[Windows] WLAN? Is’ grad aus…

Hm…4201…die Zahl der Woche – im negativen Sinne.

Warum? Ganz einfach: Mal wieder hat mir Windows (XP)  eindrucksvoll bewiesen, warum ich es lediglich zum Abgleichen meines iPhones/iPod mit iTunes benutze und nicht zum dauerhaften Arbeiten.

Seit nun geschlagenen 4 Tagen bricht meine WLAN-Verbindung auf meinem etwas in die Jahre gekommenen IBM T41 (gerne bei größeren Downloads) ohne erkennbaren Grund zusammen, weswegen das Herunterladen von Podcasts wenig bis gar keinen Spaß mehr macht. Am System habe ich bewusst nichts geändert…meine letzte Erinnerung schließt eine NetDrive-Installation ein…daran scheint es aber nicht zu liegen.

Die Ereignisanzeige (oder wie das Ding unter Windows heißt) wirft mir eine Meldung mit der hübschen Nummer 4201 entgegen.


4201 tcpip: "Netzwerkadapter "Schlagmichtot" wurde mit dem Netzwerk verbunden, und das System wurde über das Netzwerk in normalen Zustand gestartet."

Aaaaha. Gut. Seltsam nur, dass Windows ständig versucht, eine IP von meinem Router zu bekommen, was jedoch nur gelegentlich gelingt. Nach geschätzten 10 Verbindungsabbrüchen und ebenso vielen Re-Connects ist es dann soweit: das System bekommt keinerlei Verbindung mehr (genau gesagt: keine IP) – Systemneustart. Und dann beginnt das Spiel von neuem (by the way: mit LAN-Kabel läuft alles ohne Probleme).

Interessant auch, dass die Konsole bei der hingebungsvollen Eingabe von

ipconfig

eine Fehlermeldung entgegenwirft, die andeutet, dass ein angeschlossenes Gerät wohl nicht funktioniert. Dass das nicht der Fall sein kann -> siehe weiter unten).

Was ich nicht schon alles getan habe, um den Fehler zu beheben…

  • Treiber neu installiert
  • die Anzahl der gleichzeitig erlaubten TCP/IP-Verbindungen hoch gesetzt
  • diverse Dienste an- und ausgeschaltet
  • Firewall deaktiviert
  • den Kanal am Router umgestellt
  • den Energiesparmodus der WLAN-Karte ausgeschaltet
  • ne fixe IP vergeben
  • TCP/IP-Fix für Windows XP installiert
  • Windows neu installiert
  • und weiß der Geier was sonst noch…

Gefruchtet hat nix davon. Was mich wundert ist, dass unter Ubuntu auf dem gleichen Rechner (oder per Knoppix LiveCD) das WLAN total dufte funktioniert (also ist die WLAN-Karte in Ordnung).

Ich werde das Gefühl nicht los, dass etwas mit dem Netzwerktreiber nicht stimmt…einen aktuelleren fand ich jedoch nicht (Intel PRO blablubb 2100 irgendwas Chipsatz).

Das Problem ist wohl allgemein bekannt (über 30.000 Hits bei Google), aber eine Patentlösung scheint es nicht zu geben.

Weiß jemand Rat?

Ich bin mit meinem Windows-Latei echt am Ende…

[Ubuntu Linux] SSH-Server-Verbindung fehlerhaft – eine Lösung

Puh, da bin ich jetzt aber froh…seit ein paar Tagen verweigerte mein Ubuntu standhaft die Zusammenarbeit mit meinem Fileserver über SSH. Datei-Sync? Nö! SSH-Login via Nautilus? Fehlanzeige.

Da der Leidensdruck mangels aktueller Dateien auf meinem Laptop jetzt aber doch stark Richtung “Ich kann so nicht arbeiten” schnellte, habe ich in einer ruhigen Minute eine Lösung zu folgender, sich mir offenbarenden Fehlermeldung gefunden:

Fehler: Überprüfung des Server-Schlüssels fehlgeschlagen Bitte wählen Sie einen anderen Betrachter und versuchen Sie es erneut.

Soll heißen: Ubuntu glaubt, jemand würde versuchen, ihm einen geklauten oder ungültigen SSH-Schlüssel unterzujubeln.
Woher Ubuntu das weiß?

Im Verzeichnis

~/.ssh/

gibt es eine Datei, die sich

known_hosts

nennt, also so viel wie “bekannte Hauptcomputer”. Hierin legt Ubuntu bekannte Schlüssel von bereits akzeptierten Hosts ab und kann so ankommende Anfragen abgleichen.

Um das Problem nun zu lösen, habe ich besagte Datei einfach gelöscht. Umbenennen tut’s im Zweifelsfall übrigens auch.

Die Folge ist, dass Ubuntu beim nächsten Verbindungsversuch, z.B. auf ssh://user123@192.168.1.42:443/ über Nautilus, den Benutzer darum bittet, den unbekannten Schlüssel zu akzeptieren (oder abzulehnen). Ist das Akzeptieren vertrauensvoll geschehen, läuft wieder alles wie am Schnürchen.

Jetzt stellte sich mir noch die Frage nach dem “Warum”, zumal bislang alles sauber funktionierte.

Kurzfassung:
Zu verdanken habe ich diesen Umstand offenbar meinem Router, der DHCP-Einstellung meines Fileservers und einem weiteren Laptop.

Aber langsam:
Bislang hörte der Fileserver auf eine IP-Adresse mit der Endziffer 20, der Rest der Rechner reihte sich dann per DCHP artig dahinter ein. Über die DCHP-Einstellung auf dem Fileserver (Debian) war die “20″ fest in der dhclient.conf verdrahtet, so dass trotz abgelaufener Lease-Time immer wieder die “20″ an ihn vergeben wurde.

Offenbar überschnitt sich aber in den letzten Tagen die Lease-Time des Fileservers mit einem Bootvorgang des oben genannten Laptops, der daraufhin die “20″ als IP-Adresse abstaubte, nun von meinen Sync-Tools  belästigt wurde, diesen aber die kalte Schulter zeigte.
Der Fileserver indes begnügte sich nach dem nächsten, allmorgendlichen Bootvorgang mit der “33″ (da die “20″ ja nun belegt war), was jedoch die gesamte IP-Adress-Landschaft in meinem kleinen Netzwerk durcheinander warf (ich nutze keinen DNS-Server…wäre wohl mal angebracht).

Die Erklärung:
Nachdem ich im Router-Log die IP-Adresse mit der Endziffer “33″ dem Fileserver zuordnen konnte, versuchte ich einen SSH-Connect auf diese Adresse – und scheiterte kläglich – eben weil Ubuntu wohl dachte, jemand wolle ihm da etwas unterschieben…

Frohe Weihnachten

Ich wünsche allen treuen Leserinnen und Lesern von IT::fsinn ein geruhsames und fröhliches Weihnachtsfest.

Feiert schön und lasst Euch reichlich beschenken.

Und wem’s dabei nicht winterlich genug ist, dem empfehle ich das kleine Linuxtool xsnow, das es im Ubuntu-Repository zu finden gibt.

Einfach folgendes als root oder per sudo eingeben:

apt-get install xsnow

Und schon macht sich beim Aufruf von /usr/games/xsnow der Weihnachtsmann samt vielen, vielen Schneeflocken auf Eurem X-Desktop breit.

Ubuntu Desktop im Weihnachtslook

Ubuntu Desktop im Weihnachtslook

Frohe Weihnachten!

Ubuntu 9.04 Alpha 1 (Jaunty Jackalope)

Canonical, die Herausgeber von Ubuntu, haben die erste Alpha der für April 2009 angekündigten Version zum Download bereitgestellt. Leider gibt es bislang kein Desktop-Image, lediglich die Forks Kubuntu, Ubuntu Studio, Xubuntu, Mythbuntu, sowie die Alternate- und Servervariante sind verfügbar.

Kernpunkt des neuen Release soll laut der offiziellen Ankündigung zum einen die Zusammenführung mit den Änderungen an Debian sein, zum anderen die Implementierung des ARM Ports.

Ich werde mir die Installtion als VM vorerst sparen und auf die erste Beta warten.

Wenn jemand von Euch mit der Alpha erste Erfahrungen hat, gerne ich die Kommentare damit.

Ubuntu 8.10

Das Update ist geschafft. Der gestrige Tag war mein Laptop (endlich wiedergenesen nach Flexing-Schwierigkeiten) mit der Installation der neuen Ubuntu-Version beschäftigt. Wie? Aber es sind doch noch 4 Tage?! Richtig! ABER: Wie auf der Webseite von Ubuntu beschrieben, kann der aktuelle RC schon jetzt mit folgendem kleinen Trick heruntergeladen werden:

  1. Drücke ALT+F2
  2. Starte den Befehl update-manager -d

Und schwups…beginnt die vorzeitig Installation.

Wie gesagt, mein Rechner hatte einiges zu tun, doch belohnt wurde ich mit einigen kleinen, neuen Features, wie z.B. einem kombinierten Button für das Abmelden/Ausschalten des Rechners und dem Instant Messenger Status.

Die genaue Featureliste findet Ihr in den Release Notes.

Vielleicht wurde nun auch ein kleiner Bug behoben, der folgendes beim Löschen meines Mülleimers bewirkte:

Back @ Gnome

Nach einem Ausritt in die Welt von KDE 4 mit Kubuntu KDE 4 Remix trieb es mich nach wenigen Wochen doch wieder zurück in die Arme des guten alten Gnome – also Ubuntu 8.04 LTS geladen und ab auf die Platte. Und ich bin positiv überrascht, denn gegenüber 7.04 hat sich einiges getan. Wunderbar. KDE 4 konnte mich optisch und mit einigen intelligenten Funktionen (z.B. Suche im K-Menü) zwar einerseits überzeugen, doch alles in allem gefiel mir die Bedienung nicht so gut, wie bei Gnome.

Gnome gehört auf meinem Rechner die Zukunft… ;-)

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