Firefox 3.1 und die Folgen

Für das geplante Release 3.1 des Firefox sind wieder einige nette Features geplant, die gerade technikaffinen Zeitgenossen gefallen dürften.

Das “Webmensch” freue ich mich insbesondere auf die weitere Implementierung von HTML5, konkret auf die Tags audio und video, mit denen sich entsprechende Inhalte in die Seite einbinden lassen. Praktisch dabei ist auch, dass der Firefox von Hause aus direkt die Codecs Ogg Vorbis und Theora mitliefert, so dass die lästige Nachinstallation entfällt.

Mit Features aus CSS3 erfährt der Firefox eine weitere Frischzellenkur, so dass sich z.B. Texte mit dem Style text-shadow optisch aufpeppen oder Ränder per border-image mit Bildern versehen lassen.

Auf Features wie den Support von Aero Glass unter Vista hätte ich als Linuxbenutzer auf gut verzichten können, den geneigten Windowsnutzer mag es hingegen freuen.

Die gesamte Featureliste findet Ihr übrigens im Mozilla-Wiki.

CakePHP Forum

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Wie der eine oder andere schon gelesen haben mag, schaue ich mir seit geraumer Zeit das MVC-Framework CakePHP an, da ich dieses gerne für ein Projekt verwenden würde.
Da mir für eben jenes Projekt noch ein paar Ansatzpunkte zur Softwarestruktur fehlen, bin ich mal auf den rauhen Wellen des Webs gesurft und habe das CakePHP Forum gefunden. Ein bislang von den Benutzerzahlen her kleines Forum in deutscher Sprache. So etwas habe ich schon eine ganze Weile vermisst, da die Community rund um CakePHP im deutschsprachigen Raum noch recht dünn besetzt zu sein scheint.

Wer Interesse an CakePHP hat, dem empfehle ich jenes Forum, damit die vier Forenbetreiber in Zukunft mehr Nutzer verbuchen können und diese gute Idee nicht im Sande der Missachtung untergeht.

Bullshit-/Buzzword-Bingo, die 2. – uniBingo

Direkt vorwegschicken möchte ich viele Grüße und ein Dankeschön an das uniBingo-Team, das mir sein Projekt uniBingo vorstellte.

Kürzlich berichtete ich vom Bullshit- oder auch Buzzword-Bingo, welches sich hervorragend für Meetings eignet. Wie ich heute durch einen Kommentar des Programmierer-Teams erfuhr, wird Bullshit-Bingo auch mit viel Enthusiasmus in Hörsälen an Unis gespielt.
Diese Tatsache nahm sich das Team zum Anlass, um eine kleine, aber sehr feine Web 2.0 – Applikation mit AJAX zu basteln. Die Rede ist von uniBingo.
Bis zu 15 Spieler können an der lustigen Ausstreich-Runde teilnehmen. Und das läuft so:

In 5 Schritten zum Spaß:
1. Ihr bestimmt die Anzahl der Mitspieler.
2. Ihr gebt 16 Buzzwords ein.
3. Ihr klickt auf “Bingo erstellen & ausdrucken”.
4. Ein Fenster samt generiertem PDF öffnet sich.
5. PDF ausdrucken.

Das uniBingo Eingabeformular

Besagtes PDF enhält nun neben einer Spielkarte für jeden Teilnehmer auch eine hübsche Schnittkante, die die Karten voneinander trennt.

Hier mal ein Beispiel-PDF aus den Buzzwords meines letzten Blogeintrags: Beispiel-PDF

Soweit die Grundfunktionen. Doch uniBingo kann noch mehr. :-)
Wenn Ihr Euch bei uniBingo anmeldet, habt Ihr die Möglichkeit, neue Wörter hochzuladen.
Das habe ich auch glatt mal gemacht (ich muss ja immer alles ausprobieren ;-) ) und dabei kam nun folgender Link heraus: Das IT::fsinn – Bullshot Bingo
Was mir jedoch auffiel: leider lässt sich der Name des Bingos im Nachhinein nicht mehr ändern. Gerne hätte ich das “blog.tobcast.de” in “IT::fsinn” geändert (Verbesserungsvorschlag@uniBingo-Team).

Ach ja…unter allen Einreichern von Bingos verlost uniBingo.de einen iPod nano mit 4 GByte Speicher… ;-) Also, mitmachen lohnt sich!

Zu guter Letzt möchte ich Euch noch diesen kleinen MicroButton ans Herz legen, der auf den Generator gelinkt. Einfach in die eigene Webseite einbauen!

uniBingo Buzzword Bingo Generator

Ein wenig (konstruktiv gemeinte) Kritik darf aber an dieser Stelle nicht fehlen, alldieweil sich uniBingo.de als Web 2.0 Applikation versteht. Kriterium 1 ist erfüllt: das Mitmachen, sprich der verzitierte “user generated content”. Vermissen tue ich aber Funktionen in meinem Loginbereich, wie z.B. administrative Funktionen, wie z.B. das Ändern der eigenen eMail-Adresse oder das Löschen des Accounts. Denn in meinen Augen sollte es selbstverständlich sein, dass der User sein Konto löschen kann, wenn er es nicht mehr haben möchte. Alles andere prangere ich aus Datenschutzgesichtspunkten sehr an.

Weitere Features, die ich mir vorstellen kann, wären z.B. ein Firefox-XPI, das einfach ein neues Buzzword an den eigenen uniBingo-Account schickt und dort in einer “Buzzlist” speichert. Aus dieser Liste könnte der User dann bei Gelegenheit kunterbunt Bingos zusammenstellen. Desweiteren könnte das XPI auf Knopfdruck ein zufälliges Bingo generieren und drucken. So für Zwischendurch von der Vorlesung oder dem Meeting.

Fazit
uniBingo.de ist ein genial einfacher Bingo-Generator (mit Fokus auf Vorlesungen), der tadellos seinen Dienst tut und das Erstellen von Bingo-Karten zum Kinderspiel macht. Durch seinen Mitmach-Ansatz profitiert jeder von jedem und lernt neue Buzzwords kennen. Für die Zukunft wünsche ich mir gerade für den Loginbereich noch ein paar Ergänzungen, die den Komfort und den Datenschutz eindeutig verbessern würden. Über externe Erweiterungen oder API’s (z.B. Firefox-Erweiterungen) würden sich binnen Sekunden Bingo-Karten erstellen und drucken lassen, so dass dem Spaß für Zwischendurch nichts mehr im Wege steht.
Da ich mir nach dem Schreiben des ersten Artikels Gedanken über die Programmierung eben eines solchen Dienst gemacht habe, kann ich mich nun entspannt zurücklehnen und dem Buzzword-Generator die Arbeit überlassen.

Daumen hoch!

PHP Code Camp

Wie die Entwickler Akademie verlauten ließ, findet vom 09.-12.06.2008 das nunmehr zweite PHP Code Camp statt. Nach München geht es dieses Mal nach Berlin.

Wäre es bis Berlin nicht gar so weit und würde der Preis nicht bei 2190 T€uronen liegen, wäre ich, als PHP-Freund und -Gläubiger, ja gernstens mit von der Partie. Die Agenda (PDF) bietet wieder viele, viele Leckerbissen: Insbesondere die PHP-Security-Session mit Sebastian Bergmann, Stefan Priebsch und Arne Blankerts würde ich mir zu gerne ins Ohr tun.

Gibt’s nicht den einen oder anderen, der podcasttechnisch von dort berichten möchte? ;-) Oder wenigstens bloggend?

CakePHP Tutorial by DIEVOLUTION

Wer sich schon einmal mit PHP und MVC-Konzepten beschäftigt hat, dürfte schon so manches Framework im Netz gefunden haben. Eines davon ist CakePHP.

Ich habe mir mal den Spaß erlaubt, es für ein aktuelles Projekt auf seine Fähigkeiten hin zu prüfen und bin ausgesprochen angetan. Geholfen hat mir dabei ein Tutorial des DIEVOLUTION-Blogs, in dem Schritt für Schritt ein kleines Blog-System gebaut wird. Setzt man sich an einem Stück an das Tutorial, ist das Blog-System in maximal 2 Stunden zusammengeschraubt. Genial, wie ich finde.

Wer sich das auch einfach mal reinschrauben möchte – hier sind die Links zum Tutorial:
- Teil 1
- Teil 2
- Teil 3
- Teil 4

Webstandards

Zugegeben: Ich selbst bin noch ein Stück vom perfekten Gebrauch von Webstandards entfernt, aber ich tue, was ich kann, denn einleuchten tun mir die viel propagierten Webstandards der Webkrauts allemal (Stichwort “Gutes Handwerk”).

Wie sauber programmierte Webseiten auszusehen haben, sei an anderer Stelle erklärt, doch verfassen die Webkrauts ein nettes Gedicht zur Kunden-Entwickler-Beziehung…

Have fun!

Nichts zu verbergen? – Teil 1

Wie oft habe ich es in den letzten Monaten hören müssen? “Ich habe doch nichts zu verbergen, sollen “sie” doch meine Daten speichern.” Oft habe ich Verwandten- und Bekanntenkreis Diskussionen zum Thema Vorratsdatenspeicherung und Datenschutz geführt, meist mit dem gleichen Ergebnis: Es ist einem Großteil der Leute völlig egal, wenn sie auf Schritt und Tritt verfolgbar sind. Horrorvisionen wie diese werden als unrealistisch und völlig überzeichnet abgetan. Dem ist im vorliegenden Beispiel leiden nicht so. Im Prinzip liegen all diese Daten heute schon über jeden von uns vor, wenn auch nicht so kompakt zusammengefasst. Technisch ist das jedoch schon lange keine Zauberkunst mehr.

Was, wenn diese Daten in die falschen Hände fallen?

Was die falschen Hände sind, möge jeder für sich entscheiden, für mich sind es insbesondere Megakonzerne, die Musik- und Filmindustrie, aber auch viele unserer Politiker, die keinen Schimmer von dem haben, was sie da gerade entscheiden, zumal sie noch nicht einmal wissen, was eigentlich ein Browser ist. Und Ihr wollt objektiv über die Verwendung und Vernetzung meiner privaten Daten entscheiden?

Wer sich nun aber noch immer sagt, er habe doch nichts zu verbergen, der schaue sich diese Grafik und diesen Fragebogen an.

Habt Ihr wirklich NICHTS und vor NIEMANDEM zu verbergen?

Warum schließt Ihr dann die Tür, wenn Ihr zur Toilette geht…?

Schöner schreiben

Erst kürzlich habe ich es wieder erlebt:
Ich saß vor dem Rechner und verfasste einen Einladungstext, der nach Möglichkeit stilvoll gestaltet, originell, aber auch noch gut lesbar sein sollte.
Ergo klickte ich mich durch Berge an Schriftarten (oder zu Englisch “fonts”), bis letzten Endes die Wahl auf eine komisch klingende Schrift namens Ribbon131 fiel.

Wäre nun nicht die passende Schriftart dabei gewesen, hätte das Internet herhalten müssen. Schriftensammlungen gibt es im Web zu Hauf. Und alle kosten einen Haufen Kohle. Und zwar einen ziemlich unverschämten, wie ich finde.

Nun wurde ich jedoch auf eine Webseite aufmerksam, die kostenlos eine große Anzahl an Schriften anbietet und diese z.B. in Kategorie geordnet samt Schriftbild auflistet.

Was sagt man dazu? Daumen hoch!

Wer vorbeischauen möchte: Better fonts

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