(De-)Motivation
Dass es haufenweise Chefs auf dieser Welt gibt, die nicht wissen, was sie tun, habe ich ja schon des öfteren festgestellt und am eigenen Leib erfahren. Seinen Mitarbeitern aus Kostengründen die Weiterbildung, bzw. das Aktuellhalten des Wissens durch berufsspezifische Zeitschriften (i’X, ct, LinuxUser nur als Beispiel) zu verbieten, wirkt ja nicht gerade motivationsfördernd und ist nur mal wieder die Spitze des Eisbergs (wenn man von Zukunftsängsten durch eine regide Entlassungspolitik mal ganz absieht).
Ich persönlich vertrete ja die Auffassung, dass nur ein wissender und vor allem motivierter Mitarbeiter gute Arbeit leisten kann. Und das gilt insbesondere für den IT-Bereich, in dem es ja quasi täglich Neuerungen gibt.
Wenn einem dann im gesamten Abteilungsverteiler an den Kopf geworfen wird, die georderte Zeitschrift (LinuxUser) wäre “dienstlich nicht notwendig” (HÄ??? Klingt stark nach “Finger weg, Feindsender!!!”), dann verweise ich gerne auf jene Spezialisten, die sich Woche für Woche oder Monat für Monat X-Box-Blättchen oder Bullshit-Magazine aus dem Managerbereich reinpfeifen, die außer geschickt verpackten “Wie versklave ich meine Mitarbeiter noch effektiver”-Artikeln fachlich nicht viel zu bieten haben. DIE sind “dienstlich nicht notwendig”.
Liebe Chefs, wann lernt Ihr endlich, vernünftig mit Euren Leuten umzugehen und sie nicht wie Skalven zu behandeln und nach Belieber herumzuschubsen (mit denen kann man’s ja machen)?!
Diese Geschichte ist nur mal wieder ein kleines Puzzleteil von vielen. Es soll stellvertretend für das Gesamtbild stehen, in dem der gemeine Arbeitnehmer immer mehr unter Druck gesetzt und ihm als Gegenleistung immer weniger geboten wird. Klassischer Kapitalistenscheiß eben. Moderne Sklaverei.
Das prangere ich an!