Nichts zu verbergen? – Teil 1

Wie oft habe ich es in den letzten Monaten hören müssen? “Ich habe doch nichts zu verbergen, sollen “sie” doch meine Daten speichern.” Oft habe ich Verwandten- und Bekanntenkreis Diskussionen zum Thema Vorratsdatenspeicherung und Datenschutz geführt, meist mit dem gleichen Ergebnis: Es ist einem Großteil der Leute völlig egal, wenn sie auf Schritt und Tritt verfolgbar sind. Horrorvisionen wie diese werden als unrealistisch und völlig überzeichnet abgetan. Dem ist im vorliegenden Beispiel leiden nicht so. Im Prinzip liegen all diese Daten heute schon über jeden von uns vor, wenn auch nicht so kompakt zusammengefasst. Technisch ist das jedoch schon lange keine Zauberkunst mehr.

Was, wenn diese Daten in die falschen Hände fallen?

Was die falschen Hände sind, möge jeder für sich entscheiden, für mich sind es insbesondere Megakonzerne, die Musik- und Filmindustrie, aber auch viele unserer Politiker, die keinen Schimmer von dem haben, was sie da gerade entscheiden, zumal sie noch nicht einmal wissen, was eigentlich ein Browser ist. Und Ihr wollt objektiv über die Verwendung und Vernetzung meiner privaten Daten entscheiden?

Wer sich nun aber noch immer sagt, er habe doch nichts zu verbergen, der schaue sich diese Grafik und diesen Fragebogen an.

Habt Ihr wirklich NICHTS und vor NIEMANDEM zu verbergen?

Warum schließt Ihr dann die Tür, wenn Ihr zur Toilette geht…?

Die Evolution des Programmierers

Na? Und wo befindet Ihr Euch auf dem Lebensweg?

Evolution of a Programmer

Schöner schreiben

Erst kürzlich habe ich es wieder erlebt:
Ich saß vor dem Rechner und verfasste einen Einladungstext, der nach Möglichkeit stilvoll gestaltet, originell, aber auch noch gut lesbar sein sollte.
Ergo klickte ich mich durch Berge an Schriftarten (oder zu Englisch “fonts”), bis letzten Endes die Wahl auf eine komisch klingende Schrift namens Ribbon131 fiel.

Wäre nun nicht die passende Schriftart dabei gewesen, hätte das Internet herhalten müssen. Schriftensammlungen gibt es im Web zu Hauf. Und alle kosten einen Haufen Kohle. Und zwar einen ziemlich unverschämten, wie ich finde.

Nun wurde ich jedoch auf eine Webseite aufmerksam, die kostenlos eine große Anzahl an Schriften anbietet und diese z.B. in Kategorie geordnet samt Schriftbild auflistet.

Was sagt man dazu? Daumen hoch!

Wer vorbeischauen möchte: Better fonts

Vertrauen Sie Wahlcomputern?

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