Wie TecChannel heute berichtet, gibt es sowohl gute, als auch schlechte Nachrichten von der angekündigten Gnome-Version 2.24.
In der Roadmap kündigten die Entwickler an, dass es drei weitere Tools in die neue Release schaffen werden. Empathy, Project Hamster und PolicyKit.
Empathy ist eine umfangreiche IM-Widgetsammlung, die unter anderem die Integration in den Desktop verstärken soll.
Project Hamster hätte ich gerne in einer Windows-Version, um es im Büro nutzen zu können. Denn Project Hamster misst die verbrauchte Arbeitszeit für selbstdefinierbare Themen. In nennen Balkendiagrammen lassen sich die Zeiten später auswerten. Für den Privatbereich also eher ungebräuchlich – wer möchte meinen Arbeitgeber davon überzeugen, Linux als Standard zu benutzen?
Mit PolicyKit lassen sich regelbasierte Rechte an Anwender vergeben, dessen Nutzen sich bei Privatanwendern auch eher im Rahmen hält.
Erst für die Version 2.26 angekündigt sind nun aber doch Conduit und WebKit. Gerade um Conduit tut es mir sehr leid, da ich noch immer auf der Suche nach einem zuverlässigen, am besten vollautomatischen und benutzerfreundlichen Syncronisationstool bin, das mir nicht nur meine Dateien, sondern auch Kontakte, eMails und Kalendereinträge abgleicht. Ob das Sync-Tool Conduit dies zu leisten vermag, wird sich zeigen…die Screenshots stimmen mich aber positiv. Da sich Conduit schon jetzt per Paketverwaltung nachinstallieren lässt, werde ich es direkt mal einem Testlauf unterziehen.
Mit WebKit, einer Open-Source-Browser-Engine kann ich persönlich wiederum nicht viel anfangen. Ich vermute, sie wird ihren Dienst in Zukunft unsichtbar unter der Gnome-Haube verrichten…
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