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	<description>Alles wird gut!</description>
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		<title>Liquid Company &#8211; Liquid Democracy in Unternehmen</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 13:42:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>2b</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratische Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Demokratie und Wirtschaftsunternehmen &#8211; zwei scheinbare Gegensätze, die in der Realität oft konträr laufen. Vor einiger Zeit verfasste ich einige Gedanken zum Thema &#8220;Demokratische Unternehmen&#8220;, deren nächste Kapitel in den kommenden Tagen hier erscheinen werden. Seit der Verfassung des Textes ist etwas ein Jahr ins Land gegangen und einiges hat sich seit dem getan. Mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Demokratie und Wirtschaftsunternehmen &#8211; zwei scheinbare Gegensätze, die in der Realität oft konträr laufen. Vor einiger Zeit verfasste ich einige Gedanken zum Thema &#8220;<a href="http://www.it-fsinn.de/tag/demokratische-unternehmen/">Demokratische Unternehmen</a>&#8220;, deren nächste Kapitel in den kommenden Tagen hier erscheinen werden. Seit der Verfassung des Textes ist etwas ein Jahr ins Land gegangen und einiges hat sich seit dem getan. Mit <a href="https://lqfb.piratenpartei.de/">Liquid Feedback</a> stellte die <a href="http://www.piratenpartei.de/">Piratenpartei </a>ein Tool für basisdemokratische und hochgradig flexible Meinungsbildung und Entscheidungsfindung vor, das jedoch nicht nur für Parteien interessant ist. Grund genug, im Rahmen meiner Betrachtungen einen Blick über den Tellerrand zu wagen&#8230;</p>
<h3><span id="more-1439"></span>Was ist Liquid Democracy?</h3>
<p>Unter Liquid Democracy versteht man im Allgemeinen eine <strong>Mischform </strong>zwischen direkter und indirekter Demokratie. Während bei der indirekten Demokratie über regelmäßig Wahlen Delegierte gewählt werden, die wiederum über politische Themen entscheiden, geht die direkte Demokratie den umgekehrten Weg. Hier ist jeder einzelne direkt ins politische System integriert und kann direkt entscheiden und abstimmen.</p>
<p>Das Problem <strong>indirekter Demokratie</strong> ist zumeist eine unzureichende Vertretung der Interessen des Einzelnen, teils mangels Alternativen, teils aufgrund der langen Wahlperioden. Eine direkte Reaktion durch Stimmentzug und -gabe ist nicht möglich. Ein Gefühl der Machtlosigkeit gegenüber den Volksvertretern ist die Folge.</p>
<p>Die <strong>direkte Demokratie</strong> ist in diesem Punkt deutlich flexibler und basisdemokratischer. In der Praxis scheitert dieser Ansatz jedoch häufig an mangelndem Interesse oder Fachwissen, um über ein Thema abzustimmen.</p>
<p>Oder um es salopp zu formulieren:<br />
Wer hat schon Zeit, Lust und das Wissen, jeden Tag über zig Bundes-, Landes- und Kommunalthemen zu entscheiden und seine Stimme kundzutun?</p>
<p>Genau die <strong>Diskrepanz zwischen beiden Systemen</strong> versucht das Prinzip der Liquid Democracy zu lösen, bzw. die Vorteile beider Systeme zu vereinen.</p>
<p>Jeder Teilnehmer ist in diesem System in der Lage, <strong>beliebig</strong> zu <strong>entscheiden</strong>, wie intensiv er über Themen abstimmen und sich beteiligen möchte und kann diese Partizipation jederzeit ändern. Durch ein <strong>Delegationssystem</strong>, das aufgrund der in <strong>Echtzeit</strong> laufenden Prozesse nur mittels eines IT-Systems effektiv umsetzbar ist, kann die eigene Stimme an jemanden delegiert werden, der mutmaßlich über mehr Kompetenz zu einem Thema oder einzelnen Anträgen verfügt. Darüber hinaus kann diese Delegation jederzeit wieder entzogen werden, wodurch sich sehr flexible und dynamische (liquide) Entscheidungsprozesse entwickeln.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Zur Verdeutlichung sei ein kurzes Beispiel angeführt:</span></p>
<p>Ich persönlich kenne mich am besten mit Computer-Themen aus und interessiere mich außerdem für Datenschutz und alles was damit zu tun hat. Steuerpolitik ist zwar ein wichtiges Themenfeld, jedoch kenne ich mich dort absolut nicht aus.<br />
In einem Liquid Democracy System, wie Liquid Feedback es ist, kann ich mich nun also selber intensiv mit IT-Themen befassen, selber Anträge stellen und aktiv mitdiskutieren. Auf beim Datenschutz engagiere ich mich aktiv und stimme immer fleißig zu den anfallenden Themen ab. Bei der Steuerpolitik kenne ich jemanden, der sich damit beruflich befasst und ein absoluter Experte und in meinen Augen kompetent ist. Also delegiere ich ihm meine Stimme für alle Steuerthemen, so dass er bei Abstimmungen mit meiner Unterstützung abstimmt &#8211; quasi für 2.</p>
<p>Sollte mir seine Meinung nun plötzlich so gar nicht mehr gefallen, da ich mich in die Steuerpolitik eingelesen habe, entziehe ich schnell wieder meine Delegation und stimme so, wie es meiner Meinung nach richtig ist.</p>
<h3>Wie funktioniert Liquid Feedback (LF)?</h3>
<p>Wie bereits erwähnt, ist <strong>Liquid Feedback</strong> nur <strong>eine von vielen</strong> (möglichen) softwaretechnischen Inkarnationen von Liquid Democracy (am Ende des Artikel findet Ihr eine <strong>Liste mit weiteren LD-Tools</strong>). Für diese Betrachtung soll ob meiner bisherigen Erfahrungen jedoch Liquid Feedback als Objekt der Begierde herhalten.</p>
<p>Nach der Anmeldung (in diesem Fall nur für Mitglieder der Piratenpartei) am LF-System erwartet den Benutzer eine bislang schlichte Oberfläche, die neben den üblichen Profilpflegefunktionen eben den LD-Teil beinhaltet. In einer tabellarischen Ansicht sind zahlreiche Themenkomplexe aufrufbar, neben diesen ein breites Zahlenwerk über den aktuellen Stand der Anträge informiert. Anträge, also jegliche Arten von Ideen und Vorschlägen, werden dabei anhand von folgenden <strong>Status</strong> unterschieden:</p>
<ul>
<li>neu</li>
<li>Diskussion</li>
<li>eingefroren</li>
<li>Abstimmung</li>
<li>abgeschlossen</li>
<li>abgebrochen</li>
</ul>
<p>Der demokratische Prozess beginnt also mit einem neuen Antrag, der von allen interessierten Personen unterstützt werden kann &#8211; man wird zum <strong>Unterstützer</strong>. Außerdem lassen sich Anregungen zum Antrag erstellen und über dessen Sinnhaftigkeit abstimmen. Tut man dies, so wird man zum <strong>potenziellen Unterstützer</strong> &#8211; für mein Verständnis eine fragwürdige Wortwahl.</p>
<p>Erfüllt ein Antrag nun ein 10%iges <strong>Quorum</strong>, kommt er in den nächsten Status, anderfalls wird er abgebrochen, da er offenbar nicht über genug Rückhalt verfügt. Zwar lässt sich keine explizite &#8220;Nicht-Unterstützung&#8221; für einen Antrag hinterlegen, dieses Vorgehen hat aber den Vorteil, dass die allseits bekannten Trolle nicht grundsätzlich gegen jeden Antrag stimmen und somit den demokratischen Prozess stören können.</p>
<p>Aufgrund der Anregungen und der Diskussionen in der Diskussionsphase kann der Autor eines Antrags selbigen <strong>nach Gusto verbessern</strong>, um eine größere Unterstützung zu erhalten.</p>
<p>Nach einigen Zwischenschritten gelangt ein Antrag also nun irgendwann in die Abstimmung. Der Antragstext wurde verbessert, überdacht und steht nun der interessierten Wählerschaft zur Wahl. Wer sich nun dazu berufen fühlt, seine Stimme zu einem Thema abzugeben, kann in diesem Schritt zwischen den Optionen <strong>Zustimmung</strong>, <strong>Neutral</strong> und <strong>Ablehnung</strong> wählen. Je nach Wahlergebnis &#8211; die Frist für die Abstimmung ist natürlich begrenzt &#8211; wird ein Antrag umgesetzt oder abgelehnt.</p>
<p>Soweit der <strong>grobe Ablauf </strong>von LF. Das System bietet noch viele <strong>weitere Details und Funktionen</strong>, die für diese Betrachtung jedoch weniger relevant sind. Daher sei es vorerst hierbei belassen.</p>
<h3>Liquid Company &#8211; ein zukunftsfähiges Konzept?</h3>
<h4>Gedankenspiele</h4>
<p>Als Angestellter und angehender Selbstständiger habe ich mir schon häufiger ein demokratischeres Umfeld im Unternehmen gewünscht. Zu häufig erreichen mich Weisungen &#8220;von oben&#8221;, die auf meiner Hierarchie-Ebene niemand nachvollziehen kann, da sie jeglichem Praxisbezug widerspricht.</p>
<p><strong>Doch: </strong>jemand wird diese Entscheidung (hoffentlich) nicht leichtfertig und ohne Sinn getroffen haben. Allerdings offenbart sich genau hier der Knackpunkt: mangelnde Informationen, mutmaßlich auf beiden Seiten, die allenthalber zu Unmut und Demotivation zu führen vermag.<br />
Ggf. wäre die Entscheidung auf höherer Ebene anders ausgefallen &#8220;hätte man mal jemanden von der Basis gefragt&#8221;. Genauso erscheinen vorerst unsinnige Entscheidungen in einem globalen Kontext mit mehr Informationen möglicherweise sinnig.</p>
<p>Als <strong>Kernproblem </strong>nehmen wir also die an sich <strong>Hierarchie</strong>.</p>
<p>Mit dieser Grundannahme bewaffnet suchen wir nach ihrem <strong>Gegenteil</strong>, um ein Alternativkonzept konstruieren zu können.</p>
<p>Das Gegenteil der Hierarchie ist die <strong><a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Heterarchie">Heterarchie</a></strong>. Alle Organisationseinheiten, in unserem Fall die Mitarbeiter, sind <strong>gleichberechtigt </strong>und stehen auf der <strong>selben Stufe</strong>. Genauer betrachtet gibt es damit keine Stufen mehr.</p>
<p>Fragen, die sich mir nun stellen:</p>
<ol>
<li>Wie könnte ein heterarchisch organisiertes Unternehmen aussehen und sich selber organisieren?</li>
<li>Kann ein solches Prinzip funktionieren, ohne im Chaos aufzugehen?</li>
</ol>
<p>Meine inituitive Antwort auf letztere Frage, die im Weiteren kritisch zu beleuchten ist, lautet: <strong>Ja</strong>, gänzlich ohne gewisse Strukturen kommen Ansammlungen von Menschen jedoch nicht zurecht<strong>. </strong></p>
<p>Frage 1 ist weniger einfach zu beantworten doch kommt genau hier Liquid Democracy ins Spiel und bildet den kleinen gemeinsamen Nenner, die Basis, in der das Unternehmen verwurzelt ist.<br />
Neben Liquid Democracy sind einige Grundvoraussetzungen zu verankern, an die sich alle Unternehmensmitglieder zu halten haben, damit das System funktionieren kann:</p>
<ol>
<li><strong>Meinungsfreiheit</strong><br />
Jeder Mitarbeit hat das Recht, sich frei zu allen Themen des Unternehmens zu äußern, sofern dies nicht gegen geltendes Recht verstößt.</li>
<li><strong>Stimmgleichheit</strong><br />
Jede Stimme hat bei Abstimmungen das gleiche Gewicht.</li>
<li><strong>Zielorientierung</strong><br />
Langfristige wie kurzfristige Ziele sind für Unternehmen sehr wichtig, um erfolgreich und zielgerichtet agieren zu können. Was häufig als Vision beschrieben wird ist daher auf demokratischem Wege auch hier zu ermitteln und stets dem Status anzupassen.</li>
<li><strong>Delegation<br />
</strong>Stimmen können für global, zu einzelnen Themen oder Themenkomplexen abgetreten und zurückgezogen werden. Dies soll die Bündelung von Kompetenzträgern zu bestimmen Themen gewährleisten.</li>
<li><strong>Fristen</strong><br />
Um sich nicht in Themen zu verrennen, sind Fristen für Abstimmungen zu setzen. Wird dann keine Lösung gefunden, wird das Thema nicht weiter verfolgt.</li>
<li><strong>Transparenz</strong><br />
Informationen zu allen relevanten Themen sind transparent für alle einsehbar in einem IT-System abzulegen.</li>
<li><strong>Keine Ausnahmen</strong><br />
Auch Fälle, die typischerweise von der Firmenleitung hinter verschlossenen Türen besprochen werden (Entlassungen, etc.) werden demokratisch abgehandelt. Es gibt keine Ausnahmen, es sei denn, ein gemeinschaftlicher Beschluss bildet hierfür explizit eine geschlossene Gruppe.</li>
<li><strong>Vertrauen</strong><br />
Gute und kreative Arbeit kann nur in einem vertrauensvollen Umfeld gelingen und ist als hohes Gut anzustreben.</li>
</ol>
<p>Insbesondere die <strong>Punkte 6 und 7</strong> sind naturgemäß systemkritisch, da zum Teil hochgradig emotional geladen diskutiert wird. Die Gefahr einer Spaltung der Mitarbeiter ist nicht von der Hand zu weisen, die auch eine offene Kommunikation nicht vermeiden kann.</p>
<p>Als Beispiel nehmen wir eine <strong>demokratisch beschlossene Entlassung</strong> von Kollege XY an. Nach dem Wahlgang bricht für ihn eine Welt zusammen und die Nachvollziehbarkeit der Wahl führt zu Hasstiraden gegen Kollegen. Das Bild ließe sich beliebig weiterzeichnen.</p>
<p>Daher erscheint die <strong>Bildung temporärer Hierarchien</strong>, also gewissen Arbeitsgruppen, die sich zu bestimmten Themen zusammensetzten, um Ergebnisse auszuarbeiten, sinnvoll.<br />
Bleiben wir beim Beispiel der Rationalisierung. Um Ungerechtigkeiten durch persönliche Zu- und Abneigungen einzudämmen, kommt hier die Anonymisierung von Personen ins Spiel. Anhand gewisser (teil-)anonymer Attribute (z.B. Alter, Familienstand, Ausbildung, etc.) sollten hier Entscheidungen getroffen werden.</p>
<p>Der Bildung von Arbeitsgruppen steht die bereits genannte <strong>gewählte Entscheidung</strong> gegenüber, die gerade bei kleinen Organisationen sicher zu praktischen Problemen führt. Bei größeren Organisationen ab 100 bis 200 Personen besteht jedoch die Chance auf die Nutzung der Intelligenz der Masse. Eine große Menge von Mitarbeitern wägt eine Entscheidung ab und nähert sich somit erfahrungsgemäß dem optimalen Ergebnis erstaunlich gut an.<br />
Das Ergebnis sollten also die für die Organisationen besten Entscheidungen sein &#8211; fatale Managemententscheidungen gehörten der Vergangenheit an.</p>
<p>Da ich an diesem Punkt <strong>keine eindeutige Antwort </strong>auf dieses Problem zu finden vermag und grundsätzlich das Prinzip &#8220;probieren geht über studieren&#8221; verfolge, stelle ich diesen Punkt für den <strong>Praxistest </strong>in den Raum und gehe davon aus, dass eine liquide Organisation mit selbstverantwortlich handelnen Akteuren eine praxistaugliche Lösung finden kann.</p>
<h4>Planspiele</h4>
<p>Mit theoretischen Betrachtungen tue ich mich immer etwas schwer. Daher konstruiere ich gerne <strong>praktische Beispiele</strong> und überprüfe daran meine vorangegangen Annahmen. Treten Schwierigkeiten mit eben jenen auf, so bedarf es einer Anpassung&#8230;in meinem Zuhause, der Softwareentwicklung, schimpf sich dieses von mir bevorzugte Vorgehen <strong>Prototyping</strong>.</p>
<p>Um ein Beispiel aus der Praxis zu nehmen, werde ich meine folgenden Überlegungen um das junge Start-Up <a href="http://www.peoplesource.de/">Peoplesource</a> ranken lassen, an dem ich maßgeblich an der Softwareentwicklung beteiligt bin und mit zwei Mitstreitern HR-Software an den Markt bringe.</p>
<p><strong>Peoplesource &#8211; a liquid company!</strong></p>
<p>Gestartet ist unsere kleine, hochgradig virualisierte Organisation mit drei Leutchen, die sich über West- und Mitteldeutschland verstreuen und weitestgehend über das Internet kommunizieren, aus einer fixen Idee, HR-Software zu vertreiben und es, natürlich, besser zu machen, als das, was so auf dem Markt ist.</p>
<p>Recht früh kristallisierte sich neben anderen eine gemeinsame Vision heraus: <strong>Gleichberechtigung und Selbstverantwortlichkeit. </strong>Zu sehr störten uns streng hierarchische Organisationen, die mir nicht zuletzt durch meine Bundesbundeswehrzeit zuwider sind.</p>
<p><strong>Instrumente</strong></p>
<p>Aufgrund dieser Umstände entwickelte sich neben der Geschäftsidee sehr schnell ein <strong>virtuelles Zuhause</strong>, dass es uns ermöglichte, <strong>flexibel und vollkommen gleichberechtigt</strong> kommunizieren und entscheiden zu können. Als erstes etablierten wir einen <strong>Wiki</strong>, um gemeinsame Erkenntnisse und Diskussionen festhalten zu können. Zudem ermöglicht es bis heute, <strong>zeit- und ortsiunabhängig</strong> über Themen zu diskutieren und Entscheidungen zu finden.</p>
<p>Als weitere interne Kommunikationsplattform konnte sich der Twitter-Klon <a href="http://www.yammer.com/"><strong>Yammer</strong></a><strong> </strong>durchsetzen, über den kurz und knapp Nachrichten getauscht werden können, ohne gleich eine eMail verfassen zu müssen, welche selbstverständlich auch eine wichtige Rolle in unserer Kommunikation spielt.</p>
<p>Also <strong>Google Wave</strong> in seiner Beta-Phase das Licht der Welt erblickte, testeten wir kurzerhand die Praxistauglichkeit für unsere Wecke, ließen es bald jedoch wieder sein, da die Bedienung<strong> zu hakelig</strong> und die Informationen zu unorganisiert abgelegt wurden. Für direkten Kontakt erwiesen sich das <strong>Telefon und Instant Messanger</strong> wie ICQ oder Skype als die besten Wege der Kommunikation.</p>
<p>Obwohl wir uns nun schon seit Jahren kennen, sei kurz angemerkt, dass wir uns bislang im realen Leben <strong>noch niemals getroffen</strong> haben. Für diesen Umstand wurde ich von Außenstehenden bereits mehrfach schräg angeschaut und kritisiert, habe selber jedoch dadurch in der Praxis noch <strong>keine ernsthaften Nachteile</strong> erkennen können. Ich bin davon überzeugt, dass die <strong>heutige Technik genug Möglichkeiten</strong> bietet, auch ohne physische Präsenz Auge in Auge effizient miteinander zu kommunizieren zu können.</p>
<p>Aufgrund unserer verschiedenen Ausbildungen und Kenntnisse war die <strong>Rollenverteilung </strong>im Prinzip von Beginn an gesetzt. Die Kollegen bekamen von mir den <strong>BWL-Stempel</strong>, die Details teilten sie untereinander auf. Ich stellte mich sogleich in die <strong>IT-Ecke </strong>und kümmerte mich um den Technikkram.</p>
<p>Maßgebliche Entscheidungen wurden dennoch <strong>grundsätzlich in Absprache</strong> mit den anderen getroffen, Rückmeldungen eingeholt und Verbesserungsvorschläge umgesetzt. Ein Konzept, das bei dieser Personenzahl flüssig und problemlos funktioniert. Gegenseitiger Respekt vor dem Gegenüber und dessen Kenntnissen schufen ein <strong>Grundvertrauen</strong>, das ich für eine solche virtuelle Zusammenarbeit für elementar halte.</p>
<p><strong>Tools </strong>für die Implementierung von Liquid Democracy nutzen wir derzeit noch nicht, da Entscheidungen auch sehr zeitnah über anderen Medien getroffen werden können. Für derart kleine Gruppen sind die (mir bekannten) existierenden Tools überdimensioniert, da sie <strong>nicht sauber auf kleine Gruppen skalieren</strong>.</p>
<p><strong>Etablierung des Konzeptes</strong></p>
<p>Bei der Entstehung dieses Textes stellte sich nochmals heraus, wie <strong>hochgradig motiviert</strong> wir sind, Peoplesource als  Liquid Company zu gestalten. Dank eines Startes bei Null bieten sich erfreulicherweise auch <strong>jeglich Freiheiten</strong> hierfür. Dies bedarf der Festsetzung bislang unausgesprochen geltender Regeln und Visionen, der Etablierung eines Tools, das auch kleine Gruppen abzubilden vermag und einer Menge Gedanken über die Zukunft.</p>
<p>Besonders heiß brennt mir die Frage nach weiteren Mitarbeitern unter den Nägeln. Als Liquid Company ist ein neues Mitglied des Unternehmens per Definition automatisch voll stimmberechtigt, so dass sich Werte, Ziele und Visionen gerade im frühen Stadium dramatisch ändern können.</p>
<p>Doch genau diesem Punkt messe ich<strong> ungemeine Bedeutung</strong> zu und halte ihn für hochgradig spannend. Andere Erfahrungen bringen andere Ansichten mit sich, die <strong>Konfliktpotential </strong>in sich bergen, doch richtig kanalisiert zu kreativen Hochleistungen führen können. Ziel soll hier die <strong>Vermeidung von geistigen Einbahnstraßen</strong> sein, das <strong>stete Aufbrechen und Hinterfragen des Bestehenden</strong> und vor allem das Erlaubtsein &#8220;anderer&#8221; Gedanken.</p>
<p><strong>Gedankenexperimente</strong></p>
<p>Kurzer Schwenk in die <strong>Abgestelltengegenwart</strong>:<br />
Seit Jahren erfahre ich bei meinem Arbeitgeber <strong>Ablehnung neuer Ideen</strong> und Technologien. Über die Zeit haben sich Strukturen gebildet, die von außen betrachtet jedoch einer Frischzellenkur bedürfen. Neue Ideen fallen selten auf fruchtbaren Boden, vieles erinnert an die <strong>Gedankenverbrecher </strong>ausdem Meisterwerk &#8220;1984&#8243;. Es gilt das Prinzip &#8220;Steter Tropfen höhlt den Stein&#8221;, ein nervenzehrendes Arbeiten, das Innovationen verhindert und die Mitarbeitermotivation mindert.<br />
Ein kürzlich gehörtes Interview mit Mitbürgern aus der <strong>ehemaligen DDR</strong> zeigte mir eine gewisse Parallele zur DDR, wo persönlichem Engagement der Erzählung nach ebenfalls mit Ignoranz und Mißmut begegnet wurde. Ich persönlich fühle mich nach der x-ten abwiegelnd kommentierten Ideen mehr und mehr wie eine <strong>vertrocknende Pflanze</strong>, die mehr und mehr der eigenen Energie beraubt wird.</p>
<p>Liquid Democracy und Liquid Company stellen ein <strong>Gegengewicht </strong>dar, das einen Teil der Arbeitswelt demokratisieren kann. Frei nach der Methode des Brainstormings sind <strong>Ideen </strong>das, was das<strong> System befeuert</strong> und am Leben hält. Fort von heroischen, diktaturähnlichen Organisationen hin zu demokratisierten Gemeinschaften, die an einem <strong>gemeinsamen Ziel</strong> arbeiten. Ein Ziel, das auch hierarchisch organisierte Unternehmen mit &#8220;Visionen &amp; Werten&#8221; zu verfolgen versucht, was aufgrund der diktatorischen Struktur etwas <strong>unbeholfen </strong>wirkt.</p>
<p><strong>Quo vadis, Peoplesource?</strong></p>
<p>Als Existenzgründer möchten wir Peoplesource-r uns und unseren Mit-Arbeitern (ein ursprünglich sehr demokratisches Wort) <strong>Freiheiten </strong>für die <strong>Mitgestaltung </strong>und <strong>persönliche Entfaltun</strong>g bieten. Die Meinung und die Kenntnisse aller spielen dabei eine wichtige Rolle. Dynamische und transparente Entscheidungsprozesse sollen dabei die Organisation als solche tragen und langfristig auch ihren Kurs bestimmen.</p>
<p>Ob all dies in der Praxis, gerade mit vielen Mitarbeitern, funktioniert ist erst auszutesten. Zweifelsohne ist ein <strong>Umdenken </strong>notwendig, neue Wege sind zu beschreiten und bisher unvorhergesehene Hindernisse zu umschiffen, doch halten wir dieses Konzept für zukunftsweisend und hierarchisch-monolitische Unternehmen für veraltet und unflexibel.</p>
<h3>Pro oder doch eher Contra?</h3>
<p>In dieser &#8211; zugegeben überzeugungsgeschuldteten &#8211; Betrachtung ist ein Überschuss auf der Pro-Seite zu erkennen. Neben dem Wunsch der Demokratisierung von Unternehmen zielt das Konzept der Liquid Company vor allem auf die <strong>Motivation </strong>der Mitarbeiter und die Nutzung der <strong>Potentiale </strong>unterschiedlichen Ansichten und <strong>Kenntnisse</strong>. Zudem ist eine<strong> temporäre Bündelung</strong> von Kompetenzen zu erwarten, die bisher in starren Abteilungen abgebildet wurden, in Liquid Companies aber eher als <strong>Projektgruppen </strong>zu verstehen sind, die durch Abstimmungen gebildet werden.</p>
<p>Negativ zu sehen sind sicher Fragen hinsichtlich sozialkritischer Themen, wie beispielsweise <strong>Kündigungen oder Gehälter</strong>. Die Frage, wie weit ein solches demokratisches Prinzip gehen sollte, ist in der Theorie nur schwer zu beantworten, wirft jedoch Zweifel auf und bedarf <strong>praxisnaher </strong>Klärung.</p>
<p>Letztlich ist das Konzept maßgeblich von den beteiligten Personen und deren Beiteiligung am System Liquid Company abhängig und kann durch &#8220;Trolle&#8221; gerade in kleiner Organisation viel Schaden anrichten.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Trotz aller <strong>Bedenken </strong>und dank einem <strong>gewissen Maß notwendigem Idealismuses</strong> scheinen Liquid Companies <strong>realisierbar </strong>zu sein, was jedoch einer umfangreichen Definition und vor allem klaren und ehrlichen Kommunikation zwischen allen Beteiligten bedarf.</p>
<p>Kurzum: einen Versuch ist es wert!</p>
<h3>Anhängsel: Tools</h3>
<ul>
<li><a href="https://lqfb.piratenpartei.de/">Liquid Feedback</a></li>
<li><a href="http://wiki.liqd.net/Adhocracy">Adhocracy</a></li>
<li><a href="http://zelea.com/project/votorola/home.xht">Votorola</a></li>
<li><a href="http://liquidizer.eu/">Liquidizer</a></li>
<li><a href="http://wiki.liqd.net/Benutzer:Thomas_von_der_Elbe/Software-Vergleich">Vergleich von 16 LD-Tools</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>[Demokratische Unternehmen] Teil 3 – Das Ziel</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 08:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>2b</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratische Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich in Teil 2 die Motivation dieser Abhandlung etwas beleuchtet habe, widme ich mich heute kurz und bündig dem Ziel der selben. Ziel dieser Betrachtung soll das Finden einer Antwort sein. Eine Antwort auf die gestellten Fragen und darauf, wie ein demokratischen Unternehmen aussehen könnte. Ein Ansatz könnte sein, wichtige Entscheidungen von allen Mitarbeitern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich in <a href="http://www.it-fsinn.de/2010/08/demokratische-unternehmen-teil-2-die-motivation/">Teil 2</a> die Motivation dieser Abhandlung etwas beleuchtet habe, widme ich mich heute kurz und bündig dem Ziel der selben.</p>
<p>Ziel dieser Betrachtung soll das Finden einer Antwort sein. Eine Antwort auf die gestellten Fragen und darauf, wie ein demokratischen Unternehmen aussehen könnte.</p>
<p>Ein Ansatz könnte sein, wichtige Entscheidungen von allen Mitarbeitern abstimmen zu lassen. Ein zweiter Ansatz wäre der Abbau von Strukturen, hin zu temporär gebildeten lockeren Einheiten, in denen gearbeitet wird. Stehen Entscheidungen an, werden diese von allen Mitarbeitern getroffen, was jedoch einen immensen Informationsfluss voraussetzt, um geeignete Resultate zu erreichen.</p>
<p>Der folgende Abschnitt „Die Suche nach einer Antwort“ beschäftigt sich primär mit dem Abwägen von Argumenten, dem Aufbau von Beispielszenarien und deren Praxistauglichkeit. Das Entscheiden für Pro und Contra und das Springen zwischen Thesen und Ideen spiegelt die Gedankengänge des Autors wider und resultiert abschließend in einem Fazit und hoffentlich der einen oder anderen Antwort&#8230;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>[Demokratische Unternehmen] Teil 2 &#8211; Die Motivation</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 20:21:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>2b</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratische Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Schrecken stellte ich nach einem Kommentar auf Teil 1 der &#8220;Demokratische Unternehmen&#8221;-Reihe Schluss war, obwohl die Texte sein langer Zeit auf meiner Platte ruhen. In der nächten Zeit werde ich meine Gedanken und Texte noch einmal kritisch überarbeiten, denn in den letzten Wochen hat sich möglicherweise großes angekündigt. Mit LiquidFeedback, einer web-basierten Softwareimplementierung des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Schrecken stellte ich nach einem Kommentar auf Teil 1 der &#8220;Demokratische Unternehmen&#8221;-Reihe Schluss war, obwohl die Texte sein langer Zeit auf meiner Platte ruhen. In der nächten Zeit werde ich meine Gedanken und Texte noch einmal kritisch überarbeiten, denn in den letzten Wochen hat sich möglicherweise großes angekündigt. Mit LiquidFeedback, einer web-basierten Softwareimplementierung des Liquid Democracy Verfahrens ist ein Tool bei der Piratenpartei an den Start gegangen, das in meinen ersten Gedanken auch die moderne Unternehmenführung umkrempeln und vor allem das Thema &#8220;Demokratische Unternehmen&#8221; befruchten könnte. Dazu aber bald mehr.</p>
<p>Als Vorgeschmack gibt&#8217;s heute Teil 2, die Motivation hinter dem Ganzen.</p>
<p><span id="more-1442"></span></p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		H1 { margin-bottom: 0.21cm } 		H1.western { font-family: "Verdana"; font-size: 16pt } 		H1.cjk { font-family: "DejaVu Sans"; font-size: 16pt } 		H1.ctl { font-family: "Tahoma"; font-size: 16pt } --></p>
<p><strong>Die Motivation</strong></p>
<p>Warum mit Traditionen und alten Machtverhältnissen in Unternehmen brechen, wenn diese selbst ernannten Global Player doch Millionen und Abermillionen Gewinn abwerfen?</p>
<p>(M)eine Antwort lautet: <strong>Lebensqualität</strong>.</p>
<p>Klingt auf den ersten Blick komisch, doch schauen wir einmal genauer hin.</p>
<p>Stark hierarchisch geführte Unternehmen gleichen tendenziell totalitären Regimen, in denen unliebsame Mitarbeiter über kurz oder lang vor die Tür gesetzt werden und die soziale Verpflichtung dem Menschen an sich gegenüber schon einmal in Vergessenheit gerät, wenn dicke Renditen winken.</p>
<p>Diese Haltung schadet nicht nur den Mitarbeitern, die ob solcher Behandlung oft verunsichert, verärgert und unmotiviert morgens ihren Zweitwohnsitz betreten. Darüber täuschen auch kleine Pflaster wie Gehaltserhöhungen oder Gratis-Eis bei 30°C im Schatten nicht hinweg. Nette Gesten, die das Gesamtkonzept der – provokativ gesagt – modernen Sklavenhaltung nicht gänzlich zu überdecken in der Lage sind.</p>
<p>Es liegt also auf der Hand, dass unter mangelnder Motivation nicht zuletzt die Jahresbilanz leidet, was wiederum hektische Betriebsamkeit in den oberen Führungsebenen hervorruft. Meist mit der Folge verringerten Personals.</p>
<p>Betrachten wir in diesem Kontext den Mitarbeiter, den Menschen, der mit all diesen Probleme tagtäglich konfrontiert wird, sind Existenzängste, Ärger, Stress und nicht zuletzt gesundheitliche Beeinträchtigungen nicht weiter verwunderlich. Gerade in der aufstrebenden IT-Branche fühlt sich das Burn-Out-Syndrom, gekoppelt mit Depressionen, in wachsendem Maße heimisch.</p>
<p>Fernab von Unternehmensbilanzen und Dividenden leidet vor allem der Mensch unter den genannten Faktoren, womit sich der Kreis zur Lebensqualität schließt.</p>
<p>Die weiteren gesamtwirtschaftlichen Folgen beleuchten wir an dieser Stelle absichtlich nicht, da es den Rahmen dieser Abhandlung sprengen würde. Als Stichwort sei nur kurz das Gesundheitswesen und die daran gekoppelten Krankenversicherungen genannt.</p>
<p>Fassen wir auch hier die Motivation in einer Frage kurz zusammen:</p>
<p><em>Ist es möglich, die allgemeine Lebensqualität durch eine Verbesserung der Arbeitssituation im qualitativen Sinne und die demokratische Mitgestaltung des Unternehmens zu erhöhen?</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>[Zensus 2011] Vorlage für eine Motivationsmail</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 10:20:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>2b</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Pol:t:k]]></category>
		<category><![CDATA[Verfassungsbeschwerde]]></category>
		<category><![CDATA[Zensus 2011]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute hat der FoeBuD e.V. die Mitzeichnung der Verfassungsbeschwerde gegen den Zensus 2011 offiziell online gestellt. Damit auch dieses Mal wieder möglichst viele Mitzeichner zusammenkommen, habe ich eine kleine Mail an Freunde und Verwandte verfasst, die zur Mitzeichnung motivieren soll. Wer möchte, nutze sie als Vorlage und sende sie an alle Bekannten und Verwandeten. Go! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div lang="x-western">Heute hat der FoeBuD e.V. die Mitzeichnung der <a href="https://petition.foebud.org/FoeBuD/zensus11">Verfassungsbeschwerde gegen den Zensus 2011</a> offiziell online gestellt. Damit auch dieses Mal wieder möglichst viele Mitzeichner zusammenkommen, habe ich eine kleine Mail an Freunde und Verwandte verfasst, die zur Mitzeichnung motivieren soll.</div>
<div lang="x-western">Wer möchte, nutze sie als Vorlage und sende sie an alle Bekannten und Verwandeten.</div>
<div lang="x-western">Go!</div>
<blockquote>
<div lang="x-western"><span><span style="font-family: Arial;">Guten Tag,</p>
<p>2011 ist es soweit! Der deutsche Staat für eine <strong>groß angelegte Volkszählung</strong> durch.<br />
Bei diesem registergestützten Zensus werden allerhand Daten aus <strong>Einwohnermeldeämtern, Arbeitsagenturen und vielen weiteren</strong> in einer Datenbank zusammengeführt.<br />
Unter anderem wird neben Namen und Anschrift auch die <strong>eindeutige Steuernummer jedes Bundesbürgers</strong> gespeichert, wodurch jeder Bürger <strong>einwandfrei identifiziert</strong> und umfassend dokumentiert wird.<br />
Nicht nur die Speicherung der Religionsangehörigkeiten und vieler anderer sensiblen Daten machen den Zensus aus Sicht der Bürger so gefährlich.<br />
Die Datensammelwut des Staates beim Zensus 2011 <strong>folgt nicht dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit </strong>und kann in falschen Händen zu schlimmen Nebeneffekten führen.<br />
Nicht zuletzt Großbritannien hat gezeigt, dass von Zeit zu Zeit sensible Daten &#8220;verloren&#8221; gehen können.</p>
<p>Um diesem neuen Angriff auf unsere Freiheitsrechte Einhalt zu gebieten, hat sich der FoeBuD e.V., der schon <strong>erfolgreich eine Klage gegen die Vorratsdatenspeicherung</strong> führte,<br />
wieder zu einer<strong> neuen Klage</strong> entschieden, die jeder mit einer Zeichnung <strong>bis zum 12.07.2010</strong> unterstützen kann.<br />
Zwar reicht im Grunde ein einziger Kläger, eine <strong>breite Unterstützung aus der Bevölkerung</strong> hat jedoch eine große öffentliche und politische Wirkung, wie sich bei der Vorratsdatenspeicherung zeigte.</p>
<p>Wer also 5 Minuten gut investieren möchte: <strong>hier der Link </strong>zur Zeichnungswebsite: <a href="https://petition.foebud.org/FoeBuD/zensus11">https://petition.foebud.org/FoeBuD/zensus11</a></p>
<p>Wer noch <strong>weitere Infos zum Zensus</strong> sucht, der findet unter folgender Adresse ein ausführliches Dokument zur neuen Volkszählung: <a href="../projekte/#zensus2011">http://www.it-fsinn.de/projekte/#zensus2011</a></p>
<p>Der FoeBuD e.V. hat zu dem Thema auch eine <strong>empfehlenswerte Projektwebsite</strong> online gestellt, wo Ihr weitere Infos findet: <a href="http://zensus11.de/">http://zensus11.de/</a></p>
<p>Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit!</p>
<p>Herzliche Grüße<br />
[ABSENDER]</p>
<p></span></span></div>
</blockquote>
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		<title>Über die Verhältnisse</title>
		<link>http://www.it-fsinn.de/2010/06/uber-die-verhaltnisse/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 11:46:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>2b</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[ARD]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[fail]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Merkel]]></category>

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		<description><![CDATA[Wow&#8230;so sehr ich auf ARD und ZDF als Staats- und Propaganda-Fernsehen schimpfe, heutiger Kommentar von Stephan Ueberbach zu Fr. Merkels gestriger Äußerung, man habe jahrelang über seinen Verhältnissen gelebt, trifft voll ins Schwarze. Großes Lob.  Zahlreichen Twitterstimmen entnehme ich, dass Herr Ueberbach nicht nur mir  aus der Seele spricht. Hier einige Beispiele: @GrmpyOldMan Straight in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wow&#8230;so sehr ich auf ARD und ZDF als Staats- und Propaganda-Fernsehen schimpfe, <a href="http://www.tagesschau.de/kommentar/kommentar460.html">heutiger Kommentar von Stephan Ueberbach</a> zu Fr. Merkels gestriger Äußerung, man habe jahrelang über seinen  Verhältnissen gelebt, trifft voll ins Schwarze. Großes Lob.  Zahlreichen Twitterstimmen entnehme ich, dass Herr Ueberbach nicht nur mir  aus der Seele spricht.</p>
<p>Hier einige Beispiele:</p>
<blockquote><p>@<a onclick="twitbin1.openUrl('http://twitter.com/GrmpyOldMan'); return  false;" href="http://twitter.com/GrmpyOldMan">GrmpyOldMan</a> Straight in your face, Mrs. Merkel [...]</p></blockquote>
<p>Oder:</p>
<blockquote><p><a href="http://www.twitter.com/rumbadelsol">@Rumbadelsol</a> [...]Das kann man wohl so Unterschreiben, oder?[...]</p></blockquote>
<p>Einen Screenshot des Kommentars gibt&#8217;s übrigens hier: <a class="downloadlink" href="http://www.it-fsinn.de/wp-content/plugins/download-monitor/download.php?id=12" title="Version07.06.2010 heruntergeladen 44 mal" >Kommentar - Wer lebt denn hier über seine Verhältnisse? (44)</a> Man weiß ja  nie, welche Blockwarte bei der ARD so sitzen und den Finger auf der  Löschtaste haben&#8230;</p>
<p>Moneyquote:</p>
<blockquote><p>Liebe Bundesregierung, sehr geehrte Frau Merkel,</p>
<p>wen meinen Sie  eigentlich, wenn Sie sagen, wir hätten jahrelang über unsere  Verhältnisse gelebt?</p>
<p>Ich jedenfalls habe das nämlich ganz sicher  nicht getan. Ich gebe nur das Geld aus, das ich habe. Ich zahle Steuern,  bin gesetzlich krankenversichert und sorge privat für das Alter vor.  Ich habe mich durch Ihre Abwrackprämie nicht dazu verlocken lassen,  einen überflüssigen Neuwagen zu kaufen, ich bin kein Hotelier und kein  Milchbauer. Und &#8220;Freibier für alle&#8221; habe ich auch noch nie verlangt.</p>
<p>[...]</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>NOT MY PRESIDENT!</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 09:22:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>2b</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pol:t:k]]></category>
		<category><![CDATA[Not my president!]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
		<category><![CDATA[Zensursula]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img src="file:///C:/Temp/moz-screenshot-4.png" alt="" /><img src="file:///C:/Temp/moz-screenshot-5.png" alt="" /><img src="file:///C:/Temp/moz-screenshot-6.png" alt="" /><a href="http://www.it-fsinn.de/wp-content/uploads/2010/06/notmypresident.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-1425" title="Zensursula - Not my president!" src="http://www.it-fsinn.de/wp-content/uploads/2010/06/notmypresident.png" alt="" width="360" height="466" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Warum Zensursula als Präsidentin nichts taugt</title>
		<link>http://www.it-fsinn.de/2010/06/warum-zensursula-als-prasidentin-nichts-taugt/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 05:23:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>2b</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsident]]></category>
		<category><![CDATA[Zensursula]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute möchte ich Euch einen Telepolis-Artikel empfehlen, der gerade bei Twitter an mir vorbeiscrollte. Unter dem Titel &#8220;Politisches Leyen-Spiel&#8221; legt der Autor sehr detailliert dar, warum Fr. von der Leyen nicht geeignet ist, das Amt des Bundespräsidenten auszufüllen. Absolut lesenwert. Hier nochmal der Link: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32741/1.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute möchte ich Euch einen<a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32741/1.html"> Telepolis-Artikel</a> empfehlen, der gerade bei Twitter an mir vorbeiscrollte. Unter dem Titel &#8220;Politisches Leyen-Spiel&#8221; legt der Autor sehr detailliert dar, warum Fr. von der Leyen <strong>nicht </strong>geeignet ist, das Amt des Bundespräsidenten auszufüllen.</p>
<p>Absolut lesenwert. Hier nochmal der Link: <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32741/1.html">http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32741/1.html</a></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>[Reminder] Zensus 2011 is watching you!</title>
		<link>http://www.it-fsinn.de/2010/05/reminder-zensus-2011-is-watching-you/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 19:52:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>2b</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pol:t:k]]></category>
		<category><![CDATA[Reminder]]></category>
		<category><![CDATA[Volkszählung]]></category>
		<category><![CDATA[Zensus 2011]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin noch immer entsetzt, wie der im kommenden Jahr anstehende Zensus 2011 in den Medien totgeschwiegen wird. Ich orakle mal, dass kurz vor Zählungsbeginn, wenn es also für Protest quasi zu spät ist, ein paar kurze Durchsagen durch die Mainstream-Medien tröpfeln, sich ein leises Murren breit macht und dann wieder verstummt. Doch damit genau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin noch immer entsetzt, wie der im kommenden Jahr anstehende <a href="http://www.zensus2011.de/">Zensus 2011</a> in den Medien totgeschwiegen wird. Ich orakle mal, dass kurz vor Zählungsbeginn, wenn es also für Protest quasi zu spät ist, ein paar kurze Durchsagen durch die Mainstream-Medien tröpfeln, sich ein leises Murren breit macht und dann wieder verstummt.</p>
<p>Doch damit genau das nicht passiert, wollen unter anderem die <a href="http://www.piratenpartei.de/">Piraten</a> zur Aufklärung der Bürger beitragen. Vor einiger Zeit verfasste ich dazu ja bereits ein recht umfangreiches Dokument, dass Ihr in meinen <a href="http://www.it-fsinn.de/projekte/#zensus2011">Projekten</a> finden könnt.</p>
<p>Weil ich gerade in der Piraten-Mailingliste Neuss drüber stieß, so folgendes auf keinen Fall unerwähnt bleiben:</p>
<p>Schön finde ich übrigens den <a href="http://www.it-blogger.net/allgemein/allgemeine-news/zensus-2011">Opener</a> von Dimi in seinem Blog &#8220;<a href="http://www.it-blogger.net/">IT-Blogger</a>&#8220;, den ich hier kurz zitieren möchte:</p>
<blockquote><p>Von der Opposition vernachlässigt, von den Medien totgeschwiegen und den  Betroffenen unbekannt – Zensus 2011.</p></blockquote>
<p>Sehr treffend formuliert!</p>
<p>Der Artikel fasst kompakt die wichtigsten Punkte zusammen, super geeignet für die Mittagspause &#8211; was ich vom Zensus selbst leider nicht behaupten kann.</p>
<p>An dieser Stelle sei auch noch einmal erwähnt, dass die Verbreitung meines Dokuments ausdrücklich gewünscht ist! Hier nochmal schnell der Link: <a class="downloadlink" href="http://www.it-fsinn.de/wp-content/plugins/download-monitor/download.php?id=10" title="Version20.11.2009 heruntergeladen 388 mal" >Zensus 2011 - Volkszählung im Informationszeitalter (388)</a></p>
<p>Des Weiteren sei noch auf die<a href="https://events.ccc.de/sigint/2010/wiki/Fahrplan/events/3915.de.html"> Folien des SIGINT-Vortrags</a> verlinkt. Ich habe sie noch nicht angeschaut, daher schaut bei Interesse einfach mal selbst.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>CSU gegen CDU</title>
		<link>http://www.it-fsinn.de/2010/05/csu-gegen-cdu/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 May 2010 21:20:00 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Pol:t:k]]></category>
		<category><![CDATA[CSU]]></category>

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		<description><![CDATA[Schenkelklopfer am Rande: Der CSU-Abgeordnete Peter Gauweiler legt eine Verfassungsbeschwerde ein, um eine Ausfertigung des Gesetzes zum Euro-Hilfspaket durch Bundespräsident Horst Köhler noch zu verhindern. Gauweiler hatte zuvor auch gegen das Gesetz gestimmt. Ausgerechnet ein CSU-Mann rettet jetzt unsere Finanzen??? BWAHAHAHAA!!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1274194271339.shtml" title="Schenkelklopfer am Rande">Schenkelklopfer am Rande</a>:</p>
<blockquote>
<p>D<span style="font-family: 'Lucida Grande', sans-serif; color: #333333; line-height: 19px;">er CSU-Abgeordnete Peter Gauweiler legt eine Verfassungsbeschwerde ein, um eine Ausfertigung des Gesetzes zum Euro-Hilfspaket durch Bundespräsident Horst Köhler noch zu verhindern. Gauweiler hatte zuvor auch gegen das Gesetz gestimmt.<img width="1" height="1" src="http://rss.feedsportal.com/c/32177/f/416057/s/aaab86b/mf.gif" border="0" /></span></p>
</blockquote>
<p>Ausgerechnet ein CSU-Mann rettet jetzt unsere Finanzen??? BWAHAHAHAA!!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Der Mac OS &#8211; PC?</title>
		<link>http://www.it-fsinn.de/2010/05/der-mac-os-pc/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 09:18:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>2b</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[IT::lastig]]></category>
		<category><![CDATA[Mac]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Mac OS X]]></category>
		<category><![CDATA[VirtualBox]]></category>
		<category><![CDATA[VM]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist denn da los? Seit Jahren schuften sich diverstes Projekte den Rücken krumm, allen voran OSx86, und nun scheint VirtualBox in Version 3.2.0 nativ Mac OS zu unterstützen. Ein Schritt in die richtige Richtung, wie ich finde. Und ein Schritt hin zur nativen Lauffähigkeit von Mac OS auf einem Standard-PC ohne EFI &#8211; ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist denn da los? Seit Jahren schuften sich diverstes Projekte den Rücken krumm, allen voran <a href="http://www.osx86project.org/">OSx86</a>, und <a href="http://www.schreibtischwerkstatt.de/christian/2010-05-19/mac-os-x-nun-wohl-auch-unter-windows-virtualisierbar">nun scheint VirtualBox in Version 3.2.0 nativ Mac OS zu unterstützen</a>. Ein Schritt in die richtige Richtung, wie ich finde. Und ein Schritt hin zur nativen Lauffähigkeit von Mac OS auf einem Standard-PC ohne EFI &#8211; ein Umstand, den sicher nicht nur ich begrüßen würde.<br />
Stellt sich dann aber doch berechtigterweise die Frage, warum man &#8211; außer aus Designgründen &#8211; noch überteuerte Apple-Hardware kaufen sollte&#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.it-fsinn.de/wp-content/uploads/2010/05/macosx.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1414" title="Mac OS X on Virtual Box" src="http://www.it-fsinn.de/wp-content/uploads/2010/05/macosx.jpg" alt="" width="569" height="428" /></a></p>
<p>Seit meiner Exkursion ins Reich der Macs samt iPhone und MacBook Pro im letzten September fallen mir leider immer wieder Punkte auf, die Apple mehr und mehr unsympatisch erscheinen lassen. Zensur im AppStore, Restriktionen und Bevormundung wohin man schaut &#8211; was Steve sagt, ist Gesetz.<br />
Ein Umstand, den ich als ehemaliger (und zukünftiger?) Linux-Only-User beim besten Willen nicht mit meinem Gewissen und meiner Einstellung zu freier Software vereinbaren kann.</p>
<p>Nun mag sich der eine oder andere fragen, weshalb ich dann eigentlich zu Apple gewechselt bin: weil es funktioniert! Es tut, was es tun soll und das recht simpel und intuitiv. Jedenfalls auffallen häufiger als Windows oder geschweige denn Linux.</p>
<p>Es gibt also durchaus gute Gründe für mich, Mac OS einzusetzen auch wenn die Gegenstimmen immer lauter werden.<br />
Unglücklicherweise spielen Apples Restriktionen in Hard- und Software keine unwesentliche Rolle bei der Stabilität und Konsistenz des Gesamtwerks &#8220;Mac&#8221;.<br />
Hingegen ist die hesterogene Systemlandschaft bei PC&#8217;s ein Problem, dass weder Windows, noch Linux je richtig in den Griff bekommen haben, obgleich alles von Release zu Release ein bisschen besser wird.</p>
<p>Fazit?<br />
Ich freue mich auf die neue VirtualBox, werde sie zügig testen und bin weiterhin gespannt, ob&#8217;s jemand ohne riesige Bauarbeiten und Dongles hinbekommt, Mac OS auf einem PC zu installieren&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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