Dropbox. Fluch oder Segen?
Ich bin mal wieder zwiegespalten.
Heute früh las ich in der Linux User einen Artikel über den Onlinedienst Dropbox, eine Art Onlinespeicher, das mit Linux, Mac OS und Windows alle gängigen Plattformen unterstützt.
Momentan befindet sich der Dienst in einen Public Beta, bei der man 2 GByte Speicher erhält, wenn man sich anmeldet. Nach der Beta wird es wohl nur noch 1 GByte sein.
Da ich ja immer alles ausprobieren muss, habe ich mir direkt den Windows-Client installiert (es folgt auch noch die Linux-Variante), was erfreulicherweise ganz ohne Admin-Rechte funktionierte.
Recht nahtlos integriert sich der Client in die Systemumgebung und agiert schnell und unauffällig im Hintergrund. Schiebt man Dateien in den Dropbox-Ordner, werden diese automatisch ins Netz gesynct.
Und da kommen auch schon meine Bedenken hoch:
Wer garantiert mir, dass weder der Anbieter, noch sonst wer meine Daten lesen kann?
Laut Linux User verschlüsselt Dropbox die Daten vor dem Upload, so dass zumindest der Transfer sicher ist. Gut. Doch besteht derzeit noch keine Möglichkeit, die Daten mit einem eigenen Schlüssel zu versehen, so dass die Jungs und Mädels von Dropbox theoretisch meine Daten lesen können.
Und das hält mich momentan noch davon ab, private, unverschlüsselte Daten dort hochzuladen…
Da kommt mir aber eine Idee…wie wäre es, die Daten per TrueCrypt in einer verschlüsselten Partition zu verschlüsseln und dann bei Dropbox hochzuladen…
Ich bin mal eben weg…ich muss da was testen.
