[KW43] Themen der Woche

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  • Und wieder sind wir dem künstlichen Menschen ein Stück näher. Heute: künstliche Haut.

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[KW23] Links der Woche

Die letzte Woche ging’s eindeutig technischer zu, was die Linksammlung betrifft. Die Frauen-Fussball-WM hat ja…nun ja…auch ein bisschen was damit zu tun…Spieltechnik, zum Beispiel.

1. Die Frauen-Fussball-WM steht an und mein Lieblingsblog aptgetupdate veranstaltet wieder ein Tippspiel. Wer noch mitmachen möchte: anmelden, hopp hopp!

2. Mac OS X Lion ist noch nicht final auf dem Markt, da gibt’s schon die ersten Anleitungen, das nur über den App Store erhältliche OS auf einen Silberling oder USB-Stick zu bannen. Sehr gut. Weitermachen.

3. Mir ging seit einer gefühlten Ewigkeit die miese WLAN-Verbindung bei uns im Keller gehörig auf den Sender. Zum Glück hatte ich noch einen alten Siemens-Router rumfliegen, der bereits mit DD-WRT gepimpt war und der nun als Repeater seinen Dienst tut. Da es bei der Einrichtung ein paar Hürden gibt: hier eine simple Anleitung.

4. Haben will!

Zufall reloaded

Da sich am vergangenen Freitag meine Hoffnungen bezüglich neuer MacBooks bewahrheitet zu haben scheinen, warte ich gespannt auf das morgige Apple-Event. Was wird Jobs diesmal vorstellen?
Schön wären ja MacBooks mit Touchscreen

Was den Besuch der Außerirdischen angeht, vermag mich wie gesagt nur ein offenkundiges Erscheinen ihrerseits daran glauben lassen. Wo wir aber schon dabei sind…glaubt Ihr an Leben außerhalb unserer Erde?

Ich halte es für durchaus wahrscheinlich, wenn man die Größe des Universums und die Menge der Planeten bedenkt. Ob diese Bewohner nun grün, blau oder rot sind, höher entwickelt sind als wir oder nur in Form von Mikroben existieren, ist dabei erst einmal zweitrangig. Aber zugegeben: So ein paar nette Kumpels aus dem All wären schon cool. ;-)

Das Schweigen der ThinkPads

Eine Szene:

Mein gut 3 Jahre altes T41 von IBM läuft, Ubuntu ist gebootet. Ich nehme eine externe Festplatte, die die beiden USB-Ports belegt und stöpsle sie ein. Schalter auch “On”. Keine Reaktion. Ich versuche die Maus zu bewegen. Nichts. Nur das Bild verzerrt sich bei der Mausbewegung etwas. STRG+ALT+BACKSPACE. Keine Reaktion. Ich stöpsle die Platte wieder ab. Nichts. Der Rechner ist eingefroren. Ich halte den Powerknopf gedrückt, der Rechner geht wie erwartet aus.

Einige Sekunden Stille.

Ich drücke den Powerknopf erneut. Die Lüfter tut seinen Dienst. Und nur der Lüfter. Der Bildschirm bleibt schwarz, die Platte regt sich nicht. Was ist passiert? Ich schalte den Rechner wieder aus.

2 Stunden später.

Ich versuche es noch einmal. Powerknopf, Lüfter, Bildschirm, GRUB, Ubuntu bootet…Eiszeit. Der Rechner bleibt mitten im Bootvorgang hängen.

Verzweiflung. Also heißt es: googeln.

Finden tue ich haufenweise Links zum Thema “Flexing-Problem” bei T4x(p) Modellen. Offenbar hat mich der Flexing-Fluch erwischt.

Was nun? Ich werde zur Sicherheit doch mal das RAM und ne andere Platte testen. Sollte das alles nichts helfen, schaue ich mich vielleicht mal nach einem lang ersehnten MacBook Pro um…die Reparatur für das T41 wäre vermutlich zu teuer…

Prepaid-iPhone

Wie entwickler.com heute berichtet, wird es bald von T-Mobile einen Prepaid-Tarif für das iPhone geben. Enthalten sein wird ein iPhone 3G mit 8 GByte…zum stolzen Preis von 569 T€uronen. Als kleines Bonbon ist ein Guthaben von 5 Euro für Xtra Nonstop und 95 Euro XtraCash-Guthaben enthalten.

Desweiteren ist geplant, ab Oktober die Datentarife von den eigentlichen Telefontarifen abzukoppeln und gesondert als Zusatzpakete anzubieten.

Ist das nun ein Umstiegargument für mich? Eher nicht. Fast 600 Euro für ein vertragsfreies Handy, das eigentlich nur mit Datenflatrate richtig Spaß macht, ist aus meiner Sicht eher unattraktiv.

Also heißt es: weiterhin warten, bis der Hype sich weiter gelegt und die Preise gesunken sind.

Firefox 3.1 und die Folgen

Für das geplante Release 3.1 des Firefox sind wieder einige nette Features geplant, die gerade technikaffinen Zeitgenossen gefallen dürften.

Das “Webmensch” freue ich mich insbesondere auf die weitere Implementierung von HTML5, konkret auf die Tags audio und video, mit denen sich entsprechende Inhalte in die Seite einbinden lassen. Praktisch dabei ist auch, dass der Firefox von Hause aus direkt die Codecs Ogg Vorbis und Theora mitliefert, so dass die lästige Nachinstallation entfällt.

Mit Features aus CSS3 erfährt der Firefox eine weitere Frischzellenkur, so dass sich z.B. Texte mit dem Style text-shadow optisch aufpeppen oder Ränder per border-image mit Bildern versehen lassen.

Auf Features wie den Support von Aero Glass unter Vista hätte ich als Linuxbenutzer auf gut verzichten können, den geneigten Windowsnutzer mag es hingegen freuen.

Die gesamte Featureliste findet Ihr übrigens im Mozilla-Wiki.

Geekdom

Muss ich jetzt traurig sein? Beim Geek Quiz von MSN habe ich “die luftigen Höhen des Geektums” leider verpasst. Offenbar scheine ich von Zeit zu Zeit doch noch mit beiden Beinen in der realen Welt zu stehen. Doch, das beruhigt mich ein wenig. ;-)

Wörtlich heißt es:

Unfortunately you have failed to reach the lofty heights of geekdom but a valiant effort nevertheless. You are obviously familiar with some online applications and can probably be found glued to Live Messenger, buried under a flurry of e-mails or writing intellectually sound blog-posts.

Schöner aber noch, sind die Empfehlungen, wie ich meinen Geek-Peek verbessern kann:

To improve your ranking we recommend downloading and reading the following:
Latest Hotmail Tips & Tricks
Get Live Writer and Blog more easily
Get Facebook Updates on Live Messenger
Watch free TV with Messenger

Naja, ob diese – doch recht MS-spezifischen – Maßnahmen wirklich so ratsam sind, sei jetzt mal dahingestellt. Sei’s drum. Ein Lustiges Leckerli für die Mittagspause ist es allemal. :-)

Mac OS X auf dem PC dank EFiX

Darauf haben all jene gewartet, denen Mac-Hardware zu teuer ist oder die einfach den gerade neu gekauften PC nicht gegen einen Mac hergeben wollen:

EFiX

Das Projekt, das sich derzeit noch in einer Pre-Release-Phase befindet, hat sich zum Ziel gesetzt, Mac OS X auf dem PC lauffähig zumachen. Soweit, so unspektaklär, hatte doch bereits das OSx86 Project in jüngster Vergangenheit genau dieses Ziel verfolgt – mit mäßigem Erfolg, denn die Installation funktioniert nicht auf allen Systemen und ist vergleichsweise kompliziert.
Das soll EFiX ändern. Es handelt sich dabei um einen Chip, der direkt auf das Mainboard gesteckt wird (eine USB soll in Planung sein – besonders nützlich für Notebooks) und so dem Betriebssystem eine Apple-Architektur vorgaukelt. Somit soll eine Installation von einer Original OS X DVD ohne weitere Probleme möglich sein.

Ich persönlich freu mich darüber wie ein kleines Kind, da ich mich nicht 100%ig von meinem PC trennen mag, aber gerne (u.a.) das Audioschnittprogramm Garage Band nutzen würde.

Ob Apple das Ganze freut, darf bezweifelt werden, da doch in der Vergangenheit so streng auf die Trennung zwischen PC- und Mac-Architektur geachtet wurde. Ich hoffe, dass die Apfelaner nicht auf die Idee kommen, dem Projekt mit einer Klage den Boden unter Füßen wegzureißen…

Mehr Infos zum Projekt findet Ihr unter:
http://www.efi-x.com/index.php?option=com_content&view=article&id=21&language=english

Leider liegen noch keine Informationen vor, wo dieser Chip zu beziehen ist, aber ich halte Euch auf dem Laufenden!

I Care-O-bot?

Grundsätzlich stehe ich technischen Neuerung, die unser Leben leichter oder schöner machen sehr wohlwollend gegenüber. Was mich jedoch, nicht zuletzt durch Hollywoodstreifen wie I Robot, A.I. oder Matrix, skeptisch gegenüber dieser neuen Robotergeneration stimmt, sind die Menschen, die solche Maschinen programmieren. Aus Erfahrung als Softwareentwickler kann ich sagen, dass sich zwangsläufig bei großen Softwareprojekten Fehler einschleichen, die zum Teil fatale Folgen haben können und vorher nicht absehbar sind, da die Rahmenbedingungen einfach nicht simulierbar sind, bzw. nicht jeder Fall bedacht wurde. Kurzum: Menschen machen Fehler, die sich folgerichtig auf dessen Produkte auswirken (können).

Warum also sollte ich mir einen Care-O-bot ins Haus stellen, dass über mehr und bessere Sinnesorgane verfügt als ich, von fremden Menschen programmiert wurde und zudem noch über Greifarme verfügt? Klar, so ein 1,40 Meter kleiner Wicht, der meinen Tisch wischt, mir das Abendessen bringt oder den Boden putzt hätte ich auch gerne und ich will nicht den Teufel an die Wand malen.

Aber: was, wenn Murphy’s Law zuschlägt?

Ein zugegeben konstruiertes und vielleicht auch etwas paranoides Szenario, aber versuchen wir es mal.

Also, besagter Care-O-bot (oder welcher Robbi auch immer) saust durch mein Haus und tut, was er soll. Mich bei Haushaltsaufgaben unterstützen. Eines Tages setzt durch einen Softwarebug oder Hardwaredefekt seine Sensorik aus und er kann nicht mehr feststellen, wie stark sein Greifarm zudrückt. Im besten Fall sind Sicherheitsmechanismen implementiert, die den Robbi abschalten. Im Falle Murphy’s allerdings greift sich der Robbi eine Flasche und zerdrückt sie. Scherben. Okay. Alles noch nicht so schlimm. Was aber, wenn ein solcher Robbi bewusst umprogrammiert wird. Von einem eingeweihten Programmierer, der böses im Schilde führt?
Wäre ein solcher Metallhaufen dann in der Lage, einen Mord zu begehen? Ein Roboter mit meinem Küchenmesser in der Hand, macht mir ein paar Kopfschmerzen.

Okay, genug der Schwarzmalerei. Alles rein hypothetisch. Aber theoretisch doch denkbar. Daher sollten wir technischen Neuerungen zwar offen begegnen, sie aber trotz allem kritisch hinterfragen.

Apropos hinterfragen: ab welchem Zeitpunkt würde ein Roboter eigentlich Bürgerrechte erhalten? Wenn seine KI unser Denkvermögen überschreitet? Trotz seeeehr viel Science Fiction in diesem Beitrag werden wir uns früher oder später Gedanken über diese Themen machen müssen. Besser zu früh, als zu spät.

In diesem Sinne: ich freue mich auf die technischen Möglichkeiten der Zukunft, werde sie aber stets mit einem wachsames Auge begleiten. ;-)

Bullshit-/Buzzword-Bingo, die 2. – uniBingo

Direkt vorwegschicken möchte ich viele Grüße und ein Dankeschön an das uniBingo-Team, das mir sein Projekt uniBingo vorstellte.

Kürzlich berichtete ich vom Bullshit- oder auch Buzzword-Bingo, welches sich hervorragend für Meetings eignet. Wie ich heute durch einen Kommentar des Programmierer-Teams erfuhr, wird Bullshit-Bingo auch mit viel Enthusiasmus in Hörsälen an Unis gespielt.
Diese Tatsache nahm sich das Team zum Anlass, um eine kleine, aber sehr feine Web 2.0 – Applikation mit AJAX zu basteln. Die Rede ist von uniBingo.
Bis zu 15 Spieler können an der lustigen Ausstreich-Runde teilnehmen. Und das läuft so:

In 5 Schritten zum Spaß:
1. Ihr bestimmt die Anzahl der Mitspieler.
2. Ihr gebt 16 Buzzwords ein.
3. Ihr klickt auf “Bingo erstellen & ausdrucken”.
4. Ein Fenster samt generiertem PDF öffnet sich.
5. PDF ausdrucken.

Das uniBingo Eingabeformular

Besagtes PDF enhält nun neben einer Spielkarte für jeden Teilnehmer auch eine hübsche Schnittkante, die die Karten voneinander trennt.

Hier mal ein Beispiel-PDF aus den Buzzwords meines letzten Blogeintrags: Beispiel-PDF

Soweit die Grundfunktionen. Doch uniBingo kann noch mehr. :-)
Wenn Ihr Euch bei uniBingo anmeldet, habt Ihr die Möglichkeit, neue Wörter hochzuladen.
Das habe ich auch glatt mal gemacht (ich muss ja immer alles ausprobieren ;-) ) und dabei kam nun folgender Link heraus: Das IT::fsinn – Bullshot Bingo
Was mir jedoch auffiel: leider lässt sich der Name des Bingos im Nachhinein nicht mehr ändern. Gerne hätte ich das “blog.tobcast.de” in “IT::fsinn” geändert (Verbesserungsvorschlag@uniBingo-Team).

Ach ja…unter allen Einreichern von Bingos verlost uniBingo.de einen iPod nano mit 4 GByte Speicher… ;-) Also, mitmachen lohnt sich!

Zu guter Letzt möchte ich Euch noch diesen kleinen MicroButton ans Herz legen, der auf den Generator gelinkt. Einfach in die eigene Webseite einbauen!

uniBingo Buzzword Bingo Generator

Ein wenig (konstruktiv gemeinte) Kritik darf aber an dieser Stelle nicht fehlen, alldieweil sich uniBingo.de als Web 2.0 Applikation versteht. Kriterium 1 ist erfüllt: das Mitmachen, sprich der verzitierte “user generated content”. Vermissen tue ich aber Funktionen in meinem Loginbereich, wie z.B. administrative Funktionen, wie z.B. das Ändern der eigenen eMail-Adresse oder das Löschen des Accounts. Denn in meinen Augen sollte es selbstverständlich sein, dass der User sein Konto löschen kann, wenn er es nicht mehr haben möchte. Alles andere prangere ich aus Datenschutzgesichtspunkten sehr an.

Weitere Features, die ich mir vorstellen kann, wären z.B. ein Firefox-XPI, das einfach ein neues Buzzword an den eigenen uniBingo-Account schickt und dort in einer “Buzzlist” speichert. Aus dieser Liste könnte der User dann bei Gelegenheit kunterbunt Bingos zusammenstellen. Desweiteren könnte das XPI auf Knopfdruck ein zufälliges Bingo generieren und drucken. So für Zwischendurch von der Vorlesung oder dem Meeting.

Fazit
uniBingo.de ist ein genial einfacher Bingo-Generator (mit Fokus auf Vorlesungen), der tadellos seinen Dienst tut und das Erstellen von Bingo-Karten zum Kinderspiel macht. Durch seinen Mitmach-Ansatz profitiert jeder von jedem und lernt neue Buzzwords kennen. Für die Zukunft wünsche ich mir gerade für den Loginbereich noch ein paar Ergänzungen, die den Komfort und den Datenschutz eindeutig verbessern würden. Über externe Erweiterungen oder API’s (z.B. Firefox-Erweiterungen) würden sich binnen Sekunden Bingo-Karten erstellen und drucken lassen, so dass dem Spaß für Zwischendurch nichts mehr im Wege steht.
Da ich mir nach dem Schreiben des ersten Artikels Gedanken über die Programmierung eben eines solchen Dienst gemacht habe, kann ich mich nun entspannt zurücklehnen und dem Buzzword-Generator die Arbeit überlassen.

Daumen hoch!

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