Entscheidungshilfen für die Wahlen 2009 – die 2.

Wie ich bereits vor der Europawahl berichtete, finden sich im Internet diverse Plattformen, um sich bei der eigenen Wahl-Entscheidung unterstützen zu lassen. Damals berichtete ich vorrangig über den Wahl-o-mat, habe aber heute dann auch endlich mal Wen wählen benutzt und war positiv überrascht.

Bundestagswahl 2009: WEN WÄHLEN? Alle Kandidaten und persönlicher Kandidatenvergleich_1253746072795

Nach Eingabe Eurer Postleitzahl, des Wahlkreises oder des Ortes, in dem Ihr wahlberechtigt seid, könnt Ihr zunächst einige Werte und Ziele mit Sternchen bewerten, also was davon Euch am wichtigsten ist. Anschließend geht es optional mit 56 Fragen weiter, die Ihr auf einer 5-er-Skala von “Nein” bis “Ja” beantworten könnt (dauert ca. 15 Minuten).

Letztlich erhaltet Ihr eine Auswertung zu 1. den Thesen und 2. den Werten und Zielen mit entsprechender Wahlempfehlung. Bei mir war das Ganze erwartungsgemäß sehr eindeutig und hat mich nur in dem bestärkt, was ich eh schon wusste.

Positiv fiel mir noch die Auswertung nach Direktkandidaten auf, wo diese ebenfalls bewertet werden. Leider hat sich in meinem Wahlkreis bisher nur ein Kandidat der Grünen eingetragen, so dass ein Vergleich nicht möglich ist.
Daher habe ich aber direkt die Gelegenheit genutzt und über die “Einladen-Funktion” die fehlenden Direktkandidaten per Mail angeschrieben und hoffe nun, dass bis Sonntag vielleicht noch der eine oder andere dazu kommt.

Fazit

Neben dem Wahl-o-mat auf jeden Fall einen oder auch mehr Blicke wert und davon mal abgesehen: sich 2 Meinungen / Auswertungen einzuholen, ist immer besser, als auf eine zu vertrauen. :-)
Auf jeden Fall hat nun niemand mehr eine Ausrede, er wisse nicht, was er wählen soll. Also: Hintern hoch und am Sonntag wählen gehen!

Links

[1] Entscheidungshilfen für die Wahlen 2009 – die 1. – http://www.it-fsinn.de/2009/05/entscheidungshilfen-fur-die-wahlen-2009/
[2] Wahl-o-mat – http://www.wahl-o-mat.de/
[3] Wen wählen? – http://www.wen-waehlen.de/

Heute ist…Europawahl

Also geht fleißig wählen. Falls Euch die Wahl schwer fällt, schaut doch mal beim Wahl-o-mat vorbei, den ich schon mal erwähnt hatte.

Ich persönlich drücke ja den kleinen Parteien die Daumen, insbesondere den zensur- und systemkritischen, den Piraten zum Beispiel. Es ist mehr als höchste Zeit für Gegenwind für die Systemparteien…

Entscheidungshilfen für die Wahlen 2009

Gerade im “Superwahljahr” (ich hasse diesen Begriff!) ist es für uns Bürger von entscheidender Wichtigkeit, sich über seine Wahl im Klaren zu werden, selbst wenn es zumeist die Wahl zwischen Pest und Cholera bedeutet.

Einen guten Anhaltspunkt für die Europawahl zum Beispiel bietet Euch der Wahl-o-mat. Anhand von 38 Aussagen, die Ihr mit “Stimme zu”, “Neutral” oder “Stimme nicht zu” beantworten könnt, werden die Aussagen der einzelnen Parteien abgeglichen und Euch als Wahl vorgeschlagen. Anschließend könnt Ihr Eure Aussagen mit denen der Parteien vergleichen und so die für Euch beste Wahl treffen.

Übrigens: die Piratenpartei hat’s geschafft, sich für die Europawahl aufstellen zu lassen! Glückwunsch!!! Ihr Programm ist auf jeden Fall mal den einen oder anderen Blick wert.

Eine gute Möglichkeit, Parteien anhand ihrer Positionierung zu Überwachungsgesetzen zu beurteilen, hat Daten-Speicherung.de ins Netz gestellt. In einer umfangreichen Liste (geht bis ins Jahr 1956 zurück) samt anschließender statistischer Auswertung wird hier das Stimmverhalten der 5 größten deutschen Parteien aufgeschlüsselt.

Erstaunlich dabei ist, dass sich die SPD in ihrem Stimmverhalten mit satten 88% als eindeutigster Überwachungsbefürworter herauskristallisiert hat und mit 75% am häufigsten für verfassungswidrige Gesetze gestimmt hat. Ich hätte da ja eher die CDU (immerhin noch 73%) vermutet – so kann man sich täuschen.
“Sieger” aus Sicht des Datenschutzes ist – wenig überraschend – die Linke mit 4%.

Also ich weiß schon, wen ich definitv NICHT wählen werde…

Hier nochmal der Link zur Liste. Gute Arbeit!

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