich Euch den zweiten Teil meines GTD-Softwaretests, an dessen Stelle sich die Vorabversion des Programms Chandler rangiert hat.

Selbst beschreibt sich Chandler als so genannter PIM, einen personal information manager, was das Programm so treffend, wie allgemein umschreibt.

Direkt nach der Installtion fiel Chandler durch eine doch recht lange Ladezeit auf, die sich mir nicht so recht erklären mochte. Nach dem Anlegen eines eigenen Profils konnte ich auch schon mit dem Eintippen von Terminen und Aufgaben beginnen. Fällige Aufgaben quittierte Chandler mit einem blickenden Fenster in der Taskleiste.
So zogen einige Tage ins Land und Chandler wurde für diese mein paralleles Zeitplanungstool. Und von Tag zu Tag viel mir ein Detail auf, was mich schließlich unheimlich nervte: beim ersten Programmstart nach dem Booten lässt Chandler das Wegklicken der Erinnerungen trotz vorhandener Buttons nicht zu und erzeugt nur ein dumpfes “Dong” in meinen PC-Boxen. Dumm nur, dass für den weiteres Gebrauch dieses Fenster verschwinden muss!

Ergo: Programm per Taskmanager dicht machen und neu starten. Und auf wundersame Weise verschwanden nach erfolgter Passworteingabe die Erinnerungen beim ersten Klick.

Endlich in der Programmoberfläche angekommen, überzeugte mich Chandler mit aufgeräumten Menüs und nett gestalteten Buttons.
Auch die Darstellung der Aufgaben war nach etwas Eingewöhnung logisch, wenn auch etwas hakelig zu bedienen.

Erledigte Aufgaben kennzeichnete ich mit einem grünen “Fertig” und leglich per Kontextmenü oder über ein separates Textfeld eine neue “Notiz” an. Über eine Leiste auf der rechten Seite konnte ich Start- und Enddaten, Beschreibungstexte, Alarme und per PlugIn auch Prioritäten vergeben.

Auf der linken Seite erwartete mich hingegen eine Art Tag-/Ordnerübersicht, in der ich meine Aufgaben kategorisieren konnte. Doch Achtung: wird eine neue Aufgaben innerhalb einer Unterkategorie angelegt, so ist sie nicht automatisch in der Hauptübersicht zu sehen, sondern muss manuell ge-tag-t werden. Ein für mich völlig unverständliches Vorgehensmodell.

Eindeutig positiv fielen mir jedoch die Im- und Exportfunktionen auf, mit denen z.B. iCal-kompatible Ferien- oder Veranstaltungskalender über das Web abonniert werden können. Auch der Export der eigenen Daten in iCal-Dateien verlief soweit problemlos. Einen erneuen Import z.B. in Sunbird habe ich jedoch nicht getestet.

Zusätzlich bietet Chandler die Möglichkeit, eMails zu synchronisieren. Der Sinn dieser Funktion hat sich mir jedoch nicht gänzlich eröffnet, abgesehen vom Versenden von Einladungen oder Erinnerungen.

Was ich jedoch sträflich vermisste, waren wiederum Funktionen für meine Zielplanung und -verfolgung, da sich Chandler primär auf das erledigen von Aufgaben spezialisiert hat.

Hier noch einmal kurz alles Punkte im Überblick:

Pro’s
- hübsche Oberfläche
- erweiterbar mit PlugIns
- gute Im-/Exportfunktionen
- simple Statusverwaltung (Fertig, Morgen, Jetzt)
- Abonnierbarkeit von iCal-Kalendern
- Passwortschutz
- Diverse Ansichten (Wochen, Tage, etc.)

Kontra’s
- Bugs (könnten noch an der Vorabversion liegen)
- teilweise hakelige Bedienung
- lange Ladezeit

Fazit:
Trotz diverser Vorteile und einer netten Oberfläche, konnte mich Chandler auf meiner Suche nach dem Selbstmanagement-Allround-Tool nicht vom Hocker reißen. Für alle, die lediglich Aufgaben verwalten möchten, ist Chandler eindeutig eine Empfehlung wert, jedoch mit dem Hinweis, auf die fertige Version zu warten, um eventuellen Bugs zu entgehen.

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