Firefox 3.1 und die Folgen

Für das geplante Release 3.1 des Firefox sind wieder einige nette Features geplant, die gerade technikaffinen Zeitgenossen gefallen dürften.

Das “Webmensch” freue ich mich insbesondere auf die weitere Implementierung von HTML5, konkret auf die Tags audio und video, mit denen sich entsprechende Inhalte in die Seite einbinden lassen. Praktisch dabei ist auch, dass der Firefox von Hause aus direkt die Codecs Ogg Vorbis und Theora mitliefert, so dass die lästige Nachinstallation entfällt.

Mit Features aus CSS3 erfährt der Firefox eine weitere Frischzellenkur, so dass sich z.B. Texte mit dem Style text-shadow optisch aufpeppen oder Ränder per border-image mit Bildern versehen lassen.

Auf Features wie den Support von Aero Glass unter Vista hätte ich als Linuxbenutzer auf gut verzichten können, den geneigten Windowsnutzer mag es hingegen freuen.

Die gesamte Featureliste findet Ihr übrigens im Mozilla-Wiki.

Neues von Gnome 2.24

Wie TecChannel heute berichtet, gibt es sowohl gute, als auch schlechte Nachrichten von der angekündigten Gnome-Version 2.24.

In der Roadmap kündigten die Entwickler an, dass es drei weitere Tools in die neue Release schaffen werden. Empathy, Project Hamster und PolicyKit.

Empathy ist eine umfangreiche IM-Widgetsammlung, die unter anderem die Integration in den Desktop verstärken soll.

Project Hamster hätte ich gerne in einer Windows-Version, um es im Büro nutzen zu können. Denn Project Hamster misst die verbrauchte Arbeitszeit für selbstdefinierbare Themen. In nennen Balkendiagrammen lassen sich die Zeiten später auswerten. Für den Privatbereich also eher ungebräuchlich – wer möchte meinen Arbeitgeber davon überzeugen, Linux als Standard zu benutzen? :-)

Mit PolicyKit lassen sich regelbasierte Rechte an Anwender vergeben, dessen Nutzen sich bei Privatanwendern auch eher im Rahmen hält.

Erst für die Version 2.26 angekündigt sind nun aber doch Conduit und WebKit. Gerade um Conduit tut es mir sehr leid, da ich noch immer auf der Suche nach einem zuverlässigen, am besten vollautomatischen und benutzerfreundlichen Syncronisationstool bin, das mir nicht nur meine Dateien, sondern auch Kontakte, eMails und Kalendereinträge abgleicht. Ob das Sync-Tool Conduit dies zu leisten vermag, wird sich zeigen…die Screenshots stimmen mich aber positiv. Da sich Conduit schon jetzt per Paketverwaltung nachinstallieren lässt, werde ich es direkt mal einem Testlauf unterziehen.

Mit WebKit, einer Open-Source-Browser-Engine kann ich persönlich wiederum nicht viel anfangen. Ich vermute, sie wird ihren Dienst in Zukunft unsichtbar unter der Gnome-Haube verrichten…

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