[KW35] Links der Woche

Und schon wieder ist eine Woche rum. Viel zu empfehlen habe ich Euch diese Woche nicht, dennoch viel Spaß beim Lesen.

1. Schon mitgezeichnet? Lasst Euch die Vorratsdatenspeicherung nicht aufzwingen und erhebt Eure Stimme.

2. 20 weitere Erfolgsrezepte für Gründer und Unternehmer

3. Mal was zum Schmunzeln. Habt Ihr einen Hund? Dann werdet Ihr diese Fragen von Fremden sicher kennen…

[KW31] Links der Woche

[KW18] Links der Woche

Das hat mich letzte Woche bewegt:

1. Merkel macht in Sachen Osama einen auf Kreuzzug im Stile von 1984:

Heute Nacht haben die Kräfte des Friedens einen Erfolg errungen.

 

2. Die (Twitter-)Welt streitet sich über die Hintergründe von Osamas Tod:

U.S. team’s mission was to kill bin Laden, not capture

 

3. Bei meiner Suche nach einer “sicheren” Dropbox-Alternative teste ich Wuala – und deinstalliere es wieder.

 

4. Compact! sammelt wieder Stimmen gegen den erneuten Vorstoß der Bundesregierung, trotz Urteils des BVG Daten auf Vorrat speichern zu wollen.

 

5. Das US-Heimatschutzministerium geht gegen die Firefox-Erweiterung Mafiaafire vor, die gesperrte Internetseiten über alternative Links zugänglich macht.

 

6. Das ZDF-Politbarometer lässt die FDP in der Bedeutungslosigkeit versinken und listet sie nicht mal mehr.

 

7. Der Zensus 2011 klopft unsanft an die Wohnungstür – hier einige Tipps für das Leben mit dem Zensus.

 

8. Chip.de bietet ein Musterformular des Zensus 2011 zum Download an.

Zufall reloaded

Da sich am vergangenen Freitag meine Hoffnungen bezüglich neuer MacBooks bewahrheitet zu haben scheinen, warte ich gespannt auf das morgige Apple-Event. Was wird Jobs diesmal vorstellen?
Schön wären ja MacBooks mit Touchscreen

Was den Besuch der Außerirdischen angeht, vermag mich wie gesagt nur ein offenkundiges Erscheinen ihrerseits daran glauben lassen. Wo wir aber schon dabei sind…glaubt Ihr an Leben außerhalb unserer Erde?

Ich halte es für durchaus wahrscheinlich, wenn man die Größe des Universums und die Menge der Planeten bedenkt. Ob diese Bewohner nun grün, blau oder rot sind, höher entwickelt sind als wir oder nur in Form von Mikroben existieren, ist dabei erst einmal zweitrangig. Aber zugegeben: So ein paar nette Kumpels aus dem All wären schon cool. ;-)

Und ich dachte…

…die Menschen hätten aus den jüngsten Datenskandalen gelernt. Offenbar leben wir doch in einem Land, das zu Großteilen (76%) aus versklavungswilligen Ignoranten besteht.

Ich zitiere immer wieder gerne Benjamin Franklin:
“Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.”

2 Tage…

…in der schönen Eifel. Nur Kühe, Wald, Wiesen und manchmal auch Menschen.
Ab und an ist es ja ganz schön. Dort, wo die Zeit noch etwas langsamer tickt.

Das Schweigen der ThinkPads

Eine Szene:

Mein gut 3 Jahre altes T41 von IBM läuft, Ubuntu ist gebootet. Ich nehme eine externe Festplatte, die die beiden USB-Ports belegt und stöpsle sie ein. Schalter auch “On”. Keine Reaktion. Ich versuche die Maus zu bewegen. Nichts. Nur das Bild verzerrt sich bei der Mausbewegung etwas. STRG+ALT+BACKSPACE. Keine Reaktion. Ich stöpsle die Platte wieder ab. Nichts. Der Rechner ist eingefroren. Ich halte den Powerknopf gedrückt, der Rechner geht wie erwartet aus.

Einige Sekunden Stille.

Ich drücke den Powerknopf erneut. Die Lüfter tut seinen Dienst. Und nur der Lüfter. Der Bildschirm bleibt schwarz, die Platte regt sich nicht. Was ist passiert? Ich schalte den Rechner wieder aus.

2 Stunden später.

Ich versuche es noch einmal. Powerknopf, Lüfter, Bildschirm, GRUB, Ubuntu bootet…Eiszeit. Der Rechner bleibt mitten im Bootvorgang hängen.

Verzweiflung. Also heißt es: googeln.

Finden tue ich haufenweise Links zum Thema “Flexing-Problem” bei T4x(p) Modellen. Offenbar hat mich der Flexing-Fluch erwischt.

Was nun? Ich werde zur Sicherheit doch mal das RAM und ne andere Platte testen. Sollte das alles nichts helfen, schaue ich mich vielleicht mal nach einem lang ersehnten MacBook Pro um…die Reparatur für das T41 wäre vermutlich zu teuer…

Gestern bei Burger King…

Da wollten wir nur kurz in die Waschanlage neben Burger King fahren und sahen folgendes:

Eine Kurve nach dem DriveIn ist aber auch gemein…

Für DEN (es war KEINE Frau!) Betroffenen tut’s mir natürlich leid…aber lustig war’s trotzdem (zumindest für Außenstehende)! :-)

ZDF Parlameter

Ja, es gibt auch gute Neuigkeiten. Und darüber bin ich sehr, sehr froh! Und ausnahmsweise weiß ich mal, wofür ich meine GEZ-Gebühren zahle(n muss).

Parlameter Screenshot

Parlameter Screenshot

Die Rede ist vom ZDF-Parlameter.
Hier hat die ZDF-Redaktion ein – nennen wir es ruhig Mashup – zusammengestellt, mit dem mein Traum vom gläsernen Parlamentarier Wirklichkeit wird. Zugegeben: das Thema “gläserner Mensch” sehe ich ausgesprochen kritisch. Aber: in Zeiten von Vorratsdatenspeicherung und Fluggastdatenerhebung finde ich es nur recht und billig, dass wir Bürger die einfache Möglichkeit haben nachzuvollziehen, wie unsere Volksvertreter handeln.
Und genau das zeigt uns das Parlameter. Zu diversen Abstimmungen zeigt das Parlameter detailliert an, wer wie gestimmt hat. Zusätzlich bietet es über jeden Parlamentarier zusätzliche Information an. Darunter so Nettigkeiten wie ein kurzes Profil, Nebentätigkeiten, Parteiämter, Kontakt und Stimmverhalten.
Das Profil samt Geburtstag und Familienstand finde ich für meinen Geschmack etwas zu detailliert, aber insbesondere die Nebentätigkeiten und das Stimmverhalten finde ich ausgesprochen interessant. Lassen sich doch so eventuell vorhandene Befangenheiten und wirtschaftliche Interessen erkennen, die in einer Demokratie nichts zu suchen haben.

Wer sich selber mal einen Überblick verschaffen möchte, schaue also im ZDF-Parlameter vorbei.

Wachen wir endlich auf?

Etwas überrascht hat mich ein Artikel bei openPR.

Einer Umfrage des Magazins Tomorrow zufolge, fürchten sich bundesweit 71% der Bürger vor einer Onlinedurchsuchung des eigenen Rechners durch den Staat. Besonders kritisch sollen unsere Mitbürger im Nordosten der Republik sein. Ein Trend, den ich wiederum bestätigen kann, ist die Sorglosigkeit der Bürger hier in NRW. Hier sind es lediglich 63%.

Dennoch sind dies Werte, die ich dieser Höhe nicht erwartet hätte. Zwar wurden für die repräsentative Umfrage nur 1003 Leute befragt, aber ein gewissen Abbild der Bevölkerung scheint es dennoch zu sein.

Das regt in mir die leise Hoffnung, dass Aktionen, wie die des AK Vorrat und des CCC langsam Früchte tragen und unsere Mitmenschen langsam begreifen, was Datenschutz eigentlich ist und dass er nicht vernachlässigt werden sollte.

Ich hoffe, dass das Bewusstsein für einen kritischen Blick auf die Aktivitäten des Staates weiter wächst und wir so unsere Bürgerrechte langfristig wiedergewinnen und sichern können.

Quelle: openPR

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