[KW39] Links der Woche

Eine sehr politisch geprägt Woche liegt hinter uns – mit erfreulichen und weniger erfreulichen Entwicklungen. Doch lest selbst…

1. “Ratsherr Heiner Lindgens ist jetzt ein Pirat.” Und die Begründung finde ich mehr als plausibel:

“Ich habe mich zu diesem Schritt entschlossen, weil die Piratenpartei die einzige politische Vereinigung in Deutschland ist, die offensiv gegen die “Politik hinter verschlossenen Türen” Stellung bezieht”.

2. Die Piraten klettern nach dem Wahlerfolg in Berlin nun auch Bundesweit kräftig in den Umfragen. Ob die Präsenz in den Medien den Durchbruch bewirkt hat?

3. Dass Facebook ein Datenmoloch ist, sollte jedem Nutzer eigentlich klar sein – ein Grund, warum ich kein Mitglied mehr bin. Neuester, zugegeben wenig überraschender Fail: “Wie Facebook den Logout simuliert.

4. Immer wieder eine Empfehlung wert: Neues aus der Anstalt (Politsatire).

5. Die Content-Mafia hat ihre Fangarme ja seit geraumer Zeit um die Gesetzbücher der EU vergraben, unter anderem fingert sie ja auch bei dem geheim entwickelten ACTA mit. Dieses Lobbyisten-Abkommen soll nun offenbar bald beschlossen werden. *grusel*

6. Hm, als Freund des Kaffees stimmt mich dieser ARD-Artikel doch etwas nachdenklich. Was tun?

7. Datenschutz in allen Ehren…aber das torpediert eindeutig den Kern des Internets.

8. Damit könnte Fefe leider Recht haben…der Zug mit der Netzneutralität verlässt gerade den Bahnhof.

9. Firefox 7 ist da und soll angeblich weniger Speicher verbrauchen. Wurde auch Zeit!

10. Der Herbsturlaub steht bald an für Unentschlossene bietet Reiseziel Deutschland einige interessante Tipps. Schaut mal rein.

11. Hier mal ein Link-Tipp für die Web-Entwickler unter uns: Performance Tools – Mit Monitoring und Analyse zu schnellen Webseiten

12. Google Books Downloader für Dosen und Mac OS.

13. Ich nutze seit einiger Zeit nun Mantis als Bugtracking Tool. Was mich dieser Tage verwunderte, war die fehlende Darstellung von Unterprojekten in der Roadmap, ein echtes Manko, da ich den Fortgang des Projektes nicht sauber tranken konnte. Da der offizielle Bugfix noch auf sich warten lässt, gibt’s einen kleinen Hack, um den Fehler im Caching-System auszubügeln.

14. To whom it may concern: Zend-Webinar: Mit PHP-Apps auf Mobile Devices (11.10.2011)

15. Zitat der Woche:

[…] Du musst erst losgehen. Und zwar nicht irgendwann. Sondern jetzt.

16. Ich hatte die Woche bereits drauf verlinkt: “Weißes Rauschen” gibt’s als Unplugged-Version gratis bei den Hosen zum Download.

17. Die Peoplesource-Beta ist raus und darf getestet werden. Doch das war erst Teil 1 von 2. Der 2. Streich folgt sogleich…

18. Ein Sudoku-Solver in 140 Bytes. Ich habe ihn nicht getestet, klingt aber nach Magic. :-)

19. Modem DialUp – visualisiert. :-)

20. Ein Orca macht einen Außenbordmotor nach. :-)

App-Parade: Spiele

Ein Smartphone ohne App? Undenkbar! Doch was schleppen wir eigentlich in Form von Bits und Bytes den ganzen Tag mit uns herum? In der Artikelreihe “App-Parade” zeige ich Euch meine Apps der unterschiedlichsten Kategorien und hoffe auf Euer reges Feedback (ob iOS oder Android ist vollkommen Wurscht).

Den Anfang machen…na klar…die Spiele. Sie machen einen Großteil meiner Apps aus, werden allerdings im Gegenzug am wenigsten genutzt.

Ordner Nr. 1

Ordner Nr. 1

AR Invaders

Ein nettes Augmented Reality Game, angelehnt an den Klassiker Space Invaders. In der Praxis gestaltet sich das ganze arg hektisch, da man sich je nach Modus wild mit dem Smartphone wedelnd um die eigene Achse dreht, um die bösen Ufos abzuschießen. Kurzweiliger Spaß, der nach dem ersten Aha-Effekt aber schnell den Reiz verliert.

Tap Jurassic

Ich habe keine Ahnung, was man hier genau tun soll, ehrlich. Ein typischer Fall von “War gratis, klang ganz nett, geladen, nie gespielt”. Ich glaube, mal muss eine Art Jurassic Park bauen…

The Sims 3

Die Sims habe ich auf dem PC bis tief in die Nächte hinein gezockt, auf dem iPhone entfaltet es jedoch diesen Charme nicht ganz so stark. Dennoch eine nette Simulation, die an regnerischen Abenden im Bett einigen Spaß bereiten kann.

FIFA 11

Mein erstes iPhone-Spiel, das ich jemand “durchgespielt” habe. Eine Saison jedenfalls und einen Pokal. Nach anfänglichem Fingerbrechen lief’s echt gut, seither dient FIFA aber nur noch als Gelegenheitsfüller, z.B. in Wartezimmern oder langweiligen Meetings.

Smurfs

Ein Spiel, auf das mich jemand in der Verwandtschaft brachte. Aufgabe: ein Schlumpfendorf aufbauen. Und nebenher  gibt’s noch eine kleine Geschichte erzählt. Ein netter Zeitvertreib für zwischendurch, der langfristig allerdings aufgrund von Wiederholungen seinen Reiz verliert.

Contract Killer

Ebenfalls ein Spiel, das es mal irgendwann kurzfristig für lau gab. Als Auftragkiller hämmert man mit dem Finger auf Pixelfiguren in netten Stadtszenarien herum und bessert seinen Kontostand auf. Nett, aber packen konnte mich die Ballerei nicht wirklich.

Fragger

Ein Spiel der Zeit. Terror und Antiterror. Die angebliche Antiterroreinheit bewirft muslimisch angehaucht aussehende Figuren mit Granaten. Annähernd geschmacklos und vom Prinzip her ähnlich wie Angry Birds, das aber um Längen besser ist. Ich denke es wird Zeit, Fragger vom iPhone zu löschen.

Tiny Tower

Wieder ein netter Zeitvertreib für Zwischendurch. Baue einen Turm, bestücke die Etagen mit Shops, Wohnungen und sonstigen Einrichtungen und beschäftige die Menschen. Zwar ist die Wirtschaft sehr oberflächlich, dennoch freut es das Spielerherz immer wieder, wenn die nächste Etage bezugsfertig ist.

Death Rally

Ich bin mir nicht sicher, ob hier ein Zusammenhang zum gleichnamigen PC-Titel aus den 90ern besteht. Ähnlichkeiten sind da, nur die Grafik ist besser und das Spielprinzip etwas anders. Letztlich geht es darum, mit einer hakeligen Steuerung hinter Gegnern herzujagen, sie mit Waffen zu plätten und/oder im Ziel anzukommen. Die PC-Version hatte zwar eine grottige Grafik, war dennoch um Längen cooler. Aber seien wir nicht zu hart: Death Rally ist unterhaltsam, bietet Abwechslung und Entwicklungsmöglichkeiten. Anspielen lohnt sich.

Ordner Nr. 2

Ordner Nr. 2

Astronaut

Astronaut ist ein Spiel aus der Reihe “Höher, schneller, weiter”. Es gilt, einen Astronauten über Planeten durch geschicktes Abspringen nach oben zu gelangen und bösen Aliens auszuweichen. Simples Spielprinzip, das durch die Jagt nach immer mehr Punkten aber ein enormes Suchpotential birgt.

Die  Siedler

Es wuselt auch auf meinem iPhone. Im Stile von Die Siedler 3 baut man Siedlungen, optimiert die Wirtschaft und erobert neue Gebiete. Was auf dem PC super funktioniert, ist auf dem iPhone nichts für schwache Nerven, denn das Display ist um Dimensionen zu klein, um das Spiel vernünftig spielen zu können. Schade. Rausgeschmissenes Geld.

Civ Rev

Civilization, wieder ein PC-Klassiker, der im Gegensatz zu den Siedlern jedoch auf dem iPhone funktioniert. Ein kurzweiliger Spaß!

Carcassonne

Eine ganze Zeit spielte ich die Brettspielvariante und bin von der iPhone-Version geradezu begeistert. Herausfordern, aufgeräumt, spaßig und rundenbasiert. Perfekt für langatmige Meetings, Staus oder Arztbesuche.

Dirt Moto

Motorrad-Rennen in 3D, mit ansprechender Steuerung und Karrieremodus. Bruuuuummmm!!!

Catan

Ich kann die Meinung von Carcassonne auch für Catan nur wiederholen. Kaufbefehl!

FlightControl

Eine Zeit lang genoss FlightControl einen gewissen Kultstatus, der sich durch die herausfordernde Koordination von landenden Flugzeugen und Hubschraubern entwickelt hat. Nach ein paar Minuten schlägt das anfänglich entspannte Lenken von Flugzeugen in panische Hektik um und rundet abrupt mit einem “Verdammt!!!” den Spannungsboden ab. Noch immer sehr spaßig, aber nichts für schwache Nerven.

Monkey: SE

Kennt Ihr noch Monkey Island? Damals, zu DOS-Zeiten? Ich war ja damals schon zu fantasielos für die Rätsel, dennoch musste ich mir das Spiel auf das iPhone packen. Um der alten Zeiten willen. Ich bin noch genauso ahnungslos wie damals, doch die integrierte Hilfefunktion (Telefon schütteln) macht meine Verpeilung erträglich. In diesem Sinne:

“My name is Guybrush Threepwood and I’m a mighty pirate…”

Trivial Pursuit

Und noch ein Klassiker. Spiele ich immer wieder gerne zwischendurch. Solide Umsetzung, manchmal etwas dämliche KI. Dennoch empfehlenswert.

Und Ordner Nr. 3

Und Ordner Nr. 3

 

Kitty

Ein Spiel(zeug) meiner Frau und eher ein Tamagotschi als ein echtes Spiel. Ich finde, es macht immer wieder Spaß, der Katze auf den Augen rumzudrücken, wenn einem das Geschnurre zu sehr auf den Zeiger geht…

Labyrinth

Als Kind hatte ich es aus Holz und echtem 3D, heute habe ich es im Telefon. Das 3D-Labyrinth, in dem es eine Kugel an fiesen Löchern vorbei ins Ziel zu manövrieren gilt. Dabei zeigt sich, wie granular das Gyroskop im iPhone funktioniert. Sehr gut.

Let’s golf

Ein, zwei Mal gespielt, nie wieder angefasst. Golf ist einfach nicht meine Welt. Dennoch eine solide Umsetzung für den Kick zwischendurch.

Sailboat

Als Kind bin ich ja viel gesegelt und darum ist Sailboat echt was für mich. Regatten auf dem iPhone können mit echtem Wind-um-die-Nase-wehen-lassen aber echt nicht mithalten..

Sheep…Free!

Siehe “Astronaut”. Schaf fliegt hoch -> fällt wieder runter -> muss angetippt werden und fliegt dann wieder hoch -> mehr Punkte. Fertig.

TimeGeeks

Eine Art Bilder-Suchrätsel auf Zeit mit zeitreisenden Geeks und Levels zum Freischalten. Ohne letztes wäre das Spiel schon lange wieder im Datennirvana verschwunden.

Angry Birds

Wer kennt sie nicht, die bösen Vögel…no more words. Haben muss!

DrawRace

Ein nettes Konzept für ein Rennspiel. Die Geschwindigkeit und Kurvenlage des Autos legt man vor dem Rennen per Fingerbewegung fest und schaut dann dem bunten Treiben zu. Mal was anderes!

 

That’s it for now. So…und nun seid Ihr dran. :-)

[KW29] Links der Woche

Puh, was für eine Woche. Aufregend war’s…und das hier sind die Links für Euch:

1. ELENA kommt vorläufig auf den Müll. Endlich. Die Frage ist nur: wie lange. Denn die Begründung waren nicht etwa Datenschutzbedenken…nein…weit gefehlt. Es lag an den mangelhaft sicherer elektronischen Unterschriftsverfahren. Es ist also schwer damit zu rechnen, dass ELENA 2.0 bald auf der Bildfläche erscheint.

2. Ach Leute. Wisst Ihr…neben Mord und Vergewaltigung ist, wenn man sich die CDU so anhört, Hacken das schlimmste Verbrechen der Neuzeit. Anoymous: weitermachen!

3. Ich komm da immer noch nicht drüber hinweg: XAMPP in einer Produktivumgebung. Sowas gibt’s auch nur in staatlichen Einrichtungen… m(

4. Machen wir’s kurz, um Euch nicht damit auf die Nerven zu gehen: Der Löwe ist los. Und hier mein Erfahrungsbericht dazu. Bitte auch die Kommentare beachten.

5. Wenn sich der Tobi mal mit Schlaf- und Kaffeemangel Gedanken über sein Leben macht, dann kommt das hier dabei raus.

6. Ein Plugin für den Firefox, das einen Ladebalken je Tab erzeugt, erblickte das Licht der Welt. Nach einem Test kann ich jedoch sagen: nur mäßig hilfreich.

7. Weia…schon wieder Schlaf- und Kaffeemangel.

8. Die Bundesliga geht bald wieder los und Ihr alle seid zum Tippspiel eingeladen!

9. VDS reloaded. Die CDU wird nicht müde, ihren 1. Platz als menschenrechtsfeindlichste Partei Deutschlands auszubauen.

So. Das wär’s dann für dieses Mal. In Anbetracht der vielen, tollen Dinge, die immer so passieren, gehe ich mich jetzt mit Kaffee betrinken. Dat hälste doch im Kopp nich aus…

Mac OS X Lion: Yet another Ersteindruck

Zugegeben: seit Lion im App Store verfügbar ist, wimmelt es auf Twitter und in Blogs nur so vor sich überschlagenden Meldungen. Diesem Mainstream möchte ich in dieser Form nicht folgen, da Lion bei weitem nicht der große Wurf zu sein scheint, den Apple stets propagiert hat. Warum das so ist? Die Antwort findet Ihr in den nun folgenden Zeilen.

Installation

Apple muss ja allein des Images wegen vieles anders machen als der Rest der Welt. Wenig überraschend also, dass die Distribution von 10.7 nicht per optischem Medium erfolgt, sondern über den App Store für knappe 24 Euro – im Gegensatz zu Windows ein Schnäppchen, im Vergleich zu Linux – naja… Keine schlechte Sache, die Auslieferung per App Store, spart es mir als Kunden den Weg in den Laden oder das lange Warten auf den Briefträger. Das einzige, worauf ich warten muss, ist der Download. Nicht ganz 4 GByte gehen für den Löwen über die Leitung, ein zur Feierabendzeit recht zeitraubendes Unterfangen. Aber als eingefleischter Informatiker bin ich das Warten auf mein Arbeitsgerät ja leidlich gewohnt.

So denn…nach einem TimeMachine-Backup und dem empfohlenen Versuch, meinen FileVault sicherheitshalber vor dem Update zu deaktivieren (dazu bei den Problemen mehr), konnte die Installation dann auch beginnen. Nach ca. 40 Minuten hatte sich der neu gestylte Fortschrittsbalken bis zu den 100% gequält, der Lüfter meines MacBook Pro jaulte unterdessen noch vor sich hin.

Startscreen Lion Installation

Startscreen Lion Installation

Einer der seltenen Neustarts des Systems war dann doch tatsächlich mal nötig und versetzte mir vorerst einen Schrecken. Mein rEFIt-Boot-Menü war verschollen. Hatte Lion nun meine für so manche Software benötigte BootCamp-Partition gehimmelt? Auch dazu später mehr.

Nach erfolgtem Neustart begrüßte mich ein in schlichtem, metallischem Grau gehaltener Login-Screen, der mich massiv an so manche Linux-Distribution erinnerte. Der Login lief problemlos, nur wenige nachbereitende Schritte waren notwendig und schon konnte ich die Neuerungen des neuen Mac OS testen.

Launchpad

Launchpad

Neuerungen, die ins Auge fallen

Oft erwähnte die Presse im Vorfeld die Neuerungen namens Launchpad und Mission Control. Zwei Screens, die dem ehemaligen Dashboard (das es noch immer gibt), sehr ähneln. Das Launchpad gleicht in der Art der Gestaltung extrem den Screens unter iOS und listet quasi alle verfügbaren Programme auf. Durch Wischen über das Trackpad lassen sich die einzelnen Screens durchscrollen und durch Festhalten der Maustaste fangen die Apps munter zu wackeln an. iOS-Nutzer werden den Sinn verstehen…nun lassen sie sich neu anordnen.

Mission Control hingegen gleicht der vormaligen Programmübersicht, dessen genauer Name mir gerade entfallen ist. Durch eine fingerbrecherische Wischgeste, bestehend aus Daumen und drei Fingern, lassen sich alle geöffneten Applikationen in einer Übersicht darstellen – dabei macht der Begriff “Übersicht” dem ganzen auch durchaus alle Ehre. Im Vergleich zur früheren Übersicht hat Apple deutlich mehr Struktur in diesen Screen gebracht.

Was mir neben diesen beiden Feature jedoch als erstes auffiel, war das “natürliche Scrollen“. Heißt: Apple hat die Scrollrichtungen invertiert. Ähnlich wie man in der Realität ein Blatt nach oben schiebt, um unten weiterzulesen, kann man selbiges nun auch unter Mac OS tun. Extremst gewöhnungsbedürftig und nachdem ich eine halbe Stunde stets in die falsche Richtung scrollte, schaltete ich das Feature wieder ab. Für mich vollkommen unbrauchbar, da es gegen alle jahrelang antrainierten Bedienungsmethoden verstößt und mir (zumindest für die erste Zeit) das Arbeiten massiv erschwert (womit wir wieder beim Thema eines meiner letzten Beiträge wären).

Auf den ersten Blick überraschend, beim zweiten Blick aber durchaus angenehm gestalten sich die Standardapplikationen Mail, iCal und Adressbuch. Wie bereits im Vorfeld klar war, hat Apple mächtig bei App Store Apps abgekupfert, so dass Apple Mail nun Sparrow sehr ähnlich sieht, sich aber etwas angenehmer bedienen lässt als die 10.6er Version. iCal und Adressbuch spendierte Apple einen Reallife-Look in Form eines Ledereinbandes, bzw. dem Aussehen eines richtigen Adressbuchs. Nett, meines Erachtens aber überflüssige Spielerei. Neue Features konnte ich auf den ersten Blick nicht erkennen. Obwohl…stopp: der Vollbildmodus. Ein Feature, das offenbar jede Applikation für sich implementieren muss, wird zumindest von den rudimentären Mac OS Applikationen angeboten. Gut umgesetzt, ob es praxistauglich ist, wird sich allerdings erst noch zeigen müssen.

Ebenfalls optisch aufgemöbelt wurde der Finder. Insgesamt wurde er etwas entschlackt, speziell die linke Menüleiste wurde stark eingedampft. Was mich jedoch nach der Installation massiv störte war eine kleine Fehlermeldung, die mir in aller Freundlichkeit mitteilte, dass mein käuflich erworbenes Tool namens TotalFinder leider nicht kompatibel sei. Ein Umstand, der mir das Tabbing und diverse andere Features, die ich zu schätzen gelernt habe, wieder entreißt. Bleibt zu hoffen, dass der Hersteller schnell ein Update nachschiebt (Wink mit dem Zaunpfahl, liebe Programmierer von binaryage).

Fehler TotalFinder

Fehler TotalFinder

Tja, und dann suchte ich zwei Funktionen, die mich im Wesentlichen haben Lion kaufen lassen: die AutoSave-Funktion und Dateiversionierung. Nie wieder den Save-Knopf drücken? Versionen ohne SVN-Repository zurückrollen? Ein Traum. Einzig: wie und wo das genau funktioniert, habe ich noch nicht herausfinden können. Ein Blogeintrag, der an mir vorbeiscrollte berichtete, dass Apple mit dem direkt angebotenen Update für iLife diese Funktion für Numbers, Writer und Keynote nachreiche, was mich darauf schließen lässt, dass es wiederum programmabhängig ist, ob das alles funktioniert oder nicht. Sehr ernüchternd, aber ich warte tapfer auf neue Erkenntnisse.

Und eine offensichtliche Funktion noch zum Schluss: beim Herunterfahren fragte mich Mac OS artig, ob es nach einem Reboot alle gerade geöffneten Fenster wiederherstellen solle…klaro…mach das! So spare ich mir den Autostart von so manchen Tools. Dumm nur: er erhöht je nach Anzahl der offenen Programme massiv die Dauer des Hochfahrens…ich fühlte mich etwas an alte Windows XP Zeiten erinnert *grusel*.

Probleme

Einige Schwierigkeiten sprach ich bereits an, einige nicht. Trotz relativ problemloser Installation traten im Nachhinein einige Schmerzen auf, die sich mit der Zeit aber hoffentlich klären werden.

Dass mein TotalFinder den Dienst quittierte, erwähnte ich ja bereits. Gut…warten wir auf ein Update, dann wird schon wieder alles gut.
Einen größeren Schock versetzte mir das fehlende rEFIt-Bootmenü, was mich zunächst glauben ließ, Lion habe sich eigenständig meiner gesamten Festplatte bemächtigt und die BootCamp-Partition ins Nirvana befördert. Dem war glücklicherweise nicht so. Im Finder fand sich die Partition noch immer und ein beherzter Griff auf die ALT-Taste beim Bootvorgang, präsentierte mir eben diese. Das Booten von Windows lief zum Glück problemlos. Nach einem erneuten Systemstart begrüßte mich zu meiner Überraschung nun auch wieder rEFIt in alter Frische. Komisch.

Eine Frage die sich mir bereits im Vorfeld stellte war, was tun, wenn der Mac mal stirbt und Lion neu installiert werden muss. Dann brauche ich doch ein Bootmedium…richtig. Zum Glück bietet ein schneller Blick in die Suchmaschine Eurer Wahl massig Lösungen dafür an. So lässt sich Lion wahlweise auf DVD oder USB-Stick bannen. Nur für den Notfall. Wissen schon.

Zu guter Letzt ein Ärgernis, über dessen Lösung ich mir noch nicht schlüssig bin. Im Vorfeld wurde mancherorts empfohlen, die Plattenverschlüsselung FileVault unter Snow Leopard zu deaktivieren. Lustige Idee, ging aber nicht. Nach einigen Minuten Gerödel teilt mir das OS mit: Sorry, geht leider nicht. Dafür benötigst Du 330 GByte freien Speicherplatz. WTF? Bei einer 500 GByte Platte? Mit einer 2 Jahre alten Snow Leopard Installation plus BootCamp? Wo soll ich da bitte 330 GByte herzaubern? Diese Option fiel also flach. Glücklicherweise wanderte der Murphy’s Law Kelch dieses Mal an mir vorüber und die Migration lief problemlos. Dumm nur, dass ich nun die neue FileFault-Funktionalität, die das gesamte Device verschlüsselt, nicht nutzen kann. Fail!

FileFault Fail

FileFault Fail

Fazit

Alles in allem macht Lion einen soliden Eindruck, bringt aber wenig revolutionäres (es sei denn die Dateiversionierung und das AutoSave tun das, was sie versprechen). Ein Update ist sicher nicht verkehrt, wer die ersten Kinderkrankheiten, gerade bei unkompatiblen Programmen, vermeiden möchte, sollte jedoch noch einige Wochen warten. Ansonsten warte ich nun auf 10.8 und möglicherweise _wirklich_ revolutionäre Features…

Update, 22.07.2011

Weitere Probleme

Heute ist bei mir Lerntag für eine Klausur angesagt. All meine Unterlagen liegen fein säuberlich in TrueCrypt-Container verpackt in meiner Dropbox…na? Dämmert es bereits?

Fehler TrueCrypt

Fehler TrueCrypt

Wie bereits mancherorts beschrieben, besteht unter Lion ein Problem zwischen TrueCrypt und MacFuse. Doch was wäre das Internet für ein nutzloser Ort, wenn nicht bereits jemand ein Lösung gefunden hätte

[Kurztest] 280 Slides – Keynote-Präsentationen webbased

Intentionen

Ich bin ja ein großer Freund von web-basierten Diensten, jedoch auch soweit besorgt über die ungewollte Nutzung meiner Daten, dass ich keine sensiblen Daten in solche Dienste hochlade.
So oder so war ich auf der Suche nach einem Tool, mit dem man einfach online Präsentationen zusammenschrauben, aber vor allem auch zeigen kann. Einfach, um überall auch ohne lokale Softwareinstallation und plattformübergreifend mal ein paar Folien zeigen zu können.

Da mein Leidensdruck in dem Thema nicht allzu hoch war, stieß ich eher zufällig auf 280 Slides

Was ist 280 Slides?

Platt gesagt: ein Web 2.0-Dienst.
Genauer: ein Online-Dienst, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Apples Keynote im Web abzubilden und kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Im schicken Apple-Look kommt zunächst die Startseite daher und läd in großen (englischsprachigen) Lettern zum kostenlosen Testen ein. “Testen” deshalb, weil man nicht gezwungen wird, einen Account anzulegen. Dieser wird erst erforderlich, möchte man seine eigens zusammengeklickte Präsentation speichern, ein für mich nachvollziehbares und faires Verhalten.

Und dann geht’s auch schon los:

Wollen Sie…

  • …eine neue Präsentation anlegen?
  • …eine gespeicherte Präsentation öffnen (verständlicherweise nur nach Login möglich)?
  • …eine existierende Präsentation importieren?
  • …einen Rundgang durch die Software machen?

Wir erstellen eine Präsentation

Na, für den Anfang legen wir doch erst einmal eine neue Präsentation an. Obwohl angemerkt sei, dass im Test der Import einer normalen PPT-Datei (2 Folien) reibungslos funktionierte, jedoch ca. 2 Minuten in Anspruch nahm – möglicherweise lag das aber an meiner heute etwas holprigen Netzanbindung.

Bevor wir die Folien mit jeder Menge Foo füllen können, braucht unsere Folie ein Layout. 9 Standardlayouts bietet 280 Slides von Hause aus, nicht sehr viel, für den Anfang aber ausreichend. Umgehen lässt sich diese Problematik durch den Import einer eigenen Präsentation (PPTX, PPT oder ODP ).

Nach der Wahl des Layouts kann es auch schon losgehen.

Wie man es aus anderen Tools gewöhnt ist, legt man sich neue Folien mit verschiedenen Grundlayouts an, füllt sie mit Text, hinterlegt Notizen, erstellt Form-Elemente (Shapes) und baut Bilder oder Filme ein.

Letztere Punkte bieten noch ein paar nette Features:
Per Websuche oder Bibliothek lassen sich Bilder bequem suchen und einbinden. Welche Quelle für die Websuche herangezogen wird, erschloss sich mir jedoch nicht.

Per Schieberegler regelt man die Transparenz, per Icon direkt am Objekt lässt sich selbiges drehen und wenden, Text im Format verändern und einfärben. Ganz, wie man es aus Offline-Applikationen kennt.

Hat man sich doch entschlossen, einen Account anzulegen (hierfür ist lediglich die eMail-Adresse und ein Passwort notwendig), kann man ohne die Registrierungsmail bestätigen zu müssen sofort die aktuellen Folien speichern.

Kommunikationsfreudig

Wem das reine Online-Speichern dann doch zu unsicher ist, der hat noch die Möglichkeit, seine mühsam zusammengeklicken Folien lokal zu exportieren. Angeboten werden die Formate PPTX, PPT, ODP und PDF.

Wem das noch nicht reicht, dem bietet 280 Slides noch folgende Share-Optionen, ohne jedoch auf die Social Media-Schiene zu geraten:

  • veröffentlichen über SlideShare
  • versenden einer PowerPoint-Datei per eMail
  • erstellen eines Perma-Links, bzw. Embed-Code für die Integration in Webseiten

Im Hinblick auf unterwegs gehaltene Präsentationen und die häufig gestellte Frage “Kannst Du mir die Slides mal schicken?” machen diese Features absolut Sinn und funktionieren schnell und problemlos.

Film ab!

Neben allen Features habe ich Euch den wichtigsten und grundlegendsten Punkt bislang unterschlagen: die Präsentation der Folien.

Ganz im bekannten Stil lassen sich die Folien über den Button “Present” in den Vortragsmodus versetzen und bequem per Maus oder Tastatur steuern. Im Fullscreen-Modus des Browsers fällt der Unterschied zu herkömmlicher Software im Prinzip nicht auf.

Was 280 Slides nicht kann…

Die einen hassen sie, die anderen können gar nicht genug davon bekommen: Animationen und Folienübergäng. Definitiv ein Reizthema, das für ständige Diskussionen und Würgereize sorgt.

Diesen Diskussionen entzieht sich 280 Slides ganz clever: es unterstützt sie einfach nicht.

Mich persönlich stört das wenig, aber das ist natürlich Geschmackssache.

Fazit

Für Optikfetischisten, die Wert auf Effekthascherei legen, ist dieses Tool sicher nicht empfehlenswert, soviel sollte klar sein.

Dennoch lassen sich selbstgestrickte Dateien weitestgehend schmerzfrei importieren, eine Nachbearbeitung war in meinem Test allerdings bei Umlauten notwendig, da diese nicht korrekt dargestellt wurden.

In Sachen Datensparsamkeit agieren die Anbieter (zumindest vordergründig) vorbildlich, dennoch würde ich mangels klarer Datenschutzverhältnisse auf die Verwendung sensible Daten verzichten.

Alles in allem macht 280 Slides einen guten, schlanken und stabilen Eindruck, lässt sich intuitiv bedienen und ist für unterwegs genau das Richtige.

[HTC Hero] Haben will!

Heute lauschte ich, wie regelmäßig, der Technikwürze und vernahm frohe Kunde vom Mobiltelefonmarkt. Das HTC Hero, ein Nachfolger des ursprünglichen G1 (Google Phone), schickt sich an, dem iPhone Konkurrenz zu machen. Und das zu einem Preis, der meine Maus hat kurz über den Bestell-Button zucken lassen. Für rund 470 Euro ist das HighEnd-Handy z.B. by Cyberport vorzubestellen – der Erscheinungstermin soll Ende Juli sein.

Aber zu den Fakten.

Neben den Quasi-Standards Bluetooth und WLAN bringt der Held HSDPA, A-GPS und einen digitalen Kompass mit. Das Highlight ist aber eher die Benutzeroberfläche. Die komplett neu geschriebene GUI (HTC Sense) bietet per MultiTouch und flotten Reaktionszeiten wahres iPhone-Feeling. Mehrere virtuelle Desktops machen das Android-Handy zu einem Multitalent und Bürohandy. Im Android Market finden sich, ähnlich dem iTunes Store, viele Apps, um das Telefon seinen eigenen Ansprüchen anzupassen – leider nur mit kostenlosem Google-Account.
Detailliebe zeigt sich bereits in den Demovideos. Das Wetter-Widget zum Beispiel simuliert dicke Regentropfen auf dem Display, wenn das Wetter entsprechend ist. Obendrein sorgt ein Scheibenwischer wieder für klare Sicht.

Weiterhin überzeugt die Bedienung, auch wenn ich sie noch nicht live testen konnte…das Showcase wirkt vielversprechend. Zu jedem Kontakt lassen sich direkt alle relevanten Informationen abrufen – eMails, Twitter-Nachrichten, SMS, Anrufe, Fotos…

Das weiße Modell biete neben der Lotus-Beschichtung des Displays eine zusätzliche Teflon-Beschichtung auf dem Gehäuse, was laut Chip-Praxistest die Haptik deutlich aufwertet.

Da ich mit meinem N78 von Anfang an unzufrieden bin (Bedienung, Haptik, Tasten, etc.), denke ich ja eh über ein neues Telefon nach. Das iPhone ist mir aber 1. zu teuer und 2. möchte ich nicht zu T-Mobile wechseln.
Ich habe also die leichte Hoffnung, dass das HTC Hero bis Ende des Jahres ohne Vertrag für unter 400 Euro zu haben ist – das ist es mein. :-)

Oder mag mir jemand ein Testmodell zur Verfügung stellen?

Der Fonic-Stick

Ich konnte es mir ja nicht verkneifen…nicht, wo es doch dieses Jahr auch die CeBIT geht und mein Notebook dabei sein wird.

Also bestellte ich gestern (!) bei Fonic den Surf-Stick – zu einem Einmalpreis von knapp 100 Euro. Darin enthalten sind 10 Euro Startguthaben, das man entweder versurfen oder ver-sms-en darf. Außerdem ist ein Tag surfen gratis – welchen ich gerade nutze. Denn diesen Beitrag schreibe ich auf meinem Ubuntu 9.04 inklusive Fonic-Stick.

Weiter im Text. Bereits heute(!) traf das kleine Päckchen samt Stick und SIM-Karte bei mir ein. Vorbildlich! Auch die Freischaltung der SIM-Karte auf der Fonic-Webseite klappte problemlos.
Das einzige, was mich störte war, dass mein Firefox 3 die Logindaten nicht speichern mag. Also muss ich mir meine neue Handynummer nun noch merken und immer hübsch eintippen, wenn ich beispielweise mein Guthaben online aufladen möchte.

Testweise stöpselte ich den Stick an mein Windows XP. Er wurde sauber erkannt und startete die Installation der notwendigen Software selbstständig. Nach 5 Minuten und der einmaligen Eingabe der PIN hätte ich online gehen können.

Nun stand die Herausforderung an: Stick-Installation unter Linux.

Aber auch das verlief erfreulich einfach, wenn auch nicht ganz so komfortabel wie unter Windows.

Näheres hierzu findet Ihr in diesem Forenbeitrag im Ubuntuusers-Forum.

Noch kurz etwas zu den Unterhaltskosten:

Eine Grundgebühr oder Vertragsbindung ist nicht zu entrichten und laut Fonic verfällt auch das Guthaben nicht. Für 9 Cent lassen sich auch SMS in alle Netze verschicken, was sogar bedeutend günstiger ist, als bei meinem Handy-Anbieter (kann bequem per Client geschrieben werden).
Ein normaler Surftag kostet übrigens 2,50 € und gilt von 0:00 bis 24:00 Uhr. Klassischerweise ist das, was ich nun getan habe – nämlich erst gegen 23 Uhr ins Netz zu gehen – eher dumm, da ich nun die Tagesflatrate nur eine knappe Stunde nutzen kann. Aber ich konnte einfach nicht warten… ;-) Die Geschwindigkeit ist dabei fast wie im Kabelnetz/WLAN zu Hause, ich habe also nicht zu meckern bisher…

Fazit:

Daumen hoch! Wer ab und an mal in der Weltgeschichte herumreist, nicht offline sein möchte und nicht viel zahlen will, dem sei der Fonic-Stick wärmstens empfohlen.

Aber eins noch zum Schluß: Die Werbung von Fonic geht mir total auf den Sender! Das wäre der einzige Grund gewesen, den Stick nicht zu kaufen. Aber preislich gleichwertige Angebote gibt es derzeit nicht auf dem deutschen Markt…

Dropbox. Fluch oder Segen?

Ich bin mal wieder zwiegespalten.
Heute früh las ich in der Linux User einen Artikel über den Onlinedienst Dropbox, eine Art Onlinespeicher, das mit Linux, Mac OS und Windows alle gängigen Plattformen unterstützt.
Momentan befindet sich der Dienst in einen Public Beta, bei der man 2 GByte Speicher erhält, wenn man sich anmeldet. Nach der Beta wird es wohl nur noch 1 GByte sein.

Da ich ja immer alles ausprobieren muss, habe ich mir direkt den Windows-Client installiert (es folgt auch noch die Linux-Variante), was erfreulicherweise ganz ohne Admin-Rechte funktionierte.
Recht nahtlos integriert sich der Client in die Systemumgebung und agiert schnell und unauffällig im Hintergrund. Schiebt man Dateien in den Dropbox-Ordner, werden diese automatisch ins Netz gesynct.

Und da kommen auch schon meine Bedenken hoch:
Wer garantiert mir, dass weder der Anbieter, noch sonst wer meine Daten lesen kann?
Laut Linux User verschlüsselt Dropbox die Daten vor dem Upload, so dass zumindest der Transfer sicher ist. Gut. Doch besteht derzeit noch keine Möglichkeit, die Daten mit einem eigenen Schlüssel zu versehen, so dass die Jungs und Mädels von Dropbox theoretisch meine Daten lesen können.
Und das hält mich momentan noch davon ab, private, unverschlüsselte Daten dort hochzuladen…

Da kommt mir aber eine Idee…wie wäre es, die Daten per TrueCrypt in einer verschlüsselten Partition zu verschlüsseln und dann bei Dropbox hochzuladen…

Ich bin mal eben weg…ich muss da was testen. ;-)

Neues von Gnome 2.24

Wie TecChannel heute berichtet, gibt es sowohl gute, als auch schlechte Nachrichten von der angekündigten Gnome-Version 2.24.

In der Roadmap kündigten die Entwickler an, dass es drei weitere Tools in die neue Release schaffen werden. Empathy, Project Hamster und PolicyKit.

Empathy ist eine umfangreiche IM-Widgetsammlung, die unter anderem die Integration in den Desktop verstärken soll.

Project Hamster hätte ich gerne in einer Windows-Version, um es im Büro nutzen zu können. Denn Project Hamster misst die verbrauchte Arbeitszeit für selbstdefinierbare Themen. In nennen Balkendiagrammen lassen sich die Zeiten später auswerten. Für den Privatbereich also eher ungebräuchlich – wer möchte meinen Arbeitgeber davon überzeugen, Linux als Standard zu benutzen? :-)

Mit PolicyKit lassen sich regelbasierte Rechte an Anwender vergeben, dessen Nutzen sich bei Privatanwendern auch eher im Rahmen hält.

Erst für die Version 2.26 angekündigt sind nun aber doch Conduit und WebKit. Gerade um Conduit tut es mir sehr leid, da ich noch immer auf der Suche nach einem zuverlässigen, am besten vollautomatischen und benutzerfreundlichen Syncronisationstool bin, das mir nicht nur meine Dateien, sondern auch Kontakte, eMails und Kalendereinträge abgleicht. Ob das Sync-Tool Conduit dies zu leisten vermag, wird sich zeigen…die Screenshots stimmen mich aber positiv. Da sich Conduit schon jetzt per Paketverwaltung nachinstallieren lässt, werde ich es direkt mal einem Testlauf unterziehen.

Mit WebKit, einer Open-Source-Browser-Engine kann ich persönlich wiederum nicht viel anfangen. Ich vermute, sie wird ihren Dienst in Zukunft unsichtbar unter der Gnome-Haube verrichten…

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Zoundry Raven – Blogging mal anders

Ich berichtete bei Zeiten über die doch eher lausige Funktionsfähigkeit von WordPress auf meinem Webspace. Der WYSIWYG-Editor verweigert seinen Dienst und deutsche Lokalisierung ist ebenfalls – freundlich ausgedrückt – lückenhaft (was aber offenbar an meinem Webspace liegt).

Da kam mir ein Tool namens Zoundry Raven gerade recht.

Das Windows-Tool bietet die Möglichkeit, offline Blogeinträge in einem komfortablen WYSIWYG-Editor zu verfassen und dann auf einen oder mehrere Blogs zu posten.
Der Rabe unterstützt dabei vielerlei Blogsysteme, eine Liste darüber konnte ich allerdings nicht finden. Ledglich folgender Screenshot zeigt die offenbar unterstützten Bloggingsysteme:

zoundry_raven_blogsysteme.jpg

Wer mir alle Namen der Bloggingsysteme nennen kann, bekommt ein Fleißkärtchen von mir. :-)

Was mich besondern glücklich stimmte, war die Tatsache, dass sich Zoundry Raven auch als Portable App, also als portable Applikation installieren lässt.
Das ist besonders für solche Rechner praktisch, die über keine Administrationsrechte verfügen oder aber für mobile Zeitgenossen, die gerne alle wichtigen Programme auf einem USB-Stick in der Hosentasche mit sich tragen.

Zunächst trübte die englische GUI das Gesamtbild ein wenig, die sich aber offenbar auf Deutsch umrüsten lässt. Hinzu kommt noch eine optionale Rechtschreibprüfung, die bei der Aktivierung im Konfigurationsmenü automatisch aus dem Internet heruntergeladen und installiert wird.

Mit diesem netten, kleinen Editor lassen sich also nicht nur schnell und komfortable Blogposts erstellen, sondern diese werden auch in einer Art Baumstruktur nebst Tags und Kategorie verwaltet.

Mein Fazit:

Daumen hoch und Runterlad-Befehl!

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