Fragwürdige Google-Maps-Suchanfragen

Sucht bei Google Maps doch mal nach “Scheiße” und bestaunt das Ergebnis:

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[KW26] Links der Woche

Einen guten Wochenstart wünsche ich Euch allen. Und für ein bisschen Lesestoff sei an dieser Stelle auch wieder gesorgt:

1. Düsseldorf glänzt mit einem Coworking Space, der ab und an Treffen für Interessierte anbietet. (Achtung: Facebook-Link!)

2. Wem Dropbox nicht (mehr) geheuer ist…probiert’s mal mit Sparkleshare.

3. Der Firefox ist speicherhungrig…soweit nichts neues. Doch es gibt ein AddOn (was auch sonst?), das hier zumindest Linderung verspricht: Memory Restart. Es benachrichtigt den User, wenn der Feuerfuchs mal wieder zu tief ins Speicherglas geschaut hat und empfiehlt einen Neustart. Nicht optimal, aber eine kleine Hilfe sicherlich.

4. Ich habe da einen Kollegen, den ich gerne als #Spackollege verhashtagge. Einen überaus passenden Artikel zu dieser Gattung Mensch fand ich beim geschätzten Thilo Baum.

5. Habt Ihr Minority Report gesehen? Dann wir Euch diese Schlagzeile an ein bedrückendes Szenario erinnern: Datenschützer warnen vor flächendeckender Gesichtserkennung Welcome to 1984 – 2.0.

6. #kotz – Terror-Gesetze verlängert.

7. Am Rande etwas erfreuliches: Sieder Online führt diese Woche Abenteuer ein. Neues Futter für eifrige Siedler!(Achtung: noch Facebook-Link!)

8. Was heißt noch gleich “ka”? Harharhar…

9. Google+ ist an den Start gegangen und auf mühsamen Wegen kam ich dann doch an einen Invite (recht herzlichen Dank an Dennis). Sogleich wollte ich Euch an diesen Invites teilhaben lassen, scheiterte jedoch an der offensichtlichen Abschaltung des Invite-Prozesse über die Share-Funktion von Google+. Sorry…sobald die Invites wieder klappen, starte ich an dieser Stelle einen neuen Versuch.

10. Die ZEIT hat mal was zum Thema Bildung und Zwang.

[Google+] Noch jemand ohne Fahrschein?

Übliches Vorgehen…wisst schon…wer noch einen Invite haben möchte…bitte kurz einen Kommentar mit Eurer GoogleMail-Adresse hinterlassen.

[UPDATE, 03.07.2011] Trotz wiederholter Einladungsversuche per “Teilen”-Funktion scheint dieser Weg der Einladung nicht mehr zu funktionieren. Sorry, Leute. Bis auf Weiteres wird das wohl nix mehr.

[HTC Hero] Haben will!

Heute lauschte ich, wie regelmäßig, der Technikwürze und vernahm frohe Kunde vom Mobiltelefonmarkt. Das HTC Hero, ein Nachfolger des ursprünglichen G1 (Google Phone), schickt sich an, dem iPhone Konkurrenz zu machen. Und das zu einem Preis, der meine Maus hat kurz über den Bestell-Button zucken lassen. Für rund 470 Euro ist das HighEnd-Handy z.B. by Cyberport vorzubestellen – der Erscheinungstermin soll Ende Juli sein.

Aber zu den Fakten.

Neben den Quasi-Standards Bluetooth und WLAN bringt der Held HSDPA, A-GPS und einen digitalen Kompass mit. Das Highlight ist aber eher die Benutzeroberfläche. Die komplett neu geschriebene GUI (HTC Sense) bietet per MultiTouch und flotten Reaktionszeiten wahres iPhone-Feeling. Mehrere virtuelle Desktops machen das Android-Handy zu einem Multitalent und Bürohandy. Im Android Market finden sich, ähnlich dem iTunes Store, viele Apps, um das Telefon seinen eigenen Ansprüchen anzupassen – leider nur mit kostenlosem Google-Account.
Detailliebe zeigt sich bereits in den Demovideos. Das Wetter-Widget zum Beispiel simuliert dicke Regentropfen auf dem Display, wenn das Wetter entsprechend ist. Obendrein sorgt ein Scheibenwischer wieder für klare Sicht.

Weiterhin überzeugt die Bedienung, auch wenn ich sie noch nicht live testen konnte…das Showcase wirkt vielversprechend. Zu jedem Kontakt lassen sich direkt alle relevanten Informationen abrufen – eMails, Twitter-Nachrichten, SMS, Anrufe, Fotos…

Das weiße Modell biete neben der Lotus-Beschichtung des Displays eine zusätzliche Teflon-Beschichtung auf dem Gehäuse, was laut Chip-Praxistest die Haptik deutlich aufwertet.

Da ich mit meinem N78 von Anfang an unzufrieden bin (Bedienung, Haptik, Tasten, etc.), denke ich ja eh über ein neues Telefon nach. Das iPhone ist mir aber 1. zu teuer und 2. möchte ich nicht zu T-Mobile wechseln.
Ich habe also die leichte Hoffnung, dass das HTC Hero bis Ende des Jahres ohne Vertrag für unter 400 Euro zu haben ist – das ist es mein. :-)

Oder mag mir jemand ein Testmodell zur Verfügung stellen?

Web 3D

Wow…ich wage mal zu prophezeihen, dass das Web 2.0 dem Untergang geweiht ist…oder sagen wir besser:

Die Web-Evolution wird es weiter ausbauen – und zwar in 3D!

Gerade schneite hier die Meldung über Googles O3D API herein, mit dessen Hilfe sich 3D-Inhalte direkt im Browser rendern lassen. Und zwar in Echtzeit. Ich bin beeindruckt. Was das für künftige Webinhalte bedeutet, kann ich gerade nur erahnen…

Schaut Euch mal das Video dazu an:

[Update 25.05.2010]

Einer Kurzmeldung der Zeitschrift iX (Ausgabe 6/2010, S. 28) zufolge will Google

[...] seine 3D-Schnittstelle O3D zugunsten einer JavaScript-Bibliothek für den OpenGL-Abkömmling WebGL aufgeben.

Schade eigentlich, war ich doch außerordentlich gespannt auf 3D-Inhalte im Web…

Die folgende Webseite ist nur für Surfer über 18 Jahren geeignet

Das hättet Ihr wohl gerne…NRW-Jugendminister fordert Alterskennzeichnung im “World Wild Web” (via).

Armin Laschet (CDU, was sonst?) möchte doch tatsächlich, dass Internetseiten (ähnlich wie Computerspiele oder Filme) mit einem Altersbutton gekennzeichnet werden.

Das ist natürlich eine total tolle Idee, denn jetzt, wo wir die Internetzensur haben, könnte das BKA (am besten in Zusammenarbeit mit den China-Umfallern Google) einen wunderbaren Bot basteln, der automatisch diese Buttons sammelt, auswertet und diese Seiten auf den Index setzt (und nie wieder freigibt).

Na? Wer macht mit bei der freiwilligen Selbstzensur im Internet?

Nokia 2.0

Und das passiert, wenn man Google die Anzeige von “passender” Werbung überlässt…Eher unpassende Werbung

Danke an Markus für dieses Fundstück. ;-)

Der Sturm auf’s Imperium

Vor einiger Zeit berichtete ich ja bereits mehrfach über Google. Über Vor- und Nachteile. Gestern sprang mir die Titelzeile eines Newsletters ins Auge, die sinngemäß lautete: “Cuil wagt Angriff auf Google”.

Hinter Cuil steckt u.a. ein ehemaliger Google-Mitarbeiter, der sich nun das recht ambitionierte Ziel gesetzt hat, die Vorherrschaft von Google anzuknabbern.

Da ich ja grundsätzlich neue Webdienste liebend gerne teste, bin ich kurzentschlossen bei Cuil vorbei gesurft und machte einen ersten Test – der eher ernüchternd ausfiel.
Unter der zwar gewohnt schlichten und aufgeräumten Oberfläche mit angeblich 121.617.892.992(!) indizierten Webseiten (nein, das ist keine IP-Adresse :-) ), verbirgt sich zwar eine erfrischend übersichtlich gestaltete Ergebnisliste, die aber leider bislang überwiegend englischsprachige Ergebnisse liefert.
Der obligatorische Suchtest mit dem eigenen Namen fiel dann auch erwartungsgemäß knapp aus. Bei der Suche nach diesem Blog erhielt ich jedoch deutlich mehr Ergebnisse, zumindest bei einer Suche nach der Domain.

Positiv fiel mir die Möglichkeit auf, die Suchergebnisse in wahlweise 2 oder 3 Spalten aufzuteilen, was der Übersicht, gerade auf kleineren Displays, sehr zuträglich ist.

Kurzes Fazit:
Rein optisch gefällt mir Cuil deutlich besser als Google, doch bei dem wichtigsten Punkt, den Suchergebnissen, patzt Cuil derzeit noch. Der reinen Suchmaschine Cuil traue ich durchaus noch viel Potenzial und Konkurrenzfähigkeit zu.
Zusatzdienste, die Google neben der Suchmaschine anbietet (AdSense, Mail, etc.), habe ich bei Cuil nicht finden können, sie jedoch auch nicht vermisst.
Ich bin gespannt, wie sich die Suchmaschine in Zukunft entwickelt! Einen Blick ist sie (momentan für den englischsprachigen Raum) allemal wert.

Google-Werbung filtern

(Beinahe) jeder kennt sie: Sie ist groß, sie ist mächtig, sie ist reich, sie wächst und sie sammelt Wissen. Denn Wissen ist Macht. Die Rede ist von der Datenkrake Google.
Alleine mit dem Suchen nach Informationen und dem geschickten Platzieren von Werbung verdient Google sehr, sehr viel Geld. Doch viele stört eben jene Finanzquelle, die Werbung. Mich zum Beispiel. Und erst recht stören mich Spam-Suchergebnisse, die mich bei der Informationsfindung behindern.

Und genau da eilt mir das Firefox-Plugin Filtertechnics Googlefilter zur Hilfe. Es blockiert sehr effektiv zum einen die Werbeseiten auf der rechten Seite der Google-Suchergebnisse, zum anderen aber auch – und das ist der eigentlich Clou – Suchergebnisse, die es als Spam bewertet. Damit werden die Suchergebnisse deutlich übersichtlicher und enthalten weniger Werbung (das Wort “keine” an dieser Stelle zu gebrauchen, erscheint mir dann doch noch etwas zu hoch gegriffen :-) ).

Screenshot Google

Screenshot Google

Doch gerade der Spam- und Werbewirtschaft liegt dieses XPI offenbar schwer im Magen, werden sie doch so der Möglichkeit beraubt, sich dem potenziellen Kunden förmlich aufzudrängen. Wie ich kürzlich las (die Quelle ist mir leider entfallen, ich meine aber, dass es in der Linux User war), wurden in der Vergangenheit sogar Klagen vor Gericht gegen das Programm erhoben – glücklicherweise ohne Erfolg.

Derzeit teste ich das kleine Plugin noch im Suchmaschinen-Alltag, das Google zusätzlich mit noch einigen netten Features aufwertet (z.B. Vorschaubilder). Bisher bin ich sehr angetan von den Suchergebnissen, nicht zuletzt weil mir das Plugin zusätzlich die Möglichkeit bietet, weiteren Spam zu melden, den es selbst nicht erkannte.

Eine (teilweise) kritische Bemerkung sei dennoch erlaubt:
Mit diesem Plugin vertraue ich einem kleinen Programm (und damit dem Hersteller) und dessen Suchergebnissen, die unter Umständen zu stark gefiltert werden können und mir so ggf. Informationen unterschlagen. Glücklicherweise bietet mir der Googlefilter einen Link zur “Originalseite” (also das Original von Google) an, so dass ich Ergebnisse problemlos vergleichen kann. Ob nun Google auch noch meine Suchergebnisse zensiert, sei nun einmal als Frage im Raum stehengelassen…

Nun ja…und wem’s denn so gar nicht gefallen mag, dem strahlt frohen Mutes der “Deinstallieren”-Button entgegen…

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