Notruf
Allgemeine Notrufnummer 112 in ganz Europa gültig. Gut…retten die uns auch vor hirnlosen Politikern? HIIIIIIIILFFFEEEE!!!!
Allgemeine Notrufnummer 112 in ganz Europa gültig. Gut…retten die uns auch vor hirnlosen Politikern? HIIIIIIIILFFFEEEE!!!!
…die Menschen hätten aus den jüngsten Datenskandalen gelernt. Offenbar leben wir doch in einem Land, das zu Großteilen (76%) aus versklavungswilligen Ignoranten besteht.
Ich zitiere immer wieder gerne Benjamin Franklin:
“Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.”
Ja, es gibt auch gute Neuigkeiten. Und darüber bin ich sehr, sehr froh! Und ausnahmsweise weiß ich mal, wofür ich meine GEZ-Gebühren zahle(n muss).
Die Rede ist vom ZDF-Parlameter.
Hier hat die ZDF-Redaktion ein – nennen wir es ruhig Mashup – zusammengestellt, mit dem mein Traum vom gläsernen Parlamentarier Wirklichkeit wird. Zugegeben: das Thema “gläserner Mensch” sehe ich ausgesprochen kritisch. Aber: in Zeiten von Vorratsdatenspeicherung und Fluggastdatenerhebung finde ich es nur recht und billig, dass wir Bürger die einfache Möglichkeit haben nachzuvollziehen, wie unsere Volksvertreter handeln.
Und genau das zeigt uns das Parlameter. Zu diversen Abstimmungen zeigt das Parlameter detailliert an, wer wie gestimmt hat. Zusätzlich bietet es über jeden Parlamentarier zusätzliche Information an. Darunter so Nettigkeiten wie ein kurzes Profil, Nebentätigkeiten, Parteiämter, Kontakt und Stimmverhalten.
Das Profil samt Geburtstag und Familienstand finde ich für meinen Geschmack etwas zu detailliert, aber insbesondere die Nebentätigkeiten und das Stimmverhalten finde ich ausgesprochen interessant. Lassen sich doch so eventuell vorhandene Befangenheiten und wirtschaftliche Interessen erkennen, die in einer Demokratie nichts zu suchen haben.
Wer sich selber mal einen Überblick verschaffen möchte, schaue also im ZDF-Parlameter vorbei.
Etwas überrascht hat mich ein Artikel bei openPR.
Einer Umfrage des Magazins Tomorrow zufolge, fürchten sich bundesweit 71% der Bürger vor einer Onlinedurchsuchung des eigenen Rechners durch den Staat. Besonders kritisch sollen unsere Mitbürger im Nordosten der Republik sein. Ein Trend, den ich wiederum bestätigen kann, ist die Sorglosigkeit der Bürger hier in NRW. Hier sind es lediglich 63%.
Dennoch sind dies Werte, die ich dieser Höhe nicht erwartet hätte. Zwar wurden für die repräsentative Umfrage nur 1003 Leute befragt, aber ein gewissen Abbild der Bevölkerung scheint es dennoch zu sein.
Das regt in mir die leise Hoffnung, dass Aktionen, wie die des AK Vorrat und des CCC langsam Früchte tragen und unsere Mitmenschen langsam begreifen, was Datenschutz eigentlich ist und dass er nicht vernachlässigt werden sollte.
Ich hoffe, dass das Bewusstsein für einen kritischen Blick auf die Aktivitäten des Staates weiter wächst und wir so unsere Bürgerrechte langfristig wiedergewinnen und sichern können.
Quelle: openPR
Wie golem.de heute berichtet, hat sich der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) nun für ein Arbeitnehmerschutzgesetz in Bezug auf über ihn gespeicherte Daten stark gemacht. Verstöße gegen den Datenschutz sollten zudem deutlich härter bestraft werden, um die abschreckende Wirkung zu erhöhen.
Grundsätzlich finde ich den Vorstoß des DGB ausgesprochen positiv. Je mehr Öffentlichkeit für das Thema Datenschutz erzeugt wird, desto sensibler wird jeder einzelne auf Dauer damit umgehen.
In Punkto Abschreckung kann ich dem DGB jedoch nicht zustimmen. Die Geschichte hat gezeigt, dass höhere Strafen keine signifikant höhere Abschreckung erzielen und daher (relativ) wirkungslos sind. (krasser Vergleich, aber die Todesstrafe ist nun mal die härteste aller Strafen: bei Punkt 4 nachlesen (Ich bitte zu beachten, dass hier niemand die Todesstrafe fordert!!! Den Link wählte ich lediglich aufgrund des Hinweises auf statistische Untersuchungen zum Thema “Abschreckung durch härtere Strafen”)!).
Dennoch kann ich auch aus eigener Erfahrung sagen, dass in Unternehmen oft sehr leichtfertig mit persönlichen Daten umgegangen wird. Anfragen wie “Kannst mir mal eben eine Liste der Führungskräfte mit allen Beurteilungsergebnissen der letzten 3 Jahre schicken.” sind durchaus üblich und die Frage nach der Authorisierung zum Lesen dieser Daten wird selten genug abgefragt. In anderen Fällen werden (“weil es einfacher ist”) zentrale Passwörter an Kollegen weitergegeben und damit dem Datenklau/-mißbrauch Tür und Pforte geöffnet.
Da solcherlei Leichtfertigkeiten leider schon fast zum Tagesgeschäft gehören und nicht zuletzt die Sensibilität für diese Problematik fehlt, würde auch ich ein solches Gesetz begrüßen. Eine generelle Ausweitung der Gültigkeit, auch über die Grenzen des Arbeitsplatzes hinaus, wäre außerdem von Nöten, um allumfassend die informationelle Selbstbestimmung (auch bei der Video- und verdachtsunabhängigen Telekommunikationsüberwachung) jedes Bürgers zu schützen.
Dass dadurch die Vorratsdatenspeicherung kippen würde, wäre ein für mich äußerst willkommener Nebeneffekt…
Mein Dank geht daher heute an den DGB für die Unterstützung in Sachen Datenschutz!
Für regelmäßige Besucher von YouTube wird es keine Neuigkeit mehr sein, für alle anderen vielleicht schon. Extra 3, eine Produktion des NDR, produziert von Zeit zu Zeit neue Episoden der animierten Kurzbeiträge “Die deutsche Durchschnittsfamilie”. Gezeigt wird eben genau diese. Mama, Papa und 1,3 (es waren mal 1,4) Kinder. Dementsprechend muss der arme Sohn leider auf seinen gesamten Oberkörper verzichten. ![]()
In teilweise beißend kritischer, sarkastischer und schwarz humoriger Manier (genauso, wie ich es liebe
) erklärt Extra 3 Themen wie der G8-Gipfel, Mindestlohn, Rente und Strompreise, also alles, was die aktuellen Medien so hergeben.
Nicht selten bleibt dem geneigten Zuschauer aber ob der Realitätsnähe das Lachen im Halse stecken.
Ganz groß! Daumen hoch!
Wer selber einmal die deutsche Durchschnittsfamilie erleben möchte, schaue mal bei YouTube vorbei.
…legt dieser Tage wohl der eine oder andere Kneipenbesucher ein, wenn ihm der Genuss seines Lungenbrötchens dank “Nichtraucherschutzgesetzt” an der Theke verwehrt bleibt. Mitunter lassen sich nun seltsame Stilblüten beobachten, die in der Symptomatik stark an bestehende US-Gesetze erinnern (beispielhaft seinen hier die obligatorischen Papiertüten genannt, in der geneigte US-Bürger öffentlich ihr Alkoholika gassi führen).
Aus dem beliebten Volkssport “Rudelgucken” wird da flott mal das “Rudelrauchen” oder auch “Public Smoking”. Horden von Rauchern stehen in Dunstwolken eng gedrängt um die Eingangstür der Kneipe an der Ecke, um dem deutschen Wetter zu entfliehen. Und wer da noch nimmt Rücksicht auf die kleine Gruppe jener Nichtraucher, die das Rauchen im Grunde nicht weiter stört, aber aufgrund von “Wir geh’n ma eben draußen eine quartzen.”-Sprüchen plötzlich allein am Tisch sitzen und vereinsamen, weil alles wichtige bei einer gemütlichen Zigarette besprochen wird?
Besonders “beliebt” (zumindest bei mir) sind jene Denunzianten, die von jetzt auf gleich so tun, als hätte es das Rauchverbot schon immer gegeben und lauthals aus der Kneipe brüllen: “Lass gefälligst die Tür nicht so lange auf, der ganze Qualm zieht hier rein!!! *hust*” Solch übereifrige Mitbürger haben vor knapp 70 Jahren viele klar denkende Menschen das Leben gekostet. Das aber nur am Rande.
Warum machen wir uns das Leben eigentlich gegenseitig zur Hölle, wenn die wahre Ursache doch gemütlich in Berlin und Brüssel sitzt und einen kräftigen (symbolischen) Schlag auf die Finger verdient?!
Wie freue ich mich in 50 Jahren auf verregnete Wintertage mit meinen Enkeln (Schnee werden sie nur noch aus dem Fernsehen kennen), wenn wir gemütlich bei einer Tasse Ökotee (Kaffee wird wegen gesundheitlicher Risiken für den Kreislauf von den Krankenkassen verboten sein) vor dem künstlichen Kamin sitzen und ich ihnen mit güldenem Glanz in den Augen von der guten, alten Zeit berichte, als der Liter Diesel noch 1,50 Euro kostete, sich die Industriestaaten wegen des Öls noch nicht in kriegerische Handlungen verstickt hatten, das Rauchen und Alkoholtrinken noch erlaubt war und noch nicht in jeder Ecke des Raums eine Überwachungskamera hing…
Nur für’s Protokoll: Ich bin Nichtraucher…
Der “Neue Impulse e. V.”, ein Verein, der sich zum u.a. zum Ziel gesetzt hat, Menschen zum “Hinterfragen der Dinge” anzuregen, hat einen sehr gut gemachten und erklärenden Film zum Thema Geld produziert, den ich an dieser Stelle nur wärmstens empfehlen kann.
Nehmt Euch die knappe Stunde Zeit und schaut Euch den Film hier an. Er handelt vom Goldschmied Fabian, der mit einem klugen Plan ein Geldsystem auf die Beine stellt, das nur auf dem reinen Vertrauen des Volkes beruht, letztlich aber Werte aus dem Nichts erschafft. Wie der Film zu Anfang so schön sagt: “Der folgende Film zeigt die tatsächliche Entwicklung unseres Geldes – sowie den Fehler im Geldsystem. Eventuelle Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Begebenheiten und Personen sind weder zufällig, noch unbeabsichtigt.”
Vielen Dank für diesen wunderbaren Film, der in meinen Augen vollkommen plausibel und logisch klingt. Die Frage ist: was kann jeder einzelne gehen den Fehler tun?
Bedenkliche oder gar beunruhigende Nachrichten flimmerten mir heute vor den Augen. Wie tecchannel berichtet, nimmt laut dem aktuellen “World Information Access Report (WIA) der University of Washington” die weltweite Zahl der Inhaftierungen kritischer Blogger stetig zu.
Zurückzuführen sei dies auf verschiedenste, kritisch betrachtete Themen, begonnen bei Menschenrechten bis hin zu korrupten Regierungen.
Als wäre es noch nicht schlimm genug, dass Länder wie Burma laut Reporter ohne Grenzen exzessive Zensur betreiben, so seien laut dem Bericht auch in westlichen Ländern wie Großbritanien, Frankreich und (wen wundert es?) Amerika entsprechende “Maßnahmen” gegen unliebsame Onlineaktivisten vorgenommen worden.
Frage:
Wann ist es in Deutschland soweit? Frankreich ist nicht allzu fern. Großbritanien auch nicht.
Ich sehe dieser Entwicklung mit sehr, sehr großen Sorgen entgegen, da es weltweit offenbar mehr und mehr Bestrebungen zum Abbau von Menschenrechten und zur Stärkung von kapitalistischen Interessen seitens Regierungen und Organisationen zu geben scheint. Ich möchte keineswegs alle Machtkonzentrationen und Generalverdacht stellen, aber ein Trend in diese Richtugn ist deutlich erkennbar. Stichworte: Vorratsdatenspeicherung, Bundestrojaner, BKA-Gesetz, Videoüberwachung; alles, was sich “präventive Antiterrormaßnahmen” schimpft.
Was denkt Ihr darüber? Seht Ihr diese Entwicklung ähnlich kritisch oder ist das vielleicht doch eher halb so wild? Ich freue mich über reichlich Kommentare!